Montag, 26. Februar 2018

09. Februar 2018 08:26 Uhr

Bayern-Monitor

Seehofer als Superminister? Stimmen Sie ab, ob das eine gute Idee ist

Horst Seehofer soll in einer neuen Großen Koalition Innenminister werden. Was halten Sie davon? Und was sagen Sie zum Abschneiden der CSU in den Verhandlungen?

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Noch ist Horst Seehofer Ministerpräsident in Bayern. Eine Amtsübergabe mit Markus Söder soll in einigen Wochen stattfinden.
Foto: Kay Nietfeld, dpa (Archiv)

In Bayern muss er künftig zurückstecken, doch mit dem Ende der Verhandlungen über eine Große Koalition tut sich eine neue Option für Horst Seehofer auf: Der CSU-Parteichef wird als Innenminister eines schwarz-roten Bündnisses gehandelt. Er selbst würde den Posten nach eigenen Angaben gerne übernehmen.

Das Ministerium soll dabei um die Bereiche Heimat und Bau aufgewertet werden. Seehofer hätte nach der Übergabe des Ministerpräsidentenamts an seinen designierten Nachfolger Markus Söder also die Möglichkeit, CSU-Kernanliegen bundesweit zu vertreten.

Doch ist das die Rolle, die Seehofer künftig übernehmen sollte? Sollte er sich stattdessen allein auf sein Amt als Parteichef konzentrieren? Oder nach dem verlorenen Machtkampf mit Söder und abgeschlossenen Koalitionsverhandlungen seine politische Karriere beenden?

In dieser Frage möchten wir unsere Leser um ihre Meinung bitten. Was meinen Sie zur Zukunft von Horst Seehofer?

 

 

Das Baukindergeld ist eine Forderung der CSU, mit der sie seit dem Sommer 2017 trommelte. Nun hat sie es in den Verhandlungen durchgesetzt. "Dafür führen wir für den Ersterwerb von Neubau oder Bestand ein Baukindergeld als Zuschuss aus dem Bundeshaushalt in Höhe von 1200 Euro je Kind und pro Jahr ein", heißt es auf Seite 110 des Koalitionsvertrags von CDU, CSU und SPD.

Ein wenig komplizierter ist es beim Thema Flüchtlinge. Die Zahl der Zuwanderer solle "die Spanne von jährlich 180.000 bis 220.000 nicht übersteigen", halten die Verhandler im Koalitionsvertrag fest. Von bundesweiten Volksentscheiden, einer klassischen CSU-Forderung, ist dagegen auf den 177 Seiten des Vertragsentwurfs nichts zu lesen. Was wiederum den Ressortzuschnitt betrifft, sollen sich die CSU-Minister künftig neben dem Innenministerium unter anderem um die Themen Verkehr und Digitalisierung kümmern.

Uns interessiert, wie Sie die Rolle der CSU in den GroKo-Gesprächen sehen. Konnte sich die Partei mit ihren Forderungen durchsetzen?

 

 

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