Samstag, 25. Oktober 2014

28. April 2013 17:05 Uhr

FC St. Adelheim

Breno: Aus dem Kittchen zum Club?

Freiheit für Breno? Der Innenverteidiger a.D. kann möglicherweise ab dem Sommer mit ausgedehntem Freigang rechnen. Der 1. FC Nürnberg würde den Brasilianer gerne verpflichten.

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Derzeit verbüßt Breno eine Haftstrafe. Ob er danach nochmals in der Bundesliga spielt, ist offen.
Foto: dpa

Wie der Focus berichtet, kann Breno ab dem Sommer möglicherweise wieder seinem Broterwerb auf einem grünen Rasenrechteck nachgehen. Der Leiter der Justizvollzugsanstalt München, Michael Stumpf, sagte: "Wir prüfen derzeit, wie der weitere Haftverlauf von Herrn Breno gestaltet werden kann." Der Innenverteidiger wurde 2012 vom Münchner Landgericht wegen schwerer Brandstiftung zu drei Jahren und neun Monaten Haft verurteilt. Dem Bericht zufolge führt Stumpf Gespräche mit Breno, der Ausländerbehörde und der Staatsanwaltschaft. Ein möglicher Arbeitgeber für den Inhaftierten könnte der 1. FC Nürnberg sein.

1. FC Nürnberg an Breno interessiert

"Wir würden Breno gerne helfen. Er ist ein klasse Typ mit super Charakter. Und der Sinn für uns wäre auch, einen guten Innenverteidiger zu bekommen", wird Manager Martin Bader auf Focus online zitiert. Auch JVA-Leiter Stumpf kann sich vorstellen, dass Breno demnächst Geld außerhalb der Gefängnismauer verdient. "Wenn die Sondierungsgespräche positiv für Herrn Breno verlaufen, könnte er im Sommer in die Freigänger-Außenstelle wechseln."

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Die JVA Stadelheim hat Platz für 45 Personen. Tagsüber können die sogenannten Freigänger ihrer Arbeit nachgehen oder eine Lehre machen, zum Schlafen müssen sie sich allerdings jeden Abend in der JVA-Abteilung einfinden.

Breno hat einen Vertrag beim FC Sao Paulo

Ob Breno aber tatsächlich beim Club landet, ist noch äußerst unsicher. Bader habe "seit bestimmt einem halben Jahr" nichts mehr von den Berater Brenos gehört. Außerdem stehe einer Verpflichtung auch noch der im Dezember geschlossene Dreijahres-Vertrag Brenos mit dem FC Sao Paulo im Weg. "Zwei Verträge gleichzeitig sind nicht möglich, das ginge auch aus Sicht der DFL nicht."

Für die Nürnberger indes wäre eine Verpflichtung des 23-Jährigen nur sinnvoll "wenn wir ihn auch längerfristig behalten könnten", so Bader. "Schließlich müssten wir ihn erst einmal aufpäppeln. Der Junge hat ein Jahr lang nicht trainiert, das geht an keinem spurlos vorbei." (AZ)

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Schlagworte

1. FC Nürnberg | Martin Bader | DFL



 

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