Bei einem Glatteisunfall sind am Mittwoch mehrere Autos auf der Südostspange von Bobingen ineinandergekracht. Vier Personen wurden verletzt. Der Sachschaden wurde auf über 100 000 Euro geschätzt. Von Pitt Schurian
Einen Dominoeffekt hatte eine Autofahrerin ausgelöst, als sie von Oberottmarshausen kommend zur Einmündung in die Ortsumfahrung kam. So die erste Erkenntnis von Gutachtern und Polizei. Beim Bremsen kam ihr Wagen demnach ins Schleudern. Er stieß offenbar mit erheblicher Wucht einen dort stehenden Pkw in die Kreuzung. Der wiederum wurde von einem vorbeikommenden Wagen erfasst. Der Fahrer eines nahenden Wohnmobils konnte noch nach rechts ausweichen und anhalten. Die Kreuzung schien damit aber für die Fahrerin eines weiteren Autos blockiert. Sie krachte in das Wohnmobil. Auf dem Glatteis drehten sich die Fahrzeuge zum Teil erheblich, was die Rekonstruktion des Hergangs lange erschwerte.
Unverletzt blieben gegen 7.20 Uhr 27 Schulkinder in einem Bus, der in Königsbrunn von einem Pkw gerammt worden war. Dessen Fahrerin musste allerdings leicht verletzt ins Krankenhaus. Laut Polizei war ihr Wagen auf der Haunstetter Straße ins Schleudern geraten. Beide Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden.
Die Polizeiinspektion Bobingen verzeichnete innerhalb einer halben Stunde insgesamt sechs Glatteisunfälle. Die Inspektion Schwabmünchen registrierte nur eine kleinere Karambolage bei Kleinaitingen.
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