"In Königsbrunn kommen auch bei schlechtem Wetter viele Leute." Monika Feiertag spricht aus Erfahrung, sind sie und ihr Mann Manfred doch schon zum vierten Mal mit ihrem Stand in der Brunnenstadt. Gewerbsmäßig reisen die beiden etwa 180 Tage durchs Land und erleben dabei viele Märkte. Von Jan-Michael König



Königsbrunn. "In Königsbrunn kommen auch bei schlechtem Wetter viele Leute." Monika Feiertag spricht aus Erfahrung, sind sie und ihr Mann Manfred doch schon zum vierten Mal mit ihrem Stand in der Brunnenstadt. Gewerbsmäßig reisen die beiden etwa 180 Tage durchs Land und erleben dabei viele Märkte. Die Königsbrunner, das wissen sie, lassen sich die Freude am Königsmarkt auch nicht von einem bewölkten Himmel verderben. Und so kamen auch dieses Jahr wieder viele Besucher zum Marktsonntag, obwohl es morgens geregnet hatte und das Wetter alles andere als zuverlässig erschien.
Nur der Flohmarkt war kräftig verregnet
Besonders als um Mittag herum die Wolkendecke aufriss und die Sonne durchkam, strömten immer mehr Gäste auf die etwa 600 Meter lange Einkaufsmeile auf der Bürgermeister-Wohlfahrt-Straße. Darüber zeigte sich auch Roland Krätschmer, stellvertretender Marktleiter, erfreut: "Das hat noch einmal Schwung gebracht." Einziger Wermutstropfen: Den Flohmarkt, zu dem die ersten Händler schon um sieben Uhr kamen, wurde verregnet, berichtet Krätschmer. Deshalb sei dieser heuer etwas kleiner ausgefallen. Auch die Berufshändler an der ehemaligen B 17 schienen zunächst Pech mit dem Wetter zu haben, denn bis etwa 10.30 Uhr regnete es. Davon ließen sich, berichtet Krätschmer, etwa zehn Händler abschrecken - im Gegensatz seinen jedoch etwa 20 kurzentschlossene gekommen, sodass am Schluss etwa 150 Stände den Besuchern ihre Ware feilboten.
Das Angebot der Stände war wieder breit gefächert: Neben dem Marktschreier, der riesige Körbe mit Obst lauthals anpries, gab es verschiedenen Schmuck sowie Lederwaren aller Art und daneben Oster- und Frühlingsdekoration für drinnen und draußen. Dieser Stand könnte Monika und Manfred Feiertag gehört haben, denn die beiden Händler aus Ellingen an der Donau verkaufen ganzjährig Deko- und Geschenkartikel. Am Sonntag mussten sie etwas um ihre Ware bangen, denn ein starker Wind brachte die Planen der Stände, die Frisuren der Gäste und eben auch die ausgestellten Waren teilweise kräftig ins Flattern und Schwanken.
Zur Belohnung gab es Sonnenschein
Das konnte sie jedoch nicht abschrecken, gehört der Königsmarkt doch zu den größten Märkten, die die Feiertags bereisen. Und so wurden sie, wie die Besucher, mittags sogar mit etwas Sonnenschein belohnt. Der Markt erwies sich wieder einmal als beliebter Treffpunkt für Jung und Alt, der groß und gut besucht war. Von Jan-Michael König
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