Bayern-Profi Breno Borges muss sich wegen schwerer Brandstiftung vor dem Münchner Landgericht verantworten. Der Prozess könnte auch einen möglichen Wechsel des Spielers gefährden.

Die 12. Strafkammer des Landgerichts München I hat die Anklage der Staatsanwaltschaft München I gegen den Spieler vom FC Bayern München, Breno Borges, wegen schwerer Brandstiftung zur Hauptverhandlung zugelassen, wie die Pressestelle des Oberlandesgerichts München am Montag bekannt gab. Der Prozess beginnt am Mittwoch, den 13.Juni 2012 in München.
Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass der Bayern-Spieler am 20. September 2011 seine Villa im Münchner Stadtteil Grünwald in alkoholisiertem Zustand selbst angezündet hat. Personen wurden nicht verletzt, jedoch entstand ein Sachschaden von über einer Million Euro. Im Falle einer Verurteilung droht dem Fußballer eine Freiheitsstrafe zwischen einem und 15 Jahren. Breno hat sich in dem Ermittlungsverfahren zu den gegen ihn erhobenen Vorwürfen nicht geäußert.
Mit einer Verurteilung Breno's wäre auch sein möglicher Wechsel zu Lazio Rom gefährdet. Voraussetzung für den Vereinswechsel ist nämlich, dass Breno nicht wegen schwerer Brandstiftung verurteilt wird. AZ
Jetzt bestellen! Das neue iPad inkl. e-Paper.|
|
Artikel kommentieren