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15. Februar 2008 20:00 Uhr

Klosterlechfeld legt Einwände gegen Heizkraftwerk ein

Klosterlechfeld (mut) - Bürgermeister Peter Schweiger berichtete in der jüngsten Sitzung des Gemeinderats Klosterlechfeld dem Rat über eine Stellungnahme der Gemeinde Klosterlechfeld zum Antrag der Papierfabrik Lang in Ettringen über die Errichtung und den Betrieb eines neuen Heizkraftwerkes. Die Gemeinde Klosterlechfeld erhebt darin Einwände gegen das Vorhaben, da das Recht der Bürger in der Region auf Leben, körperliche Unversehrtheit und Eigentum verletzt wird. Die Gemeinde Klosterlechfeld schließt sich in allen Punkten ausnahmslos den Stellungnahmen der benachbarten Gemeinden Hiltenfingen und Langerringen an.

Gleichzeitig habe aber die Gemeinde für die Firma Lang Verständnis, dass zur Sicherung der Energieversorgung ihres Unternehmens eine Erweiterung notwendig ist, bezweifelt aber ganz massiv, dass die Anlage in der vorgestellten Größe tatsächlich notwendig ist. Zum Schluss seines Berichtes wies Schweiger besorgniserregend auf die Tatsache hin, dass die geplante Anlage der Firma Lang nicht als "Müllverbrennungsanlage" deklariert werden muss, so dass die Auflagen des Gesetzgebers hinsichtlich einer optimierten Abgasreinigung und einer Entsorgung der Aschen und Schlacken wesentlich großzügiger geregelt sind und somit bei einer Realisierung in der momentan geplanten Größe die Bürger der angrenzenden Gemeinde mit Recht Angst um ihre Gesundheit und die Lebensqualität ihrer Heimat hätten.

Notizen aus der Sitzung

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Hier ein Überblick über weitere Themen der Gemeinderatssitzung Klosterelchfeld.

Industriegebiet Der Gemeinderat Klosterlechfeld stimmte der sechsten Änderung des Flächennutzungsplanes sowie Aufstellung des Bebauungsplanes Nr. L24 "Industriegebiet 2 an der A30" der Gemeinde Graben als Träger öffentlicher Belange zu. Merkte jedoch an, dass der extreme Landverbrauch besorgniserregend ist, der zum Beispiel bei einer Ansiedlung der Firma Humbaur erfolgt. Darüber hinaus ist nicht nachvollziehbar, warum der Föhrenwald in seiner gesamten Größe einer Industrieansiedlung weichen muss. Kein Einwand wurde gemacht, da man froh sein sollte, wenn in der Region neue Arbeitsplätze entstehen, war in der Sitzung zu hören.

Straße In der Sitzung wurde das Gremium informiert, dass die Stadt Schwabmünchen und die Gemeinde Untermeitingen den Antrag gestellt haben, die nördliche Entlastungsstraße beziehungsweise die Südostspange Schwabmünchen zur Kreisstraße aufzustufen. Gleichzeitig soll die bisherige Staatsstraße 2027 zwischen Schwabmünchen und Klosterlechfeld zur Kreisstraße abgestuft werden.

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