Mittwoch, 17. Januar 2018

02. Januar 2018 17:15 Uhr

Königsbrunn

Wurden Fußgänger nur knapp verfehlt?

Zeugen berichten, dass bei dem Unfall in Königsbrunn in der Silvesternacht nur durch Glück nicht mehr Menschen verletzt wurden.

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Ein betrunkener Autofahrer knallte mit seinem Wagen gegen diesen Laternenmast in der Bürgermeister-Wohlfarth-Straße.
Foto: Adrian Bauer

Neue Informationen haben sich zum Unfall in der Silvesternacht auf der Bürgermeister-Wohlfarth-Straße in Königsbrunn ergeben. Berichten von Augenzeugen zufolge standen zwei größere Menschengruppen nur wenige Meter entfernt, als der 22-jährige Unfallfahrer mit seinem Wagen gegen den Laternenmast auf der Ostseite der Straße knallte.

Der Mann war um 0 Uhr mit seinem Auto aus der Mindelheimer auf die Bürgermeister-Wohlfarth-Straße gefahren, hatte die Straße überquert und war frontal in die Straßenlaterne geknallt. Diese fiel schließlich um und traf den Mann am Kopf. Er wurde ins Krankenhaus gebracht. Soweit der Bericht der Polizei, über den wir in unserer gestrigen Ausgabe berichtet hatten.

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Per Facebook und Telefon erreichten uns am Dienstagabend und gestern Vormittag Meldungen von Lesern, die ein deutlich dramatischeres Bild von dem Vorfall zeichnen. Dass es bei dem Unfall nicht noch mehr Verletzte gab, könnte demnach reines Glück gewesen sein.

„Dankbar, dass wir gesund nach Hause gekommen sind“

Tobias Wengenmayr war zur Unfallzeit mit seiner Familie an der Straße unterwegs, um sich einen guten Platz zum Feuerwerk beobachten zu suchen. Er berichtet, der Wagen sei mit sehr hoher Geschwindigkeit aus der Mindelheimer Straße geschossen. Möglicherweise habe der Fahrer versucht, mit der Handbremse in die alte B17 zu driften. Der Wagen sei genau zwischen zwei weiteren Fußgängergruppen hindurchgeschossen und an der Laterne eingeschlagen, sagte Wengenmayr: „Wir haben uns auf das Feuerwerk gefreut. Aber nach diesem Erlebnis ist uns das vergangenen. Wir waren nur noch dankbar, dass wir gesund nach Hause gekommen sind.“

Dieser Bericht deckt sich mit den Beobachtungen, die uns eine Anwohnerin über Facebook zuschickte. Auch sie spricht von stark überhöhter Geschwindigkeit. „Man kann von Glück reden, dass in diesem Bereich niemand gestanden ist“, schreibt sie. Der Onkel ihres Sohnes habe dem Unfallfahrer Erste Hilfe geleistet. Dass Autofahrer in dem Bereich der Bürgermeister-Wohlfarth-Straße viel zu schnell unterwegs seien, komme immer vor.

Die Polizei bittet Zeugen, sich zu melden

Die Ermittlungen der Polizei zu dem Unfall laufen noch. Nähere Details zum Unfallhergang könne er deshalb noch nicht bestätigen, sagte Artur Dachs, Leiter der Polizeiinspektion Bobingen. Bürger, die den Unfall beobachtet haben oder sogar gefährdet wurden, seien wichtige Helfer für die Polizei. Daher sollen sich die Menschen, die zu der Zeit nahe der Unfallstelle unterwegs waren und den Hergang gesehen haben bei der Polizeiinspektion Bobingen unter Telefon 08234/9606-0 melden. (adi)

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