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05. April 2009 17:50 Uhr

Zentrum für seelische Gesundheit

Hilfsangebot für psychisch Kranke und Süchtige

Es liegt etwas versteckt hinter dem Schwabmünchner Krankenhaus, umgeben von Bäumen und einer große Wiese: das Zentrum für Seelische Gesundheit der Caritas.

Hilfsangebot für psychisch Kranke und Süchtige
Foto: ALFA

Schwabmünchen (SZ) - Es liegt etwas versteckt hinter dem Schwabmünchner Krankenhaus, umgeben von Bäumen und einer große Wiese: das Zentrum für Seeleische Gesundheit der Caritas.

Die Lage ist wie geschaffen für Menschen, die psychisch krank oder suchtkrank sind. Sie brauchen Hilfe von Profis, vermeiden aber gerne Plätze, wo ständig viele Menschen verkehren. Die Caritas hat hinter dem Schwabmünchner Krankenhaus im ehemaligen Schwesternwohnheim in der Weidenhartstraße ihre neuen Räume eingerichtet und ihren Sozialpsychiatrischen Dienst, die Suchtberatungs- und Behandlungsstelle, die Begegnungsstätte für psychisch Kranke und die psychosoziale Beratung und Begleitung bei Substitution von drogenabhängigen Menschen zu einem "Zentrum für Seelische Gesundheit Schwabmünchen" zusammengefasst.

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"Diese Bündelung unserer verschiedenen Dienste an einer Stelle ist ein großes Plus für die Menschen im südlichen Landkreis Augsburg insbesondere in und um Schwabmünchen, die unsere Hilfe brauchen", sagt die Leiterin des Zentrums, Ursula Köhler-Baiter. Außerdem habe das Haus, in dem das Zentrum für Seelische Gesundheit untergebracht ist, viel mehr Möglichkeiten, die zusätzlichen Angebote wie die Motivations-, Begegnungs-, Koch-, Freizeit- und Angehörigengruppen durchzuführen. Hierfür sucht die Caritas übrigens noch ehrenamtliche Mitarbeiter.

Als klaren Vorteil wertet die Caritas-Mitarbeiterin auch die Nachbarschaft zur Institutsambulanz des Bezirkskrankenhauses Kaufbeuren, die im Schwabmünchner Krankenhaus untergebracht ist. "Dadurch können wir sehr früh ohne lange Wege direkten Kontakt zu den betroffenen Menschen aufbauen und die Schritte für eine erfolgreiche ambulante Behandlung einleiten", lobt Köhler-Baiter die Zusammenarbeit mit den Ärzten der Institutsambulanz.

Vielen kann nun besser geholfen werden

Immer öfter müssen Ursula Köhler-Baiter und ihre Kollegen, die alle eine spezifische Ausbildung vorweisen können, eine Doppeldiagnose stellen. Das heißt die Betroffenen leider unter einer Suchtabhängigkeit und sind psychisch krank. Für diese Personengruppe ist das Zentrum von großem Vorteil. "Da wir mit unseren fachspezifischen Beratungen in einem Haus untergebracht sind, können wir noch flexibler als früher auf die Menschen eingehen und sehr individuell schauen, was jeder Einzelne wirklich an Hilfe braucht."

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