Dienstag, 26. September 2017

18. Mai 2017 16:47 Uhr

Fußball, Kreislklasse

Kampf und Einsatz stehen im Vordergrund

Bis auf den Meistertitel ist in der Kreisklasse noch nichts entschieden. Wer oben und unten im Rennen ist Von Christian Kruppe

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Vor allem am Tabellenende heißt es im Saisonendspurt kämpfen und arbeiten, wie hier Klosterlechfelds Giuseppe La Spina (rot) im Derby gegen Lagerlechfeld.
Foto: Christian Kruppe

 Noch drei Spieltage weist der Spielplan der Fußball Kreisklasse Augsburg Süd auf. Auch wenn die Entscheidung in der Meisterfrage schon gefallen ist, bleibt die Spannung groß.

Denn die Frage, welches Team den Relegationsplatz belegt, und wer den bitteren Gang in die A-Klasse antreten muss, ist weiter ungeklärt.

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An der Tabellenspitze streiten sich der FC Haunstetten und die SpVgg Langerringen um die Vizemeisterschaft. Momentan sind die Augsburger mit einem Punkt vorn, haben aber auch ein Spiel mehr als die Langerringer. So ist die Rechnung für Langerringen auf dem Papier einfach: Die Elf von Michael Fischer muss die drei verbleibenden Partien gewinnen, dann ist ihr der zweite Platz sicher. Mit Lagerlechfeld, Haunstetten II und Klosterlechfeld haben die Langerringer dabei ein auf dem Papier scheinbar leichtes Restprogramm, befinden sich doch alle drei Gegner im unteren Tabellendrittel. Das könnte aber durchaus die Sache schwerer machen, denn für Lagerlechfeld und Klosterlechfeld geht es immer noch um den Klassenerhalt. Die Langerringer müssen sich also auf Gegner einstellen, die alles in die Waagschale werfen.

Zudem gilt es für die Fischer-Elf, den blutleeren Auftritt vom vergangenen Sonntag wieder aus den Köpfen zu bekommen. Denn erneut ein Auftreten wie gegen den FC Haunstetten könnte die Relegationsträume der Langerringer schnell platzen lassen.

Aber auch für den FC Haunstetten ist es nicht leicht. Die Augsburger haben nur noch zwei Partien und müssen beide gewinnen und zeitgleich auf einen Langerringer Patzer hoffen. Die Gegner werden es der Lill-Truppe nicht leicht machen. Es warten der TSV Haunstetten II und der TSV Klosterlechfeld. Vor allem die Lechfelder brauchen die Punkte ebenfalls dringend, aber auch der Nachbar ist noch nicht durch. Ein kleiner Vorteil für Haunstetten ist der gegen Langerringen gewonnene direkte Vergleich, der bei Punktgleichheit entscheidend sein kann.

Ähnlich brisant ist die Lage im Tabellenkeller. Für fünf Teams gilt es, den Abstieg zu vermeiden. Die besten Karten hat derzeit der TSV Haunstetten II mit sechs Zählern Vorsprung auf das Tabellenende. Mit einem Sieg im Derby gegen den FC Haunstetten könnte sich die Bezirksligareserve von allen Sorgen befreien.

Ihr folgt die SpVgg Lagerlechfeld. Fünf Punkte haben die „Lechfeldhasen“ Vorsprung auf den Lokalrivalen Klosterlechfeld am Tabellenende. Am Sonntag geht es für Lagerlechfeld nach Langerringen. Diese hat am vergangenen Spieltag ungewohnte Schwächen gezeigt. Lagerlechfeld hingegen hat zwar verloren, doch zeigte die Mannschaft unter Interimstrainer Christopher Lindner gegen Hiltenfingen eine starke Leistung, auf der sich aufbauen lässt.

Den Lechfeldern folgt die SpVgg Langenneufnach. Die Stauden-Elf hat nur noch zwei Spiele zu bestreiten, das vielleicht wichtigste am Sonntag gegen Klosterlechfeld. Nach vier Niederlagen am Stück holten die Langenneufnacher am Wochenende einen Punk beim TSV Haunstetten, gaben dabei aber eine 2:0-Führung aus der Hand. Die Langenneufnacher plagen immer die gleichen Sorgen. Zu viele gute Torchancen werden liegen gelassen, zudem passieren immer wieder entscheidende Fehler in der Defensive.

Vierter im Bunde ist der FSV Großaitingen. Ein Punkt trennt den FSV vom Tabellenende. Schon vor ein paar Wochen wurde die Reißleine gezogen und Großaitingen trennte sich von Trainer Roland Pokern. Sein Nachfolger Roland Seehuber konnte bisher nur bei einer Partie am Spielfeldrand stehen und sicherte einen Punkt gegen Schlusslicht Klosterlechfeld. Die Großaitinger haben noch vier Spiele zu absolvieren, in denen es gilt, Klosterlechfeld auf Distanz zu halten. Am Sonntag kommt mit dem FSV Inningen ein Team, das keinen relevanten Platz mehr erreichen kann. Dass für die Augsburger aber die Saison deswegen nicht vorbei ist, bewiesen sie mit dem 9:1-Kantersieg gegen Bobingen.

Schlusslicht, und das durchgehend seit dem zwölften Spieltag, ist der TSV Klosterlechfeld. Die Lechfelder waren gefühlt schon abgestiegen, meldeten sich aber noch einmal zurück. So ist die Brandmair-Elf drangeblieben und darf weiter hoffen. Zwar gab es am Wochenende mit der 0:4-Heimniederlage gegen Göggingen einen Dämpfer, doch der TSV will nicht aufgeben. „Wir müssen das Spiel ganz schnell vergessen und uns auf die nächsten Aufgaben konzentrieren“, gibt Coach Bernd Brandmair vor. Diese heißt erst einmal Langenneufnach. Mit einem Sieg bei der SpVgg Langenneufnach wäre der letzte Platz schon mal Geschichte.

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