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20. Februar 2010 17:03 Uhr

Schwabmünchen

Pilgerstätte Schwertransport: 1000 Schaulustige bestaunen Autoklav

Rund 1000 Schaulustige bestaunten am Samstag die Weiterfahrt des Schwertransporters, der derzeit auf dem Weg nach Augsburg ist. Bei Schwabmünchen stand heute ein besonderes Manöver auf dem Plan. Von Melanie Steck

Der Ansturm der Menschenauflauf war gigantisch: 1000 Schaulustige waren am Samstag nach Leuthau gekommen, um zu sehen, wie der Transporter eine Spitzkurve durchfuhr.
Foto: Melanie Steck

Der Ansturm war gigantisch: 1000 Menschen kamen am Samstag ab neun Uhr nach Leuthau im Landkreis Augsburg, um die Weiterfahrt des Schwertransports, der einen Druckofen zur Firma Premium Aerotec in Augsburg bringt, zu sehen.

Im gesamten Wertachtal gab es kaum noch Parkplätze. Die Schaulustigen bevölkerten den Leuthau-Berg, auf dem der Transporter eine 180-Grad-Kurve bewältigen musste. Immer wieder wies die Polizei die Menge mittels Lautsprecherdurchsagen zurecht. Fünf statt ursprünglich geplanter drei Polizeiwagen sorgten für Ordnung.

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Die Fahrbahn, die Leitplanken, die Böschungen am Rand des Berges - überall tummelten sich Menschen die sehen wollten, ob das 36 Meter lange und acht Meter breite Gefährt die Spitzkehre sofort bewältigt. Und tatsächlich klappte es auf's erste Mal.

"Wir haben gut in die Kurve eingesteuert", sagte Transportleiter Peter Flöring. Er wies den Giganten ein. Zwei Fahrer - einer hinter und einer vor dem Transport - sorgten für die Steuerung. Schritt für Schritt mussten die 196 einzeln steuerbaren Räder um die Biegung gelenkt werden. Nach 18 Minuten war das Spektakel zu Ende. Der Schwertransport hatte die Kurve bravourös gemeistert.

Doch die 1000 Menschen, die extra wegen des Riesen gekommen waren, blieben weiter an ihrem Schwertransport dran. Viele machten Fotos und drehten Videos. Sie begleiteten das Fahrzeug bis zum eigens aus Aluplatten konstruieren Abstellplatz an der Wertachbrücke, kurz vor der westlichen Ortseinfahrt Schwabmünchen.

Hier, zwischen Umspann- und Wasserwerk, wird der 260 Tonnen schwere Transport bis Sonntagabend um 10 Uhr abgestellt. Dann geht es über Oberottmarshausen und die B 17 weiter nach Augsburg. Läuft weiterhin alles nach Plan, hat der Transport, für den Kosten im siebenstelligen Bereich angegeben werden, am Dienstag die Firma Aerotec erreicht. (Melanie Steck)

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