Viel ist in den vergangenen Wochen spekuliert worden, nachdem die Gersthofer Firma Humbaur angekündigt hatte, die Produktion ihres Lastwagenauflieger-Herstellers Kögel zu verlegen. Wohin? Nach Graben? Gersthofen? Oder doch weiter Burtenbach?
Gleich mehrere Kommunen waren von Anfang an als möglicher Standort für das Werk im Gespräch (wir berichteten). Die Lechfeld-Gemeinde hatte sich Hoffnungen gemacht, weil Humbaur hier die Option auf ein Grundstück im Gewerbegebiet nördlich von Graben hat. Die Chancen für Graben wurden als eher gering eingestuft.
Im Gemeinderat räumte Bürgermeister Andreas Scharf nun mit den Spekulationen auf. Humbaur halte weiter an Graben als Standort für ein Werk festhält. Er nannte dies "wirklich gute Neuigkeiten". Bis Dezember läuft die Grundstücksoption. Denn gebe es nur zwei Möglichkeiten, hatte Scharf bereits im Februar erläutert: "Entweder legt Humbaur das Geld für das Grundstück auf den Tisch." Oder das Anrecht auf die Fläche verfalle, die Besitzverhältnisse bleiben beim Alten. (hali, SZ)
Jetzt bestellen! Das neue iPad inkl. e-Paper.
Artikel kommentieren
| Artikel bewerten: