Dienstag, 20. Februar 2018

19. Februar 2018 18:38 Uhr

Olympia 2018

Deutsche Skispringer holen Silber im Team

Die deutschen Skispringer haben bei den Olympischen Winterspielen in Pyeongchang im Mannschaftswettbewerb die Silbermedaille gewonnen.

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Olympische Winterspiele: Wichtigste News zu Olympia 2018

19. Februar: Deutsche Skispringer holen Silber im Mannschaftswettbewerb

Andreas Wellinger und Co. packten sich an den Armen, dann sprangen sie auf das Siegerpodest und jubelten strahlend über das gemeinsam errungene Silber im Teamwettbewerb. Der zweite Platz hinter den überlegenen Norwegern war für Karl Geiger, Stephan Leyhe, Richard Freitag und Wellinger der erhoffte gelungene Abschluss für erfolgreiche Olympische Winterspiele in Südkorea. In einem Skisprung-Krimi setzte sich das DSV-Quartett am Montag hauchdünn vor den drittplatzierten Polen durch und sorgte damit im dritten Wettbewerb für das dritte deutsche Edelmetall der Männer.

Am Ende rettete das deutsche Team einen Vorsprung von 3,3 Punkten auf Polen zum Gewinn der Silbermedaille. Die überragenden Norweger waren indes kaum zu schlagen. So fehlten dem deutschen Team 22,8 Punkte auf die Skandinavier und das vierte Mannschaftsgold nach 1994, 2002 und 2014. Die Ausbeute kann sich aber sehen lassen, insbesondere Wellinger ist in Pyeongchang bereits im Einzel mit Gold von der Normal- und Silber von der Großschanze ins Rampenlicht gesprungen. Durch den neuerlichen Podestplatz ist der 22-jährige Bayer der erste deutsche Springer mit drei Medaillen bei den gleichen Winterspielen.

Die Entscheidung um den zweiten Platz fiel erst kurz vor Schluss. Mit einem Vorsprung von 0,6 Punkten war Polen in den letzten Sprung gegangen. Wellinger legte einen Satz von 134,5 Metern hin, Großschanzen-Olympiasieger Kamil Stoch folgte mit der gleichen Weite, hatte aber bessere Windverhältnisse und bekam daher weniger Punkte.

"Alles ist möglich!", hatte Wellinger angekündigt und Recht behalten. Denn schon im ersten Durchgang entwickelte sich ein ganz enger Dreikampf. Der Rückstand der DSV-Mannschaft auf Norwegen betrug zur Halbzeit gerade einmal zwei Punkte, also einen Meter. Drei weitere Zähler dahinter war Polen in Lauerstellung. Doch im zweiten Durchgang war Norwegen nicht mehr aufzuhalten. Skiflug-Weltmeister Daniel Andre Tande beeindruckte als Startspringer der Skandinavier mit 140,5 Metern. Bundestrainer Werner Schuster hatte seine Mannschaft auf einer Position umgestellt. Anstelle von Markus Eisenbichler sprang Leyhe, der in den Einzelspringen noch zuschauen musste. Der 26-Jährige machte seine Sache mit 128 und 129 Metern zwar ordentlich, fiel aber im Vergleich zu seinen Kollegen ab.

Keine Medaille gab es für Japan mit Oldie Noriaki Kasai. Der 45-Jährige, der seine achten Winterspiele bestreitet, erreichte mit den Asiaten Platz sechs. Damit ging Kasai in Südkorea leer aus, nachdem er noch vor vier Jahren Silber von der Großschanze und Bronze mit der Mannschaft geholt hatte. Aber der Sympathieträger will noch bis 2026 weitermachen und hätte dann noch zwei weitere Olympia-Chancen.

Friedrich und Kanadier Kripps zeitgleich Zweierbob-Olympiasieger

Francesco Friedrich hat mit seinem Anschieber Thorsten Margis bei den Olympischen Winterspielen in Pyeongchang die Goldmedaille im Zweierbob gewonnen. Der viermalige Weltmeister musste sich am Montag nach vier spannenden Läufen den Olympiasieg mit dem Kanadier Justin Kripps und Alexander Kopacz teilen. Bronze ging an den Letten Oskars Melbardis. Nico Walther und Christian Poser, die noch nach dem ersten Tag geführt hatten, wurden Vierte vor Johannes Lochner und Christopher Weber. 

Noch vor vier Jahren in Sotschi hatte es eine historische Pleite für die deutschen Bobs gegeben. Erstmals seit 50 Jahren waren sie ohne Medaille geblieben. Nun holte Friedrich in einem Krimi gleich im ersten Wettbewerb Gold. Es war der achte Olympiasieg eines deutschen Bobpiloten. Zwei Bobs zeitgleich hatte es bereits bei den Winterspielen 1998 in Nagano gegeben. Damals holten der Italiener Günther Huber und der Kanadier Pierre Lueders Gold.

Friedrich war nach zwei nicht ganz fehlerfreien Läufen am Sonntag als Fünfter in die zweite Hälfte des Wettbewerbs gestartet. Im dritten Lauf schob er sich mit Bahnrekord von 48,96 Sekunden auf Rang zwei vor und lag nur noch sechs Hundertstelsekunden hinter Kripps. Lochner behielt mit Weber seinen dritten Rang und war nur drei Hundertstelsekunden langsamer als Friedrich. 

Im Final-Durchgang wurde es dramatisch. Der 27-jährige Friedrich legte als vorletzter Starter vor, dann folgte Kripps und hatte am Ende die exakt gleiche Zeit wie der Thüringer. Schon bei der WM 2017 hatten sich die beiden ein spannendes Duell geliefert. Damals siegte Friedrich mit neun Hundertstelsekunden Vorsprung auf den Kanadier.

Nico Ihle landet auf Platz acht - Damen-Trio ohne Medaille

Gleich beim Zieldurchlauf brüllte Nico Ihle lautstark "Scheiße" durch das Gangneung Oval. Der Eisschnellläufer aus Chemnitz blieb am Montag bei den Olympischen Winterspielen in Pyeongchang auf seiner Paradestrecke über 500 Meter ohne die erhoffte Olympia-Medaille und belegte nur den achten Platz. Damit droht dem dem deutschen Eisschnelllauf-Team nun erneut ein medaillenloses Olympia-Debakel wie schon vor vier Jahren in Sotschi. 

"Erst habe ich mich gar nicht getraut auf die Anzeigetafel zu schauen", sagte Ihle. Doch schon wenige Minuten nach seinem Rennen konnte er wieder lächeln. "Ich bin nicht so unzufrieden. Es war kein schlechter Lauf. In so einem Feld muss man erstmal Achter werden", sagte der 32-Jährige und fügte hinzu: "Ich denke, dass es den Leuten, die mir zusehen, schlechter geht als mir."  

Ihle egalisierte damit seine bisher beste Olympia-Platzierung vor vier Jahren in Sotschi, doch seine Ziele waren höher gesteckt. Beim Angang auf den ersten 100 Metern fehlten ihm die entscheidenden Hundertstel, um den Schwung für die Runde aufzunehmen. In 34,89 Sekunden war er am Ende 0,23 Sekunden langsamer als beim Gewinn von WM-Silber im Vorjahr an gleicher Stelle. 

Am Donnerstag hat Ihle aber über 1000 Meter eine weitere Chance auf seine erste Olympia-Medaille. "Die 500 Meter machen noch mehr Lust auf olympische Rennen", meinte er. Von Niedergeschlagenheit war bei dem Sachsen keine Spur.     

Umjubelter Sieger über die kürzeste Strecke war der Norweger Havard Lorentzen. In 34,41 Sekunden sorgte der Weltcup-Führende für einen olympischen Rekord. Mit einer Hundertstelsekunde Abstand folgte der Südkoreaner Cha Min Kyu, gefolgt vom Chinesen Gao Tinyu auf dem Bronzerang (34,65).

Weltmeister Jan Smeekens aus den Niederlanden, der tags zuvor beim Abschlusstraining schwer gestürzt war, kam über Rang zehn nicht hinaus. Der Weltrekordler und fünfmalige Weltmeister Pawel Kulischnikow aus Russland hatte vom IOC wegen der Staatsdoping-Affäre in Sotschi keine Einladung erhalten. Joel Dufter aus Inzell musste bei seiner Olympia-Premiere vor über 7000 Zuschauern mit Rang 29 (35,50 Sekunden) zufrieden sein. 

Zuvor hatten auch die drei deutschen Damen die Erwartungen von Cheftrainer Jan van Veen von einer Medaille nicht erfüllen können. In 3:02,65 Minuten liefen Claudia Pechstein, Roxanne Dufter und Gabi Hirschbichler in der Teamverfolgung um rund drei Sekunden am Halbfinale vorbei. "Es war mir klar, dass ich ein bissel der Risiko-Faktor war", räumte Dufter nach längerer Krankheitsphase ein. "Nur bis zur fünften Runde habe ich mich gut gefühlt." 

Pechstein wollte keine Schuldzuweisungen machen. "Es gibt keine Vorwürfe. Wir hatten insgesamt eine Supersaison. Von Platz drei bis acht war hier alles möglich", sagte die 45-Jährige, geplagt von Hustenattacken. "Im Alter wird da immer schlimmer, ich fahre von jedem Wettkampf mit Husten nach Hause." Vorkampfsieger wurden die Niederlande mit olympischem Rekord von 2:55,61 Minuten und gelten nun am Mittwoch als Topfavorit auf Gold. Das deutsche Trio tritt im Kampf um Rang fünf gegen China an.

Dopingverdacht bringt Russen bei Olympia in Bedrängnis

Sollte der Fall bestätigt werden, werde die Bewertungskommission das berücksichtigen, sagte Mark Adams, Sprecher des Internationalen Olympischen Komitees, bei den Winterspielen in Pyeongchang. Zuvor hatte ein Sprecher der Olympischen Athleten aus Russland ein mögliches Dopingvergehen in dem Team bestätigt. Russischen Medien zufolge soll es sich um Bronzemedaillengewinner Alexander Kruschelnizki handeln.

"Sollte der Fall bestätigt werden, wird die Bewertungskommission dies berücksichtigen", sagte Mark Adams, Sprecher des Internationalen Olympischen Komitees, am Montag. Zuvor hatte ein Sprecher der Olympischen Athleten aus Russland ein mögliches Dopingvergehen in dem Team bestätigt. 

Russischen Medien zufolge soll Alexander Kruschelnizki, dem Gewinner der Bronzemedaille im neuen Mixed-Wettbewerb der Curler, die Einnahme der verbotenen Substanz Meldonium in der A-Probe nachgewiesen worden sein. Die B-Probe sollte noch am Montag geöffnet werden. 

Russlands Nationales Olympisches Komitee ist derzeit wegen des systematischen Doping-Betrugs bei den Heimspielen in Sotschi 2014 vom IOC suspendiert. In Südkorea dürfen die Sportler des Landes nur unter neutraler Flagge und ohne eigene Hymne starten. Das IOC hatte nach einem Prüfverfahren einer Reihe von russischen Topstars die Olympia-Teilnahme verweigert. 

Eine Kommission unter Vorsitz von IOC-Mitglied Nicole Hoevertsz begutachtet während der Winterspiele, ob sich die Russen an einen vorab festgelegten Verhaltenskodex halten. Am Samstag entscheidet die IOC-Exekutive auf Empfehlung der dreiköpfigen Gruppe, ob die Suspendierung von Russlands NOK aufgehoben wird und die Russen wieder unter eigener Fahne an der Schlussfeier teilnehmen dürfen.

"Es gibt eine Reihe von Bedingungen, bevor sie ein Ja bekommen", sagte Adams. Eine der Verhaltensregeln für die Russen beinhaltet die Einhaltung der Anti-Doping-Regeln. Sollten die Vorgaben des IOC "im Wortlaut und im Geist" nicht erfüllt werden, "wird es Konsequenzen geben", sagte Adams. "Es wäre sehr enttäuschend, wenn der Fall bewiesen wird", betonte der IOC-Sprecher. 

Russlands Curling-Trainer Sergej Belanow wies den Doping-Verdacht gegen Kruschelnizki am Montag zurück. "Es wäre dumm, das gleiche Mittel zu nehmen, das für so viel Wirbel gesorgt hat. Alexander ist nicht dumm", sagte Belanow. Meldonium war zumindest bis 2014 besonders in Russland häufig unter den für Doping genutzten Mitteln. Die Welt-Anti-Doping-Agentur WADA hatte hohen Missbrauch der Substanz in verschiedenen Sportarten festgestellt und den Wirkstoff auf die seit 1. Januar 2016 gültige Liste der verbotenen Substanzen gesetzt.

"In jeder Situation beschädigt eine positive Dopingprobe den Ruf eines Sportlers, eines Verbands, der Sportnation", sagte Konstantin Wybornow, der Sprecher des OAR-Teams. Kruschelnizki und seine Frau Anastassija Brysgalowa hatten sich im erstmals bei Winterspielen ausgetragenen Mixed-Wettbewerb der Curler Platz drei gesichert. Zu den ersten Berichten über einen Dopingverdacht hatte der 25-Jährige der Zeitung "Sport-Express" gesagt: "Ich weiß von nichts." 

Seine Curling-Teamkollegin Viktoria Moissejewa zeigte sich geschockt. "Es ist wie ein Sturm über uns hereingebrochen. Wir hätten nie gedacht, dass das im Curling möglich ist", sagte Moissejewa. Zu Gerüchten, dass ein anderer russischer Sportler ein Getränk Kruschelnizkis manipuliert haben könnte, meinte Moissejewa: "Ich kann mir nicht vorstellen, dass jemand das tut und dann nachts ruhig einschlafen kann. Immerhin hat er nicht nur das Leben eines Einzelnen zerstört, sondern des ganzen Landes."

Sportler aus Russland gehörten IOC-Medizindirektor Richard Budgett zufolge im Vorfeld der Spiele zu den am meisten getesteten Athleten. Der bislang einzige Dopingfall in Pyeongchang war der Japaner Kei Saito, bei dem das Diuretikum Acetalozamid nachgewiesen worden war.

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18. Februar:  Schempp holt Silber im Massenstart

In einem spannungsgeladenenen Rennen hat Simon Schempp bei den Olympischen Winterspielen in Pyeongchang im Massenstart die Silbermedaille gewonnen. Dabei weist der Weltmeister die identische Zeit wie Olympiasieger Martin Fourcade auf - ein Foto-Finish entschied über den Sieg. Der Weltmeister musste sich im Massenstart erst im Zielsprint dem Franzosen Martin Fourcade nur um eine Fußspitze geschlagen geben und holte in Südkorea mit Silber seine erste olympischen Einzelmedaille. Bronze ging an den Norweger Emil Hegle Svendsen, der Erik Lesser und Benedikt Doll auf die Plätze vier und fünf verdrängte.

Damit holten die Schützlinge von Bundestrainer Mark Kirchner in den vier Einzelrennen drei Medaillen und toppten ihre Zielstellung von einer Olympia-Plakette. Zuvor hatte Arnd Peiffer Gold im Sprint und Benedikt Doll Bronze in der Verfolgung gewonnen. Einziger deutscher Massenstart-Olympiasieger bleibt Michael Greis, der 2006 in Turin triumphierte. Schempp holte erst die zweite deutsche Medaille im Massenstart für die deutschen Männer überhaupt.

Nach dem ersten Schießen lag Doll als bester Deutscher auf dem dritten Rang und übernahm kurz darauf die Führung. Auch Lesser und Schempp kamen fehlerfrei durch die ersten beiden Schießen, während Sprint-Olympiasieger Peiffer einmal in die Strafrunde musste.

Einzel-Olympiasieger Johannes Thingnes Bö aus Norwegen musste nach dem zweiten Liegendschießen dreimal in die Strafrunde und fiel überraschend ans Ende des Feldes zurück, während Verfolgungs-Sieger Fourcade trotz eines Fehlers in der Spitzengruppe mitmischte. Vor Olympia hatte das Duo dominiert und den Sieg in 14 von 15 Rennen unter sich ausgemacht. Bö gewann achtmal, Fourcade sechsmal.

Vor dem dritten Schießen sorgten Lesser, Doll und Schempp bei perfekten Bedingungen und Temperaturen von zwei Grad unter Null für eine deutsche Dreifachführung, ehe Fourcade die Spitze übernahm. Doch Lesser und Schempp blieben an den Ski-Enden des sechsmaligen Gesamtweltcupsiegers. Auf die Schlussrunde gingen Schempp und Fourcade nach jeweils einem Feheler ebenfalls dicht beieinander.

Die beiden Dauerrivalen schenkten sich keinen Meter und blieben bis zum Finale eng zusammen. Am Ende war der nun viermalige Olympiasieger Fourcade um wenige Zentimeter vorn. Schempp freute sich kurz nach dem Spurt dennoch über Silber.

Zweiter Olympiasieg für Österreicher Hirscher - Deutsche weit zurück

Der Österreicher Marcel Hirscher hat seinen zweiten Olympiasieg bei den Winterspielen von Pyeongchang gefeiert. Im Riesenslalom setzte sich der 28-Jährige am Sonntag in überlegener Manier durch und gewann wie schon in der Alpinen Kombination Gold. Hirscher distanzierte den Norweger Henrik Kristoffersen um 1,27 Sekunden, Bronze sicherte sich Alexis Pinturault aus Frankreich. Die deutschen Skirennfahrer hatten mit der Entscheidung nichts zu tun. Linus Straßer wurde 22., Fritz Dopfer kam auf Platz 26. Alexander Schmid schied im ersten Lauf aus.

 

17. Februar: Wellinger fliegt zu Silber - Superstar Stoch nicht zu schlagen

 Für Andreas Wellinger gehen die traumhaften Tage von Pyeongchang weiter. Eine Woche nach seinem Gold-Coup von der Normalschanze flog der 22 Jahre alte Überflieger am Samstag bei den Olympischen Winterspielen auf der Großschanze zu Silber. Nur der polnische Superstar Kamil Stoch war diesmal nicht zu schlagen. Der Vierschanzentourneesieger holte nach dem Doppelsieg von Sotschi schon sein drittes Gold. Bronze ging an den Norweger Robert Johansson.

Richard Freitag als bislang bester DSV-Springer in diesem Winter verpasste als Neunter erneut deutlich eine Medaille und war gar nur drittbester Deutscher. Denn Karl Geiger landete auf Platz sieben, für Markus Eisenbichler reichte es zu Rang 14. Damit waren alle vier Deutsche unter den Top 15, was Hoffnung für das Teamspringen macht. Nur die Norweger waren mit vier Springern unter den ersten Zehn als Mannschaft noch stärker.

Biathlon-Massenstart: Dahlmeier nur 16. - Kuzmina gewinnt Gold

Doppel-Olympiasiegerin Laura Dahlmeier hat bei den Winterspielen in Pyeongchang im vierten Rennen erstmals keine Medaille gewonnen.

Nach ihren Olympiasiegen im Sprint und in der Verfolgung sowie Bronze im Einzel musste sich die 24-Jährige aus Garmisch-Partenkirchen am Samstag im Massenstart mit Platz 16 begnügen.

Die siebenmalige Weltmeisterin leistete sich im Rennen über 12,5 Kilometer gleich zwei Schießfehler und hatte am Ende 1:47,1 Minuten Rückstand auf die nun dreimalige Olympiasiegerin Anastasiya Kuzmina aus der Slowakei, die sich bei ihrem überlegenen Triumph lediglich einen Fehler leistete.

Silber sicherte sich die Weißrussin Darja Domratschewa, die ebenfalls einmal in die Strafrunde musste. Bronze ging an Tiril Eckhoff aus Norwegen. Beste deutsche Skijägerin war Denise Herrmann (zwei Fehler) als Elfte vor der auf Rang zwölf einlaufenden Franziska Preuß (1). Nach gleich vier Strafrunden kam Vanessa Hinz lediglich auf Platz 25.

Skeletonpilotin Lölling holt Olympia-Silber

Skeletonpilotin Jacqueline Lölling aus Brachbach hat bei den Olympischen Winterspielen in Pyeongchang die Silbermedaille gewonnen. Die Weltmeisterin musste sich am Samstag nur der Britin Lizzy Yarnold geschlagen geben.

Snowboard-Star Ledecka gewinnt Sensationsgold im Super-G

Snowboard-Star Ester Ledecka aus Tschechien hat sensationell die olympische Goldmedaille im alpinen Super-G gewonnen. Die 22-Jährige triumphierte am Samstag mit einer Hundertstelsekunde Vorsprung vor der Österreicherin Anna Veith und Tina Weirather aus Liechtenstein. Skirennfahrerin Viktoria Rebensburg aus Kreuth wurde mit vier Zehntelsekunden Rückstand auf Bronze Zehnte. Ledecka hatte bislang im alpinen Ski-Weltcup Rang sieben als bestes Resultat eingefahren und besitzt in Pyeongchang auch im Parallel-Riesenslalom mit dem Snowboard noch beste Chance auf einen Olympiasieg.

US-Star Lindsey Vonn verpasste die Medaillenränge und wurde Sechste. Als zweite deutsche Starterin schied Kira Weidle aus. (dpa/afp/AZ)

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