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Herrgottsruhkapelle: Jetzt wird das Dach erneuert

Herrgottsruhkapelle

Jetzt wird das Dach erneuert

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    Die Sanierung der Herrgottsruhkapelle kommt gut voran. Derzeit sind die Arbeiten am Dachstuhl in vollem Gange. Damit bei jeder Witterung gearbeitet werden kann, wurde ein Behelfsdach gebaut, das die Kapelle vor Regen schützt.
    Die Sanierung der Herrgottsruhkapelle kommt gut voran. Derzeit sind die Arbeiten am Dachstuhl in vollem Gange. Damit bei jeder Witterung gearbeitet werden kann, wurde ein Behelfsdach gebaut, das die Kapelle vor Regen schützt.

    Mickhausen Gut voran kommen die Sanierungsarbeiten an der Herrgottsruhkapelle bei Mickhausen. Nachdem mit der umfassenden Fundamentierung des Langhauses im Sommer vorigen Jahres der erste – sehr arbeitsintensive – Bauabschnitt erfolgreich abgeschlossen wurde, erhält das über 325 Jahre alte Kirchlein in einem zweiten großen Bauabschnitt jetzt ein neues Dach.

    Arbeiter der Zimmerei Hölzle aus Erkheim (Landkreis Unterallgäu) mit langjähriger Erfahrung im sensiblen Umgang mit historischer und denkmalgeschützter Bausubstanz haben über das Kapellendach ein zweites Schutzdach gebaut. So kann unabhängig vom Wetter am Dachstuhl gearbeitet werden. Nach dem Entfernen der Dacheindeckung sind die Schäden an den angefaulten Tragbalken deutlich erkennbar. Architekt Roland Rieger (Grimoldsried) kalkuliert mit rund sechs Wochen, bis der Dachstuhl saniert und das Dach neu eingedeckt ist.

    Anders als bei den Arbeiten am Fundament hält sich hier der Anteil der Eigenleistung durch die Mitglieder des eigens für die Generalsanierung gegründeten Fördervereins allerdings in Grenzen. Die Gewerke Zimmerer, Spengler und Dachdecker wurden bereits an Fachfirmen vergeben. Die Helfer des Fördervereins um dessen Vorsitzenden Hans Sattelmair – sie haben seit dem ersten Spatenstich vor Jahresfrist schon mehr als 1200 freiwillige Arbeitsstunden geleistet – können bei diesen Gewerken allenfalls als „Handlanger“ mithelfen.

    Auch bei den Arbeiten am Dachstuhl werden alle Schritte vom Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege (LfD) mit Argusaugen begleitet. Fachmännischer Rat kommt zudem von Restauratoren, Kirchenmalern und anderen Sachverständigen.

    Die Gesamtkosten der Kapellensanierung sind mit einem Betrag von rund 220000 Euro veranschlagt. Die Hälfte davon ist durch konkrete Zuschusszusagen abgedeckt, die andere Hälfte muss durch Spenden und Eigenleistung aufgebracht werden. Wenn alles weiterhin planmäßig läuft, dann sollen die Arbeiten bis Ende dieses Jahres abgeschlossen sein.

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