Das von der Ettringer Firma Lang geplante Heizkraftwerk beschäftigt Politik und Bürgerinitiativen gleichermaßen.

Eines der Vorhaben: Die am "Runden Tisch" vertretenen Kommunen wollen alle Stellungnahmen gegen die geplante Errichtung der Anlage aussprechen. Gleichzeitig soll die bereits gefasste Stellungnahme der Gemeinde Hiltenfingen eine Grundlage für die Stellungnahmen der anderen Kommunen darstellen.
Zusammen mit den Vertretern der Bürgerinitiativen aus Gennach, Ettringen, Hiltenfingen und Schwabmünchen wurden die Probleme, die sich mit der Errichtung der Anlage und der Verbrennung von Ersatzbrennstoffen ergeben, mit Landrat Dr. Karl Vogele und Vertretern des Landratsamtes Unterallgäu sowie mit den Bürgermeistern oder deren Vertretern der Stadt Schwabmünchen, der Gemeinden Hiltenfingen, Untermeitingen, Klosterlechfeld, Scherstetten, Ettringen, Amberg, Wiedergeltingen, Türkheim, Hurlach, Obermeitingen und Lamerdingen erörtert. Die Gemeinde Ettringen hat bereits ein Gutachten über das geplante Bauvorhaben in Auftrag gegeben.
Die Gesprächsrunde vereinbarte weiterhin, dass Landtagsabgeordneter Martin Sailer zusammen mit den Bürgermeistern Hans-Joachim Neumann (Schwabmünchen), Kornelius Griebl (Hiltenfingen) und Konrad Dobler ( Langerringen) ein Gespräch mit den Vertretern der Firma Lang führen sollen, um eine Reduzierung der Anlagengröße zu erreichen.
Die Vertreter der Kommunen waren sich auch einig, dass für den weiteren Verfahrensverlauf ein Anwalt eingeschaltet werden soll. Bürgermeister Dobler wird sich mit einer Kanzlei in Verbindung setzen. Der "Runde Tisch" war von Dobler und Sailer einberufen worden.
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