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08. Februar 2012 12:04 Uhr

Gemeinderat

Neuer Mobilfunkmast wird Ende Februar aufgestellt

In Scherstetten soll es außerdem ein neues Buswartehäuschen für Kindergartenkinder geben

Scherstetten In Scherstetten wird ein neuer Mobilfunkmast gebaut, das wurde in der jüngsten Sitzung des Gemeinderates bekannt. Der Mast soll die Mobilfunkversorgung im Ort verbessern. Der Standort wird am Unteren Geiselhof sein. Dort steht bereits der Mast eines anderes Anbieters. Die Bauarbeiten sollen schon Ende Februar beginnen. Die Höhe der Antenne bleibt unter zehn Meter.

Wie in anderen Gemeinden des Landkreises war die Beteiligung an den Kreisenergiewerken ein zentrales Thema der Sitzung. In Scherstetten war sich der Gemeinderat ohne Gegenstimme einig, die Absichtserklärung anzunehmen und sich als Kommanditist mit einer Einlage von 2000 Euro an dem Projekt zu beteiligen. „Ich denke, der Weg ist richtig“, kommentierte Bürgermeister Robert Wippel den Beschluss. „Selbst als kleine Gemeinde hat man einen starken Partner hinter sich“, sagte er.

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Weiteres Thema der Sitzung war ein neues Wartehäuschen an der Bushaltestelle für die Kindergartenkinder, die tagtäglich mit dem Bus aus Konradshofen und Erkhausen in den Kindergarten kommen. 14 Drei- bis Fünfjährige sollen dort sicher und vom Wetter geschützt auf den Bus warten können. Das Wartehäuschen solle eine Station für die Kinder sein, einige Minuten dort sicher zu überbrücken. Es sollte optisch gut aussehen und einen lockeren Charakter haben.

Glasvariante wird bevorzugt, Holz stößt auf Ablehnung

Von allen Seiten wurde ein Bushäuschen aus Glas gegenüber einem aus Holz befürwortet. Der Busfahrer könnte besser das Häuschen einsehen und umgekehrt würden die Kleinen auch sofort sehen, wenn der Bus eintrifft, hieß es aus dem Gemeinderat. Nun werden die entsprechenden Informationen zu den Kosten eingeholt.

Schließlich ging es in der Sitzung noch um die Änderung des Flächennutzungsplans „Südlich des Estweges“. Das Ingenieurbüro Constantin Vogg, im Auftrag der Raiffeisenbank Stauden zuständig für die Planung des Baugebietes, stellte die Änderung und den Bebauungsplan vor. Beidem wurde zugestimmt. Was die Entwässerung an der Süd-West-Seite des Baugebiets betrifft, wurden die Einwandsbehandlung der Anlegerin und der Sachverhalt von Ingenieur Vogg erläutert.

Entwässerung stellt eine wesentliche Verbesserung dar

Die Entwässerungssituation im gesamten neuen Baugebiet stelle eine wesentliche Verbesserung dar. Die Alternative, zur Entsorgung von Oberflächenwasser einen Pflanzgürtel an der problematischen Ecke anzubringen, würde gar nichts bringen, erklärte er. Der Bebauungsplan „Westlich der Schulstraße“ wurde aufgrund eingegangener Anregungen dahingehend geändert und es wurde beschlossen, dass die Entwässerung über Retentionszisternen erfolgt. (soc)

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