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21. Februar 2012 12:19 Uhr

Eishockey, Bayernliga-Meisterrunde

Geschwächte Pinguine chancenlos

Auch im zweiten Aufeinandertreffen gehen die Königsbrunner gegen den Vorrundensieger ERV Schweinfurt unter. Erneut kein Tor erzielt Von Christian Kruppe

Schon wieder schlägt der Puck im Königsbrunner Tor ein, weder Torhüter Thomas Mende noch Maxim Willatschek (rechts) konnten den Treffer von Jens Feuerfeil (mitte) verhindern. Gegen den Vorrundenmeister Schweinfurt hatten die ersatzgeschwächten Pinguine keine Chance.
Foto: Christian Kruppe

Königsbrunn Eine weitere deutliche Niederlage gab es für die Königsbrunner Pinguine in der Meisterrunde der Bayernliga. Mit 0:8 (0:3; 0:3; 0:2) unterlag das Team von Petr Vorisek dem ERV Schweinfurt. Wie schon am Freitag in Schweinfurt mussten die Königsbrunner auf einige Spieler verzichten. Waren es in Schweinfurt noch acht Spieler, so sorgten die Rückkehrer Robin Pandel und Patrick Ullmann dafür, dass den Pinguinen „nur“ noch sechs Mann fehlten. „Der Ausfall eines ganzen Blockes ist nicht zu kompensieren, vor allem gegen ein Team wie Schweinfurt.“ bedauerte Königsbrunns Trainer Peter Vorisek nach der Partie. Trotz der deutlichen Niederlage war er mit seinem Team nicht unzufrieden „Die Mannschaft hat gekämpft und fair gespielt.“

Beide Teams gingen anfangs ein hohes Tempo, wobei die Gäste immer einen Schritt schneller als die Königsbrunner waren. Nach gut drei Minuten gingen die Schweinfurter in Überzahl in Führung. Drei Minuten später ließen sie den zweiten Treffer folgen, kurz vor Drittelende folgte das 0:3.

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Auch im zweiten Spielabschnitt bestimmten die Schweinfurter über weite Strecken das Geschehen auf dem Eis. Mit zwei Toren innerhalb von 19 Sekunden in der 33. Minute erhöhte der Vorrundenmeister auf 0:5, wenig später erzielten die Gäste ihren sechsten Treffer durch „oldie“ Mikhail Nemirovsky, dessen Aktionen am Puck den ganzen Abend über eine Augenweide waren.

Im Schlussdrittel räumte Eugen Schaf den Platz im Königsbrunner Tor für Thomas Mende. Auch Mende konnte dem Angriffswirbel der Gäste wenig entgegensetzen und musste noch zweimal hinter sich greifen.

Schweinfurts Offensivwirbel war nicht zu bremsen

Alles in allem ein verdienter Sieg der Schweinfurter gegen angeschlagene Pinguine. Die Gäste zeigten schönes Eishockey, welches deutlich über dem Niveau der Bayernliga lag. In der Offensive schnell und zielgerichtet, in der Defensive konsequent und sicher, gestützt von einem starken Torhüter, der immer wenn es nötig war, sein Können zeigte. So war es den Pinguinen nicht vergönnt, einen Treffer zu erzielen.

Zum Abschluss der Meisterrunde empfangen die Pinguine am Freitag den ECDC Memmingen. Am Sonntag steht dann in Weiden das letzte Spiel der Saison auf dem Plan. Auch wenn die letzten Ergebnisse dies nicht zeigen, es war eine tolle Saison für Königsbrunn.

Spielstatistik

Tore 0:1 (3.) Dunlop, 0:2 (6.) Schäfer, 0:3 (18.) Schäfer, 0:4 (33.) Funk, 0:5 (33.) Juhasz, 0:6 (38.) Nemirovsky, 0:7 (46.) Feuerfeil, 0:8 (60.) Dürr. – Strafen Königsbrunn 10, Schweinfurt 6. – Zuschauer 202.

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