Sonntag, 19. Mai 2013

07. Mai 2012 13:09 Uhr

Prozess wegen schwerer Brandstiftung

Bayern-Profi Breno Borges muss vor Gericht

Bayern-Profi Breno Borges muss sich wegen schwerer Brandstiftung vor dem Münchner Landgericht verantworten. Der Prozess könnte auch einen möglichen Wechsel des Spielers gefährden.

Das Landgericht München hat die Anklage gegen Bayern-Profi Breno wegen schwerer Brandstiftung zur Hauptverhandlung zugelassen. Prozessbeginn ist der 13. Juni 2012.
Foto: dpa

Die 12. Strafkammer des Landgerichts München I hat die Anklage der Staatsanwaltschaft München I gegen den Spieler vom FC Bayern München, Breno Borges, wegen schwerer Brandstiftung zur Hauptverhandlung zugelassen, wie die Pressestelle des Oberlandesgerichts München am Montag bekannt gab. Der Prozess beginnt am Mittwoch, den 13.Juni 2012 in München.

Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass der Bayern-Spieler am 20. September 2011 seine Villa im Münchner Stadtteil Grünwald in alkoholisiertem Zustand selbst angezündet hat. Personen wurden nicht verletzt, jedoch entstand ein Sachschaden von über einer Million Euro. Im Falle einer Verurteilung droht dem Fußballer eine Freiheitsstrafe zwischen einem und 15 Jahren. Breno hat sich in dem Ermittlungsverfahren zu den gegen ihn erhobenen Vorwürfen nicht geäußert.

Mit einer Verurteilung Breno's wäre auch sein möglicher Wechsel zu Lazio Rom gefährdet. Voraussetzung für den Vereinswechsel ist nämlich, dass Breno nicht wegen schwerer Brandstiftung verurteilt wird. AZ

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