Erneuerung der ortsdurchfahrt bringt wesentliche Verbesserung für die Walkertshofener Bürger


Eine echte Gemeinschaftsarbeit ist der Ausbau der Ortsdurchfahrt Walkertshofen. Seit September 2011 erneuert das Staatliche Bauamt Augsburg in Zusammenarbeit mit der Gemeinde Walkertshofen die Hauptdurchgangsstraße. Begonnen wurden die Arbeiten mit dem 420 Meter langen ersten Bauabschnitt ab dem nördlichen Ortseingang bis zur Einmündung der Münsterer Straße. Im Vorfeld der Straßenbauarbeiten tauschte die Gemeinde Schmutz- und Regenwasserkanäle aus und mit dem Einbau der Fahrbahndeckschicht konnten nun die Arbeiten am ersten Bauabschnitt weitgehend abgeschlossen werden.
Neuer Gehweg, weniger Lärm und ein besseres Ortsbild
Die Maßnahme war wegen des schlechten Fahrbahnzustands und der nicht durchgängigen Gehwege dringend erforderlich – die alte Straße stammte aus dem Jahr 1968. „Es gibt großen Nachholbedarf im Straßenbau“, erklärte stellvertretender Landrat Max Strehle. „Nach jahrelangen Einsparungen wurde heuer mit rund 100 Millionen Euro ein Zeichen des Landtags gesetzt, um den Bauämtern mehr Planungssicherheit zu geben“.
Michael Kordon, Baudirektor im Bereich Straßenbau, zeigte die Verbesserungen für die Bürger, die teilweise auch Grund für das große Projekt abtreten mussten: „Neben der 6,5 Meter breiten Fahrbahn verbessert der 1,5 Meter breite, durchgehende Gehweg die Verkehrssicherheit. Einwalzbare Schachtdeckel setzen sich nachträglich nicht mehr und vermeiden die Lärmbelästigung des Durchgangsverkehrs, zum Beispiel von Lastwagen, wesentlich. Sie sind früher mit großer Lautstärke darüber hinweg gerumpelt. Neue Granitblöcke als Hangbefestigung verbessern das Ortsbild: Wir haben hier ein echtes Vorzeigeobjekt.“
Bauabschnitt 2 soll jetzt von Juni bis April 2013 folgen. Der Straßenausbau der dann insgesamt 1,2 Kilometer langen Strecke ist auf 1,8 Millionen Euro veranschlagt, wovon die Kosten der Fahrbahn der Freistaat Bayern trägt, für die Gehwege muss die Gemeinde Walkertshofen aufkommen. „Die Maßnahme war überfällig. Wir haben hier mit großem Aufwand in die Zukunft unserer Gemeinde investiert, ein Projekt, das die nächsten 20 bis 30 Jahre vorhalten wird“, freut sich Bürgermeister Sven Janzen.
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