Ein Dachdecker saniert derzeit die vom Sturm beschädigten Hexentürme. Das ist selbst für einen Profi eine etwas knifflige Angelegenheit.



Stefan Winzinger hat schon viel gesehen. Aber dieser Arbeitsplatz ist selbst für ihn etwas Besonderes. Winzinger steht auf dem Gerüst vor einem der Schwabmünchner Hexentürme und bringt die neuen Dachziegel an.
Etwa einmal im Jahr habe die Firma Buchler Dachbau aus Großaitingen einen solchen Sanierungsauftrag. In historischer Umgebung arbeitet es sich doch gleich schöner – aber auch deutlich anstrengender. Denn: „Die Platten müssen von unten nach oben gelegt werden, weil die untere in die obere greift“, erklärt Winzinger.
Er richtet, was das Sturmtief „Andrea“ Anfang Januar angerichtet hatte. Damals hatte ein umgestürzter Baum eines der beiden Dächer und das Geländer beschädigt. Winzinger bringt an beiden Türmen nun neue Dachziegel an, wobei das Wort „neu“ in diesem Zusammenhang erklärt werden muss. Denn es handelt sich um antike Mönch- und Nonnenziegel der Firma Ergoldsbacher aus dem Jahr 1952. Es war keine einfache Aufgabe, diese überhaupt aufzutreiben.
Was der Unterschied zu herkömmlichen Ziegeln ist, lesen Sie in der Montagsausgabe der Schwabmünchner Allgemeine.
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