Samstag, 21. Oktober 2017

17. November 2016 00:34 Uhr

Politik

Herbstfest der Freien Wähler

Stadtrat Raab bemängelt Vorgehen in Königsbrunner Innenstadt. Langjährige Mitglieder ausgezeichnet

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Aktive und Geehrte der Freien Wähler: (von links) Jürgen Göttle, Hildegard Fröhlich, Ludwig Fröhlich, Walter Lill, Jürgen Haumann, Gisela Kurz, Peter Tarasenko, Helmut Schuler, Jürgen Raab und Helmut Wiedenmann.
Foto: Manfred Großhardt

Zu einem Herbstfest mit Spansau luden die Freien Wähler (FW) Königsbrunn ins FC-Heim ein. Ortsvorsitzender Jürgen Haumann begrüßte neben den Mitgliedern auch Landtagsabgeordneten Johann Häusler und Bezirksvorsitzenden Markus Brehm. Haumann lies die Aktionen des Ortsverbandes in den vergangenen Monaten Revue passieren.

So organisierten die FW im Rahmen des Ferienprogramms die Besichtigung der Heimspielstätte des FC Augsburg und präsentierte sich mit einem Informationsstand auf der Lewa. Nach einem Ausblick auf die bevorstehenden Aktionen überreichte Haumann zwei Ehrenurkunden für langjährige Mitgliedschaften an Peter Tarasenko (20 Jahre) und Gisela Kurz (30 Jahre). Johann Häusler überreichte die Ehrennadeln des Landesverbandes an Helmut Wiedenmann (Bronze) und Walter Lill (Silber). „Es ist mir eine Ehre, dass ich langjährige und verdiente Mitglieder auszeichnen darf“, so Häusler. Der Bezirksvorsitzende Markus Brem stellte das Engagement des Ortsverbandes in den Mittelpunkt: „Königsbrunn ist einer der aktivsten, wenn nicht sogar der aktivste Ortsverein im Landkreis, das ist großartig und vorbildlich“. Von kommunalpolitischer Seite ergriff Jürgen Raab, Stadtrat und Fraktionsvorsitzender der FW, das Wort. „Die Bürger sehen, dass sie nichts sehen“, sagte Raab. Tatsache sei, dass die Stadt sich in der Zukunft hoch verschulden werde und viel Geld für Sanierungsmaßnahmen öffentlicher Gebäude verwendet werden muss. Raab verwies auf eine mehrseitige Umfrage, die die FW 2008 auf der damaligen KöMa machten. Über 800 Bürger brachten ihre Gedanken zur Innenstadt zu Papier, erklärte Raab und bemängelte in einer Pressemitteilung: Die Rathauswiese ist weiterhin unbebaute Wiese, die Therme verrottet vor sich hin, die Eishalle bedarf dringender Sanierung und das verkehrliche Provisorium in der Innenstadt habe sich nicht verändert.

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Was aus der Therme werde, lässt sich erst nach dem Urteil der Sachverständigen über die Erhaltungswürdigkeit der Bausubstanz sagen. „Auch ein Abriss ist hier nicht ausgeschlossen“, erklärte der Fraktionsvorsitzende.

Königsbrunn soll weiter wachsen, dazu bedarf es neuer Baugebiete und Gewerbeflächen. Hier müsse mit den Grundstückseigentümern verhandelt werden. In diesem Bereich sei zumindest ein Licht am Ende des Tunnels zu sehen. Ob die Straßenbahn von allen mit einem „großen Hallo“ begrüßt wird, bezweifelte Raab. „Mancher Anrainer betrachtet dies mit gemischten Gefühlen“ heißt es in der Pressemeldung. „Alles in allem müssten jetzt Taten folgen, damit der Stadtverwaltung und damit auch dem Stadtrat bei den nächsten Wahlen nicht Schlafmützerei vorgeworfen werden wird“, so Raab. (SZ)

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