Sonntag, 22. Oktober 2017

09. März 2010 15:00 Uhr

Lagerlechfeld

Horst Philipp über das legendäre Flugzeug Me 262

Es ist ein legendäres Flugzeug, das bei älteren Mitbürgern Erinnerungen an das Ende des Zweiten Weltkriegs wachruft: die Me 262. Das Kampfflugzeug stand im Mittelpunkt eines Vortrags in der Lechfeldkaserne. Von Norbert Rieger

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Lagerlechfeld. Ein heute fast schon legendäres Flugzeug, das bei den älteren Mitbürgern dieser Region noch Erinnerungen an das Ende des Zweiten Weltkriegs wachruft, stand im Mittelpunkt einer Vortragsveranstaltung im Offiziersheim der Lechfeldkaserne: die Me 262.

Gastgeber waren der Förderverein Bundeswehrstandort (FöVBwStO) Lechfeld und die Gesellschaft für Wehr- und Sicherheitspolitik (GfW), Sektion Augsburg-Lechfeld. Zu den rund 100 interessierten Zuhörern zählte auch Generalleutnant Johann Dora, vielen noch bekannt als ehemaliger Kommodore des Jagdbombergeschwaders 32. Jetzt ist er Stellvertretender Generalinspekteur der Bundeswehr.

Über die "Flugerprobung Me 262 (Nachbau)", dem ersten Kampfflugzeug mit Turbinen-Luftstrahl-Antrieb, referierte der Testpilot Horst Philipp, der seine Erfahrungen mit Düsenflugzeugen in der Bundesluftwaffe, im Ausland und in der Industrie gewonnen hat.

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Leistung war damals einmalig

Im Dienste der Nationalsozialisten entwickelte und baute die Firma Messerschmitt mit der Me 262 das erste brauchbare Kampfflugzeug mit Strahlturbine, das in Erscheinungsbild und Leistung zu seiner Zeit einmalig war. Seine Einsatzreife erlangte das Meisterstück deutscher Ingenieurskunst der Firma Messerschmitt im Wesentlichen auf dem Fliegerhorst Lechfeld.

Zu Kriegsende 1945 wurde der Großteil dieser "Düsenjets" zerstört, einige wurden in die USA überführt, wo sie richtungsweisend der Entwicklung moderner "Strahljäger" dienten. Den Nachbau dieses legendären Flugzeugs nahm in den USA eine private Initiative in Angriff, und der zweite Prototyp wurde im Januar 2006, zerlegt in Einzelteile, zur Willy-Messerschmitt-Stiftung überführt. Der Referent, Projektpilot der Traditionsflugzeuge des Willy-Messerschmitt-Museums in Manching, beschrieb anhand vieler Details und sehr anschaulich den mühsamen Weg der Montage bis hin zum Erstflug.

Nicht leicht zu fliegen

Die Erfahrung des Testpiloten sowie der Erfindergeist der beteiligten Techniker bewirkten letztlich, dass der Nachbau Me 262 nun zu Demonstrationsflügen in die Luft gehen kann. So etwa wie zuletzt bei der Internationalen Luftfahrtausstellung in Berlin. Horst Philipp, der durch seinen beruflichen Einsatz ein wenig Luftfahrtgeschichte wieder zum Leben erweckt hatte, gab abschließend zu verstehen: "Dieses Flugzeug ist wahrlich nicht einfach zu fliegen …"

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USA | Bundeswehr | Manching | Berlin

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