Donnerstag, 23. März 2017

01. März 2017 05:30 Uhr

Siebnach

Großeinsatz für die Feuerwehren aus dem Raum Schwabmünchen

Das Feuer in einem Asylbewerberheim in Siebnach kann dank des schnellen Einsatzes rasch gelöscht werden. Ein Bewohner wird mit Rauchvergiftung ins Krankenhaus eingeliefert.

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Das Feuer in einem Asylbewerberheim in Siebnach konnte rasch gelöscht werden.
Foto: Alexander Kaya (Symbolbild)

Es war mitten in der Nacht, als am Dienstag bei der Feuerwehr Schwabmünchen der Alarm einging. Und die Kameraden waren schnell vor Ort. Schließlich handelte es sich bei der Alarmierung um ein Feuer in einer mit etwa zehn Personen bewohnte Asylbewerberunterkunft in Siebnach.

Gegen 3.15 Uhr rückten daher aus Schwabmünchen zur Unterstützung der Löscharbeiten drei Fahrzeuge – Einsatzleitwagen, Tanklöschfahrzeug und Drehleiter – mit elf Mann Besatzung aus. Ein weiteres Löschfahrzeug mit neun Mann blieb in Schwabmünchen auf Abruf in Bereitschaft.

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Brandursache ist noch unklar

Entdeckt wurde der Brand in der Asylbewerberunterkunft in der Nacht von Montag auf Dienstag gegen 3 Uhr. Nach den bisherigen Ermittlungen geriet im 1. Stock offenbar ein Sofa in Brand. Die Ursache war gestern noch nicht geklärt.

Zwei Bewohner versuchten offenbar noch vor dem Eintreffen der Feuerwehr, das Feuer zu löschen, berichtet die Polizei. Aufgrund der Alarmierung waren jedoch schnell die Feuerwehren aus Ettringen, Siebnach und Markt Wald vor Ort. Weitere Unterstützung kam neben des Einsatztrupps aus Schwabmünchen auch aus Hiltenfingen und Schwabegg. Durch das zügige Eingreifen der Feuerwehren konnte das Feuer schnell gelöscht werden und der Sachschaden somit gering gehalten werden.

Bewohner durften nicht ins Gebäude zurück

Die Einsatzkräfte der Feuerwehr räumten zwar umgehend das Haus. Dennoch erlitt einer der Bewohner eine leichte Rauchvergiftung. Er wurde in eine Klinik eingeliefert. Obwohl das Feuer rasch gelöscht werden konnte, bestand immer noch die Gefahr, dass unentdeckte Brandnester oder Glut das Feuer neu entfachen könnten. Die Feuerwehr Schwabmünchen half dabei den Kameraden beim Absuchen des verwinkelten Hauses. Da das Gebäude teilweise stark verraucht war, wurden neben einem Löschrohr auch ein Belüftungsgerät und mehrere Suchtrupps mit schwerem Atemschutz eingesetzt.

Die Bewohner des Gebäudes, die Polizei spricht von etwa zehn Personen, konnten zunächst nicht ins Gebäude zurückkehren und verbrachten die Nacht unter Betreuung im Feuerwehrhaus. Die Bausubstanz des Zimmers wurde nicht beschädigt. Der Sachschaden beläuft sich nach Angaben eines Polizeisprechers auf rund 500 Euro. Die Polizei Bad Wörishofen hat die Ermittlungen aufgenommen.

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Ein Artikel von
Matthias Schalla

Schwabmünchner Allgemeine
Ressort: Lokalnachrichten

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