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30. August 2009 17:25 Uhr

Handwerkermarkt in Klosterlechfeld

Oldtimer und Kunsthandwerk

Bestes Kaiserwetter herrschte beim siebten Hobby- und Handwerkermarkt in Klosterlechfeld. Die Verlegung von der Schwabmünchner Straße auf den Kirchenvorplatz und die Elias-Holl-Straße wurde allseits begrüßt. Schon nach dem 9-Uhr-Gottesdienst begutachteten viele Kirchgänger die feilgebotenen Waren der unterschiedlichsten Fieranten. Von Manfred Ortlieb

"Es ist hier ein Super-Fluidum im Schatten der Wallfahrtskirche Maria Hilf und des Franziskusbrunnens", schwärmte Peter Lehnert aus Königsbrunn, der seit 30 Jahren Öl- und Hinterglasmalerei betreibt. Er hat schon Malkurse bei der Bundeswehr durchführt und singt im Klosterlechfelder Männergesangverein "Liederkranz" mit. "Mir gefällt es hier gut, wir sollten das Lechfeld stärker in den Mittelgrund stellen."

In die gleiche Kerbe hieb Ludwig Reiter aus Kaufering, der Rosenbögen, Obelisken, Rankgitter, Geländer und Gartenlauben aus Metall anbot. "Es ist ein netter, überschaubarer Markt, die Stimmung ist super. Es wäre schön, wenn man ihn noch etwas erweitern könnte, um mehr Besucher anzulocken." Die Musikkapelle Klosterlechfeld unter Stabführung von Dirigentin Franziska Guth unterhielt die Besucher bei einem Platzkonzert. Aus einem breiten Angebot konnten die Besucher auswählen. Handgefertigte Püppchen und Teddybären, Steinfiguren, Trockengestecke, Glasperlen, Schmuck und vieles mehr standen zum Kauf.

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Motorfreunden schlugen die Herzen höher bei der von Marktmeister Georg Haller initiierten und von Ewald Schiegg und Franz Perzl organisierten Oldtimer-Ausstellung. Gut 20 Motorräder und 20 Pkws konnten von den vielen Besuchern bestaunt werden. Das älteste Motorrad war die "Wanderer", Baujahr 1932, mit 2,5 PS.

Ewald Schiegg schwärmt noch heute von der "Imme" der Firma Riedel aus Immenstadt mit 4,5 PS: "1952 nahm mich mein Vater zu einem Dreitagesausflug in das Berchtesgadener Land mit. Wir befuhren sogar den Obersalzberg." Bei den Pkws war ein Chevrolet aus dem Jahre 1937 der Star.

Das Technische Hilfswerk (THW) Schwabmünchen präsentierte eine Hochleistungspumpe, die einzigartig im Landkreis ist. Für die kleinen Besucher war die Hüpfburg der große Renner. Auch der Streichelzoo mit vier Ponys war stark umlagert.

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