Auf einen Kater wurde bei Schwabmünchen mit einem Luftgewehr geschossen.
Übergewicht hat ihn vor Schlimmerem bewahrt, glaubt Frauchen Kathrin Dammers. Weil ihr Kater zu viel auf den Rippen hat, traf ihn das Projektil eines Luftgewehrs nicht mit voller Kraft.
Dammers ist trotzdem schockiert: "Struppi kam am Samstag blutüberströmt nach Hause", erinnert sich die Frau aus Langerringen. Eine Kugel habe im Fell des Tieres gesteckt, knapp neben der Luftröhre. Kathrin Dammers fuhr zum Tierarzt, der das Projektil entfernte.
Nach Angaben des Tierarztes haben Struppis dickes Fell und sein Speck verhindert, dass die Kugel weiter in den Körper drang. Inzwischen geht es Struppi wieder ganz gut. Die Halterin ist dennoch entsetzt: "Wie krank muss man sein, auf eine Katze zu schießen?"
Sie hat Anzeige bei der Polizei Schwabmünchen erstattet. Die Beamten ermitteln wegen Sachbeschädigung und Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz. Der Chef der Polizeiinspektion Schwabmünchen, Diethard Pascher, erklärt: "Tierquälerei wird mit einer Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren oder einer Geldstrafe geahndet." lt
Jetzt bestellen! Das neue iPad inkl. e-Paper.
Artikel kommentieren
| Artikel bewerten: