Die beiden Kindergärten in Graben und Lagerlechfeld seien inzwischen voll belegt, informierte Bürgermeister Andreas Scharf. Der Gemeinderat hat deshalb beschlossen, dass künftig Anmeldungen von Gemeindebürgern Vorrang haben sollen. Bisher wurden auch Kinder aus anderen Orten aufgenommen, um die nicht belegten Plätze zu nutzen.
Ein weiteres Thema in der Gemeinderatssitzung war die mögliche Fusion mehrere Standesämter. „Wenn alle mitmachen“, soll auch Graben dabei sein, so das Votum zu einer eventuellen Zusammenlegung der Standesamtsbezirke (wir berichteten). Die Lechfeldgemeinden, die Verwaltungsgemeinschaft Stauden und Großaitingen hatten die Stadt Schwabmünchen um Überprüfung der strukturellen und finanziellen Möglichkeiten gebeten.
Grund ist die geplante Einführung eines zentralen Personenstandsregisters, welches weitere Kosten für technische Ausstattung und Weiterbildung von Personal mit sich bringen wird. „Um alle Fälle fachgerecht zu behandeln, müssten dann auch in kleinen Gemeinden immer mehrere Standesbeamte ausgebildet werden und zur Verfügung stehen“, so Scharf. Die Prüfung hat ergeben, dass die Übertragung der Aufgaben auf Schwabmünchen mit einer Umlage von maximal zwei Euro je Einwohner finanziert werden könnte.