Samstag, 18. November 2017

03. Juli 2017 16:03 Uhr

Confed Cup 2017

Deutschland gewinnt Confed Cup 2017

Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft hat zum ersten Mal den Confederations Cup gewonnen. In unserem News-Blog fassen wir alle Neuigkeiten rund um das Turnier zusammen.

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Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft hat zum ersten Mal den Confederations Cup gewonnen.
Foto: Marius Becker, dpa

Deutschland gewinnt erstmals Confederations Cup - Sieg gegen Chile

Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft hat zum ersten Mal den Confederations Cup gewonnen. Das Team von Bundestrainer Joachim Löw setzte sich am Sonntag in St. Petersburg vor 57.268 Zuschauern im Finale der Mini-WM gegen Südamerika-Meister Chile mit 1:0 (1:0) durch. Zehn Tage nach dem 1:1 im Gruppenspiel erzielte der Mönchengladbacher Lars Stindl im Duell zwischen dem jüngsten und dem ältesten Team des Turniers den Siegtreffer in der 20. Minute. Jeder der 21 deutschen Akteure erhält vom DFB eine Erfolgsprämie von 50.000 Euro. Der Leipziger Timo Werner holte sich zudem den Goldenen Schuh als bester Offensivakteur. 

Zwei Tage nach dem Erfolg der deutschen U21-Junioren bei der Europameisterschaft zeigte auch das ohne zahlreiche Weltmeister angetretene Perspektivteam beim WM-Testlauf in Russland eine starke Leistung. "Wir können stolz sein über das, was der deutsche Fußball immer wieder zustande bringt. Aber es ist ja nicht so, dass wir schon wieder Weltmeister sind", sagte Nationalmannschaftsmanager Oliver Bierhoff. Auch Bundestrainer Löw dämpfte die Euphorie: "Wir haben eine gute Basis, aber mehr nicht." 

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Noch nie aber ist ein Confed-Cup-Gewinner im Jahr darauf auch Fußball-Weltmeister geworden. "Abergläubisch sind wir nicht, zumindest ich nicht", sagte Löw vor dem Anpfiff dazu im ZDF. Hier lesen Sie einen ausführlichen Spielbericht.

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Frühere Nachrichten über die Nationalmannschaft im Zusammenhang mit dem Confed Cup lesen Sie hier:

2. Juli: Deutschland gegen Chile: Die Aufstellung der Nationalmannschaft

Die Aufstellung der Nationalmannschaft ist bekannt. Es spielen: ter Stegen - Mustafi, Hector, Ginter, Draxler, Goretzka, Werner, Stindl, Rüdiger, Kimmich, Rudy

Deutschland und Chile können beim Finale Live-Statistiken nutzen

Beim Confed-Cup-Finale können Deutschland und Chile eine Technologie mit Live-Statistiken testen. Die Teams erhalten jeweils drei Tablets, auf denen sie Daten wie die Position der Spieler, Pässe, Geschwindigkeit oder Tacklings während des Spiels verfolgen können, wie die FIFA vor der Partie am Sonntagabend in St. Petersburg mitteilte.

Das Material soll mit einer Verzögerung von 30 Sekunden auf den Geräten erscheinen. Nach Angaben des Weltverbands ist es beim Endspiel der Mini-WM in Russland erstmals der Fall, dass diese Technologie bei einem FIFA-Turnier ausprobiert wird.

1. Juli: Löw kündigt Veränderungen in der Startelf an

"Veränderungen wird es geben", sagte der Weltmeistercoach vor der Partie am Sonntag in St. Petersburg. Welche Wechsel er in der Startelf nach dem 4:1 gegen Mexiko vornehmen will, ließ Löw aber offen. In der Vorrunde hatten sich Chile und Deutschland 1:1 getrennt.

Chile: Das ist Deutschlands Finalgegner beim Confed Cup

Im Finale des Confed Cup trifft Deutschland auf Chile, das in letzter Zeit immer erfolgreicher geworden ist. Im südamerikanischen Fußball ist die Mannschaft inzwischen Nummer eins. Hier finden Sie weitere Informationen zu Deutschlands Final-Gegner.

 

29. Juni: Deutsche Nationalmannschaft steht nach Sieg gegen Mexiko im Finale

Mit einem Turbo-Doppelpack des 22 Jahre alten Schalkers Goretzka (6./8. Minute) überrumpelte die forsche deutsche Nationalmannschaft am Donnerstagabend vor 37 923 Zuschauern in Sotschi die Mexikaner. Mit seinem ebenfalls dritten Turniertor sorgte der Leipziger Angreifer Timo Werner für die Entscheidung (59.). Nach dem zwischenzeitlichen 3:1 durch den Frankfurter Marco Fabian (89.) machte der eingewechselte Amin Younes (90.+1) alles klar. "Wir haben es relativ schnell in unsere Richtung gezogen", sagte Werner.

Im ersten Confed-Cup-Finale kommt es für den viermaligen Weltmeister Deutschland nach dem 1:1 im Gruppenspiel zur erneuten Kraftprobe mit den Chilenen. Für den Gewinn des WM-Probelaufs in Russland würde jeder deutsche Spieler 50.000 Prämie kassieren.

Keine zehn Minuten waren gespielt, da stand es nach dem deutschen Blitzstart schon 2:0. Die Mexikaner leisteten sich einige Ballverluste, was die DFB-Elf mit gnadenloser Effektivität bestrafte. Goretzka eroberte in der eigenen Hälfte den Ball und passte nach außen zu Benjamin Henrichs. Der Leverkusener Turnierdebütant legte wieder quer zu Goretzka, der per Direktabnahme zum 1:0 traf.

Neben Henrichs und Goretzka standen auch Jonas Hector und Lars Stindl wieder in der Startformation. Das Trio war beim 3:1 gegen Kamerun im letzten Gruppenspiel geschont worden. An einem wunderbaren Sommerabend in Sotschi nutzten die Deutschen die vielen Räume mit großer Dynamik und viel Zug zum Tor. Die Mittelamerikaner wirkten in der Anfangsphase überfordert beim Spielaufbau und in der defensiven Organisation - was vor allem dem erneut starken Goretzka entgegenkam.

Im 3-4-2-1-System konnte der Schalker aus der defensiveren Mittelfeldposition heraus seine Stärken mit dynamischen Vorstößen noch besser einbringen. Und so erhöhte Goretzka nach feinem Steilpass von Werner, der nach seinen zwei Treffern gegen Kamerun im Sturm den Vorzug vor Sandro Wagner erhielt, mit seinem dritten Turniertor auf 2:0. Werner hätte nach Zuspiel von Henrichs sogar auf 3:0 erhöhen können, scheiterte aber an Mexikos Schlussmann Guillermo Ochoa (19.).

Mexiko lässt mehrere Chancen aus

Doch anstatt nun weiter souverän und selbstbewusst zu agieren, kam ein kleiner Bruch ins deutsche Spiel. El Tri wurde gefährlicher, der neuformierten deutschen Elf waren fehlende Stabilität und Automatismen vor allem in der Defensive anzumerken. Die Mexikaner erhöhten den Druck und kamen zu einigen ernstzunehmenden Torchancen.

Marc-André ter Stegen parierte mit dem Fuß gegen Giovani dos Santos und per dankbarer Flugeinlage gegen Jonathan dos Santos (33.). Nur zwei Minuten später hätte der Leverkusener Javier Hernandez den Anschlusstreffer erzielen müssen. Nach Zuspiel von Giovani dos Santos tauchte der Chicharito genannte Top-Stürmer frei vor ter Stegen auf, schoss aus kurzer Entfernung aber über das Tor. Bei einem Freistoß von Hector Herrera war der von Löw zum Turniertorwart ernannte Barcelona-Keeper ter Stegen mit den Fingerspitzen noch dran (39.).

Am Ende hatte die Löw-Auswahl Glück, mit dem 2:0 in die zweite Hälfte starten zu können. Und da ging es wieder (fast) so gut los wie in den ersten 45 Minuten. Goretzka mit der Hacke auf Stindl, der mit Traumpass in den Lauf von Werner - doch der Leipziger verzog knapp (52.). Julian Draxler scheiterte mit einem Freistoß (56.).

Dann aber durfte Werner jubeln. Ähnlich wie bei seinem Doppelpack gegen Kamerun brauchte er eine lange Anlaufzeit. Einen sehenswerten Spielzug über Draxler und Jonas Hector, der überlegt zu Werner passte, schloss der 21 Jahre alte Leipziger mühelos zum 3:0 ab.

Löw gönnte Emre Can (67./für Goretzka), Julian Brandt (79./für Stindl) und Younes (81./für Draxler) noch Einsatzzeiten. Eine Schrecksekunde überstand der Weltmeister in der 75. Minute, als Raul Jimenez mit einem Kopfball nur die Latte traf. Fabian gelang mit einem Gewaltschuss das 3:1, Younes beseitigte dann sämtliche Zweifel. dpa

28. Juni: Löw fordert harte Strafen für Doping-Sünder im Fußball

Bundestrainer Joachim Löw hat sich für harte Strafen gegen mögliche Doping-Sünder im Fußball ausgesprochen und die zuständigen Verbände zu mehr Transparenz aufgefordert. "Wenn Spieler gedopt sind, dann gehören sie aus dem Verkehr gezogen und gesperrt", sagte Löw in Sotschi bei einer Pressekonferenz zum Confed-Cup-Halbfinale gegen Mexiko. Anlass seiner Aussage sind Berichte der ARD-Sportschau und der Mail on Sunday, nach denen unter anderem das komplette russische Team bei der Fußball-WM 2014 möglicherweise gedopt gewesen sein soll.

Löw ernennt U21 zum Vorbild für sein junges Confed-Cup-Team

Nach dem Einzug der deutschen U21-Junioren ins EM-Finale will Joachim Löw mit der Fußball-Nationalmannschaft beim Confed Cup unbedingt erfolgreich nachziehen. "Für uns gilt es nun, dies bei unserem Spiel am Donnerstag gegen Mexiko ebenfalls zu schaffen", äußerte Löw zum angestrebten Vorstoß mit seinem jungen Perspektivteam ins Finale des WM-Testturniers in Russland. 

In Sotschi drückte der DFB-Tross am Dienstagabend im DFB-Teamhotel fest die Daumen. "Ich freue mich sehr für die Mannschaft", erklärte nach dem Elfmeterkrimi gegen England Mittelfeldspieler Leon Goretzka. Der 22 Jahre alte Schalker ist einer von insgesamt acht Spielern in Löws jungem Confed-Cup-Kader, der vom Alter her auch die U21-EM in Polen hätte spielen können. Stattdessen fieberten sie nun in Russland mit. 

Nach einem 2:2 nach Verlängerung gewannen Deutschlands Junioren das Elfmeterschießen gegen die Engländer mit 4:3. "Super, Jungs, was für eine Spannung, wir hatten einen tollen Abend hier", übermittelte Löw nach Polen an Trainer-Kollege Stefan Kuntz und die Junioren-Auswahl.

27. Juni: Klose will auch bei der WM in Löws Trainerteam bleiben

Miroslav Klose wird dem Trainerstab um Joachim Löw voraussichtlich auch bei der Fußball-WM im kommenden Jahr angehören. Das sei "absolut" sein Wunsch, sagte der 39 Jahre alte Ex-Nationalspieler am Dienstag in Sotschi. "Wir setzen uns nach dem Confed Cup mal zusammen und ziehen ein Fazit", sagte Klose. Er ist bereit: "Die Rolle macht super viel Spaß. Ich bin voll integriert."

Dem Stab von Bundestrainer Löw gehört der Weltmeister von 2014 seit sieben Monaten offiziell als Praktikant an. In der Praxis agiert Klose bei der Nationalmannschaft aber als weiterer Co-Trainer von Löw mit dem Verantwortungsbereich für die Angreifer im deutschen Kader. "Es ist für mich eine Riesenerfahrung", sagte der mit 71 Treffern erfolgreichste Torschütze in der deutschen Länderspielgeschichte.

Der Trainerberuf ist inzwischen definitiv Kloses Ziel nach der Spielerkarriere. "Das wird mein Weg sein", sagte er. Den ersten Trainerschein habe er erworben, den nächsten gehe er im September an. Von Löw lernen zu können, sei "Gold wert" für ihn. "Jogi hat echt ein Auge", sagte Klose. Der Bundestrainer arbeite extrem akribisch.

Löw startet geheime Vorbereitung auf Mexiko

Nach einem trainingsfreien Tag startet Joachim Löw mit der deutschen Nationalmannschaft in die Vorbereitung auf das Confed-Cup-Halbfinale gegen Mexiko. Am Vormittag wird der Weltmeister in Sotschi auf dem Trainingsplatz neben dem WM-Stadion ein erstes Geheimtraining absolvieren. Der Bundestrainer möchte sich vor der Partie am Donnerstag (20 Uhr/ARD) aber nicht beobachten lassen. Nur beim Aufwärmen in den ersten 15 Minuten sind die Medien als Beobachter zugelassen, danach wird im Geheimen geübt. 

"Mexiko wird eine schwere Aufgabe. Die sind nicht leicht zu bespielen", sagte Angreifer Timo Werner. Das Selbstbewusstsein im noch ungeschlagenen deutschen Perspektivteam ist jedoch nach zwei Siegen und einem Unentschieden in der Gruppenphase groß. "Ich glaube, dass wir gute Chancen haben, da weiterzukommen, weil wir uns hier bislang sehr gut präsentiert und super gespielt haben", sagte Werner. Der 21 Jahre alte Profi von RB Leipzig konnte sich mit zwei Toren beim 3:1 gegen Kamerun für weitere Einsätze in Russland empfehlen.

Der Kölner Jonas Hector schätzt die Mexikaner ebenfalls hoch ein. "Wer es ins Halbfinale schafft, ist auf jeden Fall eine gute Mannschaft, sagte der Kölner. Torwart Marc-André ter Stegen setzt auf eine gute Vorbereitung und eine gute Tagesform. "Jetzt kommt es auf Kleinigkeiten an. Wir müssen einfach unser Spiel machen", sagte er.

Nach der Gruppenphase sind alle einzelnen Gelben Karten gestrichen worden. Leon Goretzka, Lars Stindl, Sebastian Rudy und Marvin Plattenhardt profitieren im deutschen Kader von dieser Regelung. Sie müssen damit nicht mehr im Falle einer weiteren Verwarnung im Spiel gegen Mexiko eine Sperre in einem möglichen Endspiel am Sonntag befürchten.

26. Juni: Löw belohnt Spieler mit Freizeit

Joachim Löw belohnt seine 21 Fußball-Nationalspieler nach dem Einzug ins Halbfinale des Confed Cups mit einem weitgehend freien Montag. Nach einer gemeinsamen Regeneration am Vormittag gewährt der Bundestrainer der Mannschaft um Kapitän Julian Draxler in Sotschi am Schwarzen Meer Ausgang bis zum Abendessen um 20 Uhr.

Durch den Gruppensieg, den sich das junge deutsche Team am Sonntag mit einem 3:1 gegen den Afrikameister in Sotschi gesichert hatte, blieb dem DFB-Tross am Montag ein Umzug nach Kasan erspart. Als Zweiter hätte der Weltmeister dort auch schon am Mittwochabend gegen Europameister Portugal antreten müssen. "Dass wir hier in Sotschi bleiben können, ist super", sagte der Leipziger Timo Werner, der gegen Kamerun seine ersten zwei Länderspieltore erzielte. "Am Meer ist es immer ein bisschen schöner. Am Pool zu liegen und bei der Hitze mal ins Wasser springen zu können, ist schöner, als auf dem Hotelzimmer zu sitzen."

Deutschland und Chile komplettieren Halbfinale beim Confed Cup

Mit einem 3:1 (0:0)-Sieg gegen Kamerun hat die junge deutsche Nationalmannschaft als Gruppensieger das Halbfinale beim Confed Cup erreicht. Die Torschützen Kerem Demirbay (48. Minute) und Timo Werner (66./81.) bescherten Bundestrainer Joachim Löw am Sonntag in Sotschi bei dessen 150. Länderspiel den 100. Sieg. Trotz Unterzahl nach der Roten Karte für Ernest Mabouka (64.) kamen die Afrikaner noch zum 1:2-Anschlusstreffer durch Vincent Aboubakar (78.). Einen ausführlichen Spielbericht lesen Sie hier.

Weltmeister Deutschland schloss die Gruppe B mit sieben Punkten ab und trifft damit als Gruppenerster am Donnerstag (20 Uhr MESZ) erneut in Sotschi in der Vorschlussrunde auf Mexiko. Chile reichte im Parallelspiel der Gruppe B gegen Australien ein 1:1 (0:1), um als Gruppenzweiter ebenfalls das Halbfinale zu erreichen. Der eingewechselte Martin Rodriguez (67. Minute) glich für den Südamerika-Meister die Führung der Australier durch James Troisi (42.) aus. Gegner der Chilenen ist am kommenden Mittwoch (20 Uhr MESZ) Europameister Portugal.

Rot für den Falschen: Schiedsrichter-Panne bei Deutschland gegen Kamerun

Peinliche Schiedsrichter-Panne beim deutschen Confed-Cup-Spiel gegen Kamerun: Referee Wilmar Roldan aus Kolumbien benötigte am Sonntag in Sotschi zweimal den Videobeweis, um Kameruns Verteidiger Ernest Mabouka nach einem Tritt auf das Knie von Nationalspieler Emre Can die Rote Karte zu zeigen (64.). Erst entschied der Schiedsrichter noch auf Gelb statt Rot, dann stellte er zunächst den falschen Spieler vom Platz.

"Wir sind alle verwirrt, ich auch. Wir haben das alle nicht verstanden", sagte auch Kameruns Trainer Hugo Broos hinterher. Für Bundestrainer Joachim Löw war es vor allem nicht einmal ein rot-würdiges Foul. Zum Videobeweis generell sagte er: "Man muss sich daran gewöhnen. In einigen Fällen hat er sich bewährt, vielleicht kann man das eine oder andere noch optimieren."

Was war genau passiert? Can krümmte sich nach dem Tritt von Mabouka vor Schmerzen auf dem Rasen, der Schiedsrichter entschied auf Freistoß für Deutschland und zeigte Sebastien Siani die Gelbe Karte. Das war falsch. Denn Siani hatte mit der Szene nichts zu tun. Für solch einen Fall hat die FIFA den Videobeweis erlaubt. Roldan ging zur Seitenlinie, begutachtete die Szene - und zeigte Siani Rot. 

Kameruns Spieler protestierten wild, Siani verspottete den Schiedsrichter, indem er für diese Aktion hämisch Beifall klatschte. Also ging der Kolumbianer noch einmal zu seinem Bildschirm und stellte fest: Das Foul hatte Mabouka begangen. Danach stellte er den Richtigen vom Platz. Bitter für Mabouka. Durch den Platzverweis ist er mindestes im nächsten Pflichtspiel der Kameruner gesperrt. Dann geht es am 28. August in Nigeria um wichtige Punkte für die WM-Quali.

Deutschland beginnt mit Demirbay und Plattenhardt gegen Kamerun

Der Hoffenheimer Kerem Demirbay und der Berliner Marvin Plattenhardt kommen im letzten Gruppenspiel gegen Kamerun zu ihrem ersten Confed-Cup-Einsatz. Bundestrainer Joachim Löw nimmt bei der deutschen Fußball-Nationalmannschaft im Gegensatz zum 1:1 gegen Chile insgesamt vier Umstellungen vor. Erstmals stürmt der Leipziger Timo Werner von Anfang an. 

Marc-André ter Stegen bleibt im Tor und ist damit im weiteren Turnierverlauf als Nummer 1 gesetzt. Angeführt wird die deutsche Startelf von Kapitän Julian Draxler. Emre Can, der das Abschlusstraining am Samstag abbrechen musste, kann von Beginn an im Mittelfeld auflaufen. Antonio Rüdiger ersetzt in der Abwehrreihe Shkodran Mustafi. Der deutschen Mannschaft reicht bereits ein Unentschieden gegen den Afrikameister zum Halbfinaleinzug.

Die deutsche Startelf: ter Stegen - Ginter, Rüdiger, Süle - Kimmich, Can, Rudy, Plattenhardt - Draxler, Demirbay - Werner

Löw bereitet sein Team auf Kamerun vor - "Das wird nicht einfach"

Nach kurzer Erholung beginnt für die deutschen Confed-Cup-Fußballer bereits wieder die Vorbereitung auf das letzte Gruppenspiel gegen Kamerun. Am späten Nachmittag steht in Sotschi das Abschlusstraining der deutschen Nationalmannschaft für die Partie am Sonntag (17.00 Uhr/ZDF) gegen Afrikameister Kamerun auf dem Programm.

"Wir wollen schon Erster werden. Das wird nicht einfach gegen Kamerun", sagte Mittelfeldspieler Emre Can. Für den Einzug in das Halbfinale reicht Weltmeister Deutschland bereits ein Unentschieden.

Mit vier Zählern belegt die junge DFB-Auswahl in Gruppe B Platz zwei hinter den punktgleichen Chilenen. Der Südamerikameister weist die um einen Treffer bessere Tordifferenz auf, die bei Punktgleichheit über die Platzierung entscheidet. Kamerun und Australien belegen vor dem letzten Vorrundenspieltag mit jeweils einem Punkt die Plätze drei und vier. Beide könnten mit klaren Siegen aber auch noch weiterkommen.  

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Mehr TV-Zuschauer beim zweiten deutschen Spiel

Beim zweiten Spiel der deutschen Nationalmannschaft gab es deutlich mehr TV-Zuschauer als beim ersten. 8,62 Millionen Menschen sahen die Partie gegen Chile am Donnerstagabend in der ARD und sorgten für einen Marktanteil von 31,4 Prozent. Es war die erfolgreichste Fernsehsendung des Tages. Das erste Spiel gegen Australien am Montag hatte nur 6,07 Millionen TV-Zuschauer. Das erste Gruppenspiel in Russland begann allerdings nicht in der besten Sendezeit nach 20 Uhr.

Joachim Löw: "Meine Mannschaft hat das klasse gemacht"

Erschöpft, aber auch sehr zufrieden kehrten Joachim Löws Confed-Cup-Jungs nach der geglückten Reifeprüfung in ihr Hotel zurück. Mit dem 1:1 gegen Chile erarbeitete sich die junge deutsche Nationalmannschaft eine hervorragende Ausgangslage fürs Weiterkommen. Und es soll möglichst sogar Vorrundenplatz eins her.

Joachim Löw war höchst angetan von seinem jungen Perspektivteam. Nach dem 1:1 gegen Chile lobt er Einstellung und Organisation: "Meine Mannschaft hat das klasse gemacht hat, mit höchster Disziplin über 90 Minuten." Das ganze Interview mit dem Bundestrainer und weitere Stimmen zum Spiel, finden Sie hier.

22. Juni: Deutschland spielt 1:1 gegen Chile

Es war ein Fehlstart für Deutschland gegen Chile: Schon nach sechs Minuten lag die Mannschaft hinten. Doch Lars Stindl traf in der 41. Minute zum 1:1, was das Endergebnis werden sollte.

Den vollständigen Spielbericht lesen Sie hier: 1:1 nach Fehlstart: Lars Stindl bringt Deutschland auf Halbfinalkurs

Löw verändert Startelf gegen Chile auf vier Positionen

Joachim Löw bietet im zweiten Spiel beim Confed Cup gegen Südamerikameister Chile eine sehr defensive Mannschaft ohne echten Stürmer auf. Der Bundestrainer nimmt am Abend in Kasan gegenüber dem 3:2 zum Auftakt gegen Australien vier Veränderungen in der Startformation vor.

Neu ins Team kommen Torwart Marc-André ter Stegen sowie die Defensivspieler Niklas Süle, Matthias Ginter und Emre Can. Der Gladbacher Lars Stindl agiert vor einem kompakten Mittelfeld als Spitze. Chile hatte seine Auftaktpartie in Russland beim 2:0 gegen Kamerun ebenfalls gewonnen.

Die deutsche Startelf:

ter Stegen - Süle, Mustafi, Ginter - Kimmich, Can, Rudy, Hector - Goretzka, Draxler - Stindl

Bundestrainer Löw warnt vor chilenischer "Siegermentalität"

Joachim Löw ist gespannt. Auf die junge deutsche Fußball-Nationalmannschaft wartet beim Confed Cup in Russland im zweiten Gruppenspiel am Abend (20.00 Uhr/ARD) die erste ganz große Prüfung. "Gegen Chile wird es ein komplett anderes Spiel werden als gegen Australien", sagte der Bundestrainer voraus: "Australien war für uns berechenbar. Chile hat eine Mannschaft, die unglaublich flexibel spielt - unberechenbar. Ständig tauchen bei ihnen andere Spieler im Sechzehner auf, fast alle können Tore erzielen. Und sie haben eine Siegermentalität", sagte Löw vor der Kraftprobe in Kasan: "Das stellt für uns eine besondere Herausforderung dar."

21. Juni: Verdacht auf Knöchelbruch: Confed-Cup-Aus für Dortmunds Guerreiro

Portugals Fußball-Nationalspieler Raphael Guerreiro von Borussia Dortmund hat sich beim Confederations Cup in Russland möglicherweise schwer verletzt und droht auch den Beginn der nächsten Bundesliga-Saison zu verpassen. "Raphael wurde gerade ins Krankenhaus gebracht. Es besteht der Verdacht auf einen Knöchelbruch", sagte Portugals Trainer Fernando Santos am Mittwochabend nach dem 1:0 (1:0)-Sieg seiner Mannschaft gegen Gastgeber Russland.

Der 23 Jahre alte Guerreiro musste in Moskau in der 65. Minute vom Platz getragen werden, nachdem er einen Schlag auf den Knöchel bekommen hatte. "Das ist traurig. Er ist ein fantastischer Junge. Und ein toller Spieler", sagte Santos. "Wir hoffen wirklich, dass die Verletzung nicht so schlimm ist, wie wir das im Moment befürchten. Aber natürlich kann das für ihn Auswirkungen auf den Start in die nächste Saison haben." Abwehrspieler Guerreiro war vor einem Jahr nach dem EM-Triumph mit Portugal zu Borussia Dortmund gewechselt.

Ter Stegen im deutschen Tor gegen Chile - Mehrere Änderungen

Bundestrainer Joachim Löw will die Anfangself der deutschen Fußball-Nationalmannschaft im zweiten Confed-Cup-Spiel auf mehreren Positionen verändern und setzt auf Torwart Marc-André ter Stegen. Der Keeper vom FC Barcelona werde gegen Chile am Donnerstag (20.00 Uhr/ARD) in Kasan wie zuvor besprochen anstelle von Leverkusens Bernd Leno starten, kündigte Löw am Mittwoch an. 

Eine Einsatzgarantie gibt es wie beim 3:2 gegen Australien für Kapitän Julian Draxler, Jonas Hector, Shkodran Mustafi und Joshua Kimmich. "Es würde keinen Sinn machen, sieben oder acht Positionen zu tauschen", sagte Löw. "Aber drei oder vier sind denkbar."

Topspiel steht gegen Chile an

In kürzester Zeit muss Joachim Löw das junge deutsche Nationalteam in Kasan auf das Topspiel in Gruppe B gegen den hoch eingeschätzten Südamerikameister Chile vorbereiten. Nur ein Training in der WM-Arena an der Wolga bleibt dem Bundestrainer als Einstimmung auf den Turnierfavoriten mit Bayern-Star Arturo Vidal als Anführer.

Am Donnerstag (20.00 Uhr/ARD) könnte nach dem 3:2 zum Auftakt gegen Australien im Idealfall schon das Halbfinale klargemacht werden. Aber auch die Chilenen sind mit einem 2:0 gegen Afrikameister Kamerun erfolgreich in das Acht-Nationen-Turnier in Russland gestartet.

"Chile ist eine der weltbesten Mannschaften, unabhängig vom Start in dieses Turnier", sagte Löw. Der 57-Jährige bewundert die chilenische Mannschaft und ihre Spielweise schon seit mehreren Jahren. "Sie haben eine unheimliche Wucht nach vorne. Die Spieler wechseln ständig ihre Positionen. Es ist absolut klasse, wie Chile spielt", sagte er vor der anstehenden Kraftprobe.

Für den viermaligen Weltmeister Deutschland kann es ein historischer Abend werden. Als erster Nationaltrainer könnte Löw in seiner 149. Partie als DFB-Chefcoach auf 100 Länderspielsiege kommen.

20. Juni: Nur sechs Millionen sehen Partie Deutschland gegen Australien

Nur 6,07 Millionen TV-Zuschauer haben am Montag das erste Spiel der deutschen Nationalmannschaft im ZDF gesehen. Das ist sehr deutlich unter den üblichen Werten bei Partien der DFB-Auswahl, war aber trotzdem die erfolgreichste Fernsehsendung des Tages. Der Marktanteil der Partie gegen Australien lag nach Senderangaben bei 39,6 Prozent. Das erste Gruppenspiel in Russland begann um 17 Uhr und damit außerhalb der besten Sendezeit. Zum Vergleich: Das um 18 Uhr angepfiffene EM-Spiel gegen die Slowakei vor einem knappen Jahr sahen 28,10 Millionen Menschen im Zweiten.

Das bringt der Tag beim Confed Cup

Nach dem Auftaktsieg gegen Australien zieht die deutsche Fußball-Nationalmannschaft am heutigen Dienstag beim Confederations Cup nach Kasan um. Dort findet am Donnerstagabend das nächste Spiel gegen den schwersten Gruppengegner Chile statt.

Vorher steht allerdings noch eine andere Partie im Blickpunkt: Gastgeber Russland trifft am Mittwochabend in Moskau auf Portugal. Die Russen können sich vorzeitig für das Halbfinale qualifizieren, der Europameister dagegen steht unter Erfolgsdruck. Am spielfreien Dienstag trainieren Ronaldo und Co. zum ersten Mal in der russischen Hauptstadt.

19. Juni: FIFA-Präsident Infantino "extrem glücklich" über Videobeweis

FIFA-Präsident Gianni Infantino hat den bisherigen Einsatz des Videobeweises beim Confederations Cup nach dem ersten Spieltag gelobt. Er sei "extrem glücklich" mit der technischen Unterstützung für die Schiedsrichter, sagte der Chef des Fußball-Weltverbands am Montagabend auf der FIFA-Internetseite. Dies sei "die Zukunft des modernen Fußballs". Die Technik sieht er dabei noch nicht am Ende ihrer Entwicklung angekommen. "Die Tests mit den Videoreferees während des Confederations Cup helfen uns auch, die Abläufe zu verbessern und die Kommunikation zu verfeinern", sagte Infantino.

In den ersten vier Spielen des Turniers in Russland kam der Videobeweis insgesamt fünfmal zum Einsatz, jeweils bei der Frage Tor oder kein Tor. Auch beim 3:2-Sieg von Deutschland gegen Australien ließ sich US-Schiedsrichter Mark Geiger unterstützen. Der zweite Treffer der Australier durch Tomi Juric (56.) wurde wegen eines möglichen Handspiels des Torschützen untersucht - und am Ende gegeben. Zuvor hatte der Videobeweis bereits in allen vier Fällen die richtige Entscheidung gebracht, allerdings für einige Verwirrung bei Spielern und Zuschauern gesorgt.

Deutschland gewinnt gegen Australien beim Confed Cup mit 3:2

Torwart Bernd Leno war mit seinen Patzern bei den Gegentoren der Verlierer unter den deutschen Gewinnern zum Auftakt des Confed Cups. Jubeln über ihre ersten Treffer im Nationaltrikot konnten dagegen am Montag beim 3:2 (2:1) in Sotschi gegen Australien die Turnierdebütanten Lars Stindl und Leon Goretzka. Das ungleiche Duo will sich beim Probelauf in Russland für die WM 2018 empfehlen.

Einen ausführlichen Bericht zum Spiel, lesen Sie hier. Zudem haben wir eine Einzelkritik zur deutschen Mannschaft sowie die Stimmen zum Spiel für Sie.

Die Aufstellung der DFB-Elf gegen Australien

Weltmeister Deutschland startet mit einer sehr offensiv aufgestellten Mannschaft in den Confederations Cup. Bundestrainer Joachim Löw bietet in Sotschi gegen Australien in der Startelf neben Sandro Wagner, Lars Stindl und Kapitän Julian Draxler auch den Leverkusener Julian Brandt auf. Insgesamt stehen sechs Turnierneulinge in der Anfangsformation. Neben Draxler beginnt als weiterer Weltmeister Abwehrspieler Shkodran Mustafi.

Die Aufstellung: Leno, Mustafi, Hector, Draxler, Goretzka, Wagner, Stindl, Rüdiger, Kimmich, Brandt, Rudy

 

18. Juni: Dämpfer für Ronaldos Portugiesen: 2:2 gegen Mexiko

Trotz einer Gala-Vorlage von Cristiano Ronaldo hat Portugal bei seiner Confed-Cup-Premiere schwer enttäuscht und den erhofften ersten Schritt zum nächsten Titel verpasst. Beim ersten Auftritt nach den Wechselgerüchten um seinen Superstar kam der Europameister gegen Mexiko am Sonntag in Kasan nur zu einem 2:2 (1:1). Ronaldo wurde zum besten Spieler der Partie gewählt. 

Der Weltfußballer legte in der 34. Minute die Führung durch Ricardo Quaresma mit einer feinen Einzelleistung auf, Cedric (86.) schien den schmeichelhaften Sieg des Favoriten spät klar zu machen. Für Gold-Cup-Sieger Mexiko erzielte Bayer Leverkusens Javier Hernández vor 34 372 Zuschauern per Kopfball den verdienten Ausgleich (42.). Hector Moreno (90.+1) sorgte in der Nachspielzeit dann für den Endstand.

Portugal steht damit am Mittwoch gegen Gastgeber Russland, der zum Auftakt mit 2:0 gegen Neuseeland gewonnen hatte, bereits mächtig unter Druck. Nach dem Wirbel um die Steuer-Anschuldigungen und den kolportierten Gedanken an einen Abgang bei Real Madrid konnte auch Ronaldo zu selten für Glanzmomente sorgen.

Nach den verheerenden Waldbränden in Portugal begann die zweite Partie beim Confed Cup mit einer Schweigeminute. Elf Europameister standen in der Startformation der Portugiesen, auch Dortmunds Raphaël Guerreiro bekam von Trainer Fernando Santos das Vertrauen geschenkt. Mexiko startete mit Superstar Javier Hernández (29) von Bayer Leverkusen, mit 47 Toren der Rekordschütze der El Tri. Zudem hat Eintracht Frankfurts Neuzugang Carlos Salcedo (23) auf der rechten Abwehrseite die Aufgabe, den Weltfußballer Ronaldo zu stoppen. Nach ordentlichem Beginn war der 23-Jährige von der Mammutaufgabe doch etwas überfordert.

Australiens große Ziele: Gegen DFB-Elf nicht nur Trikots tauschen

Australiens Altstar Tim Cahill musste mit einer Fehleinschätzung gleich mal aufräumen. Weltmeister Deutschland stelle auch ohne Topspieler wie Manuel Neuer, Jérôme Boateng oder Toni Kroos eine große Nummer als Gegner beim Confed Cup dar. "Hey, Draxler ist auch ein großer Name", sagte der 37 Jahre alte Rekordschütze der Socceroos am Sonntag im WM-Stadion in Sotschi. Es gebe darum keinen Grund, das junge deutsche Perspektivteam am Montag (17.00 Uhr/ZDF) zu unterschätzen. Vielmehr sei ein mutiger Auftritt unerlässlich. "Sonst werden wir das erste Opfer von Deutschland. Für uns ist das ein fantastisches Eröffnungsspiel", erklärte Cahill voller Vorfreude.

Vehement stemmt sich Australien gegen sein deutsches Turniertrauma. Mit viel Bundesliga-Erfahrung und auch forschen Tönen wollen die Socceroos in Russland den ersten Pflichtspielsieg überhaupt gegen den Weltmeister. Und sie geben sogar den Titel als offizielles Ziel aus. "Du willst nicht deinen Enkeln erzählen, dass du Trikots mit ein paar großen Spielern getauscht hast", sagte der Ex-Münchner "Löwe" Milos Degenek vor dem Duell mit Joachim Löws Boygroup. "Wir sind hier, um das Turnier zu gewinnen und nicht, um unseren Spaß zu haben und Russlands Sehenswürdigkeiten zu erleben."

Nach einem 0:4 in der Generalprobe gegen Brasilien, der bisher holprigen WM-Qualifikation und medialer Kritik an Coach Ange Postecoglou herrscht Zweckoptimismus im Camp des Asienmeisters in Sotschis Ortsteil Adler. "Ich will nach Deutschland zurückkehren und sagen können: Wir haben sie bezwungen", sagte der Neu-Herthaner Mathew Leckie. "Wir müssen aufhören, uns selbst als kleine Fische zu betrachten", forderte Inter Mailands Trent Sainsbury.

16. Juni: Neuseelands Kapitän Wood sieht Island als Vorbild für Confed Cup

Vor dem Eröffnungsspiel gegen Gastgeber Russland beim Confederations Cup sieht Neuseelands Kapitän Chris Wood Islands Fußball-Nationalteam als Vorbild für seine All Whites. "Island hatte einen guten Lauf letztes Jahr und bei Turnieren gibt es das oft, Spieler wachsen und erreichen das nächste Level", sagte der Stürmer am Freitag in St. Petersburg. "Wir wollen das machen und auf der Welt-Bühne zeigen, dass wir zurecht hier sind", sagte der Angreifer vom englischen Zweitligisten Leeds United. 

Island hatte bei der EM in Frankreich sensationell das Viertelfinale erreicht und dabei unter anderem England geschlagen. Ozeanienmeister Neuseeland ist bei all seinen Teilnahmen beim Confederations Cup noch ohne Sieg. Das einzige Remis gelang 2009 in Südafrika mit einem 0:0 gegen den Irak. Gegen Deutschland verloren die All Whites bei der Auflage 1999 mit 0:2.

Löw startet Feinschliff mit allen Spielern

Mit dem kompletten Kader hat Bundestrainer Joachim Löw in Sotschi den Feinschliff von Fußball-Weltmeister Deutschland für den Confederations Cup gestartet. Alle 18 Feldspieler und die drei Torhüter nahmen am Freitagvormittag am Training im Olympiapark teil.

Nach dem Aufwärmen fand die Übungseinheit unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Das DFB-Team startet am Montag (17.00 Uhr/ZDF) gegen Australien in das Acht-Nationen-Turnier.

14. Juni: Australiens Leckie vor Confed Cup: Haben Chance gegen Deutschland

Trotz der Außenseiterrolle hofft Australiens Bundesligaprofi Mathew Leckie zum Start des Confederations Cups in Russland gegen Deutschland auf einen Überraschungscoup. "Sie haben nicht ihr bestes Team dabei, aber viele junge Talente, die sehr motiviert sein werden, für ihr Land zu spielen", sagte der Neuzugang von Hertha BSC vor dem Auftaktspiel am Montag (17.00 Uhr) in Sotschi. "Es wird definitiv schwer, aber wenn wir unsere beste Leistung zeigen und die kleinen Fehler abstellen, haben wir eine Chance."

Die Generalprobe hatte der Asienmeister im Freundschaftsspiel gegen Brasilien mit 0:4 verpatzt. Hoffnung zieht Leckie aus dem bislang letzten Duell mit dem Fußball-Weltmeister, vor gut zwei Jahren erreichten die Socceroos ein 2:2 in einem Testspiel in Kaiserslautern. "Es war ein wirklich gutes Spiel von uns", sagte der 26 Jahre alte Offensivspieler auf der Internetseite des australischen Verbands am Donnerstag. "Sie waren Weltmeister und wir sind dorthin gefahren und hätten wirklich gewinnen können."

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13. Juni: Letztes DFB-Training vor Abreise nach Sotschi

Joachim Löw bereitet die deutsche Fußball-Nationalmannschaft weiter unter großem Zeitdruck auf den Confederations Cup vor. Vor der Abreise nach Russland am Donnerstagmorgen steht nach dem verletzungsbedingten Ausfall des Leipziger Mittelfeldspielers Diego Demme (Rückenprobleme) für die verbliebenen 21 Akteure am Vormittag in Kelsterbach bei Frankfurt das bereits letzte Training auf deutschem Boden auf dem Programm.

Teammanager Oliver Bierhoff bezeichnete die kurze Vorbereitung auf das Turnier vom 17. Juni bis 2. Juli als "enorm schwer" und ergänzte: "Die Trainer versuchen ihr Bestes. Sie versuchen, die Zeit mit taktischen Hinweisen und mit Einzelgesprächen gut zu füllen

Am kommenden Montag findet in Sotschi das erste Gruppenspiel gegen Australien statt. Bierhoff blickt dem Ernstfall durchaus positiv entgegen: "Die Spieler haben gezeigt, dass sie voll motiviert sind und gute Fähigkeiten haben. Deshalb bin ich zuversichtlich."

Leipzigs Demme fällt im Confed Cup 2017 aus

Auf dem offiziellen Confed-Cup-Teamfoto tauchten plötzlich nur 21 Spieler auf. Als Bundestrainer Joachim Löw am Dienstag bei schönstem Sommerwettter im Sportpark Kelsterbach die letzte Vorbereitungsetappe auf den Fußball-Sommer in Russland startete, fehlte Diego Demme. Der 25 Jahre alte Mittelfeldspieler von RB Leipzig muss wegen Rückenproblemen für das Turnier vom 17. Juni bis 2. Juli passen. Löw verzichtet wie schon bei Leroy Sané, der wegen einer Nasen-Operation fehlt, auf eine Nachnominierung.

 

Bierhoff verteidigt Draxlers Mittelmeer-Ausflug

Ein privater Abstecher von Kapitän Julian Draxler ans Mittelmeer wird keine Folgen für den Fußball-Nationalspieler mit Blick auf den Confederations Cup haben. Die Sportliche Leitung um Bundestrainer Löw war nach Angaben von Teammanager Oliver Bierhoff über den Kurztrip an den freien Tagen nach dem 7:0 gegen San Marino in der WM-Qualifikation unterrichtet. "Ich wusste, dass er nochmal in die Sonne geht. Wir haben den Spielern bewusst zwei Tage frei gegeben", sagte Bierhoff am Dienstagnachmittag in Kelsterbach, wo Löw mit seinem Kader die Vorbereitung auf das Turnier in Russland fortsetzte.

"Er ist gesund da, trainiert voll. Ich habe damit jetzt gar kein Problem", sagte Bierhoff, der betonte: "Das ist auch sein Privatleben. Ich weiß, dass er sich entsprechend ausgeruht hat." Bilder von Draxler auf einer Yacht vor Ibiza hatten für Aufsehen gesorgt.

Löw verteidigt seinen Kader ohne Özil, Kroos und Co.

Vor dem Start des Confed Cups in Russland hat Joachim Löw den Verzicht auf seine Weltmeister-Stars von Manuel Neuer über Toni Kroos bis Mesut Özil und Thomas Müller nochmals vehement verteidigt. "Ich sehe beim Confed Cup überhaupt kein Risiko, ganz im Gegenteil", sagte der Bundestrainer im Interview der Deutschen Presse-Agentur. 

Vor allem international wird Löws Kaderauswahl kritisch gesehen. "Ich kann natürlich eine gewisse Enttäuschung bei manchen verstehen. Doch die Fans wollen gerade bei uns diese Topspieler noch ein paar Jahre auf gutem Niveau sehen. Und sie wollen nicht sehen, dass sie verletzt sind", unterstrich der DFB-Chefcoach. Das Turnier sei "eine Chance" und "eine Horizont-Erweiterung" für sein Personal, betonte Löw: "Es wird für einige Spieler eine wichtige Erfahrung sein, mit der A-Mannschaft gegen Australien, Kamerun oder Chile zu spielen. Denn das ist noch etwas anderes als Bundesliga oder Europa League. Das sind andere Mentalitäten, andere Ideen vom Fußball als das, was wir hier kennen."

Löw vor Confed Cup: In Russland "auch hinter die Kulissen" schauen

Für Bundestrainer Joachim Löw ist es wichtig, dass die Delegation des Deutschen Fußball-Bundes beim Confederations Cup in Russland "auch hinter die Kulissen" des Gastgeberlandes blickt. "Das war immer unser Ansatz. Wofür unsere Mannschaft steht, ist ja bekannt: für Werte wie Offenheit, Vielfalt, Integration, Toleranz, Fairplay, aber auch Spielfreude, Teamwork und Erfolg. Natürlich wäre es wünschenswert, wenn solche Werte überall auf der Welt gelten würden", sagte der Bundestrainer kurz vor der Abreise des Weltmeisters nach Sotschi.

Man sollte vom Fußball aber nicht verlangen, "dass er Probleme überwindet, die auch die Politik nicht lösen kann", bemerkte der Bundestrainer: "Wir wissen, dass wir in Russland auch mit Themen des gesellschaftlichen Lebens konfrontiert werden. Darüber werden wir unsere Spieler in angemessener Form auch informieren und aufklären."

Auch vor früheren WM-Turnieren in Südafrika (2010) und Brasilien (2014) habe es viele Diskussionen in der Öffentlichkeit gegeben, sagte Löw: "Jeder sollte jedoch auch verstehen, dass wir uns dann auch wieder fokussieren müssen auf unsere Aufgabe, warum wir da sind. Nämlich sportlich erfolgreich zu sein." Spieler und Betreuer würden aber "nicht mit Scheuklappen durch andere Länder reisen", versicherte der 57-Jährige: "Die Umstände dort interessieren uns immer."

Löw möchte "ein Gefühl bekommen für das Land und die Menschen, die dort leben". Schon jetzt hat er die Russen als "sehr gastfreundlich" ausgemacht: "Alle sind fußballbegeistert, schätzen die Deutschen sehr. Und die Russen sind stolz auf ihr Land und ihre Kultur. Das ist spannend. Alle freuen sich auf die WM."

12. Juni: Deutschlands Confed-Cup-Gegner Australien setzt auf Brasilien-Effekt

Auf ein lockeres Warmschießen wie gegen San Marino verzichten die deutschen Confed-Cup-Gegner bei ihren Generalproben. Afrikameister Kamerun testet am Dienstag gegen den Weltranglistenfünften Kolumbien, Chile bekommt es mit den kriselnden, aber defensiv starken Rumänen von Christoph Daum zu tun. Die attraktivste Aufgabe hat sich aber Deutschlands Auftaktkontrahent Australien für die letzte Härteprobe vor dem Konföderationenturnier ausgesucht: In Melbourne wartet Rekord-Weltmeister Brasilien.

Australiens Coach Ange Postecoglou setzt dabei auch auf einen Lerneffekt für die Partien in Russland. "Der Schlüssel ist, nicht nur auf den Gegner zu schauen. Wir müssen sicherstellen, dass wir etwas aus dieser Übung mitnehmen." Vor dem Duell mit dem Weltmeister am 19. Juni in Sotschi präsentierten sich die Socceroos zuletzt in starker Form, feierten einen wichtigen 3:2-Erfolg über Saudi-Arabien in der asiatischen WM-Qualifikation. Nun darf Stuttgarts Keeper Mitch Langerak, zuletzt Nummer zwei hinter Mathew Ryan, wahrscheinlich auf eine Bewährungsprobe hoffen.

11. Juni: Löw verurteilt Pfiffe gegen Werner - "Das ist nicht in Ordnung"

Joachim Löw hat nach dem Heimsieg der deutschen Fußball-Nationalmannschaft gegen San Marino die Pfiffe gegen den Leipziger Angreifer Timo Werner bei dessen Einwechslung verurteilt. "Die Pfiffe habe ich gehört. Ich wusste erst gar nicht, warum. Und ich frage mich immer noch: Warum wird der Timo Werner eigentlich ausgepfiffen?", sagte der Bundestrainer am Samstagabend in Nürnberg.

"Es gab mal eine Schwalbe von ihm. Er hat einen Fehler gemacht, den hat er zugegeben", ergänzte Löw und appellierte für die Zukunft an die Zuschauer bei Länderspielen: "Das ist ein sehr junger Spieler, ein Nationalspieler. Ein Nationalspieler, der so jung ist und der in der Bundesliga 21 Tore erzielt hat, darf nicht ausgepfiffen werden. Das ist nicht in Ordnung." Insgesamt habe ihm die Stimmung im Stadien aber "sehr gefallen", betonte Löw gleichzeitig.

Der 21-jährige reagierte enttäuschte auf die Reaktionen eines Teils der Zuschauer: "Ich weiß nicht, was die Gemüter so bewegt. Monatelang, jahrelang wurden Schwalben gemacht. Und bei mir wird es so aufgebauscht, nur weil ich bei RB spiele. Schade!", sagte er.

10. Juni: Klarer Pflichtsieg für Löw-Auswahl gegen San Marino

Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft hat in der WM-Qualifikation den erwarteten Kantersieg gegen San Marino gefeiert. In Nürnberg siegte die Auswahl von Bundestrainer Joachim Löw am Samstagabend mit 7:0 (4:0). Neben dem dreimal erfolgreichen Sandro Wagner (16./29./85. Minute) trafen auch Kapitän Julian Draxler (11.), Amin Younes (39.), Shkodran Mustafi (47.) und Julian Brandt (72.).

Der Weltmeister führt die Gruppe C mit 18 Punkten aus sechs Spielen weiter mit fünf Zählern Vorsprung auf Nordirland an und kann sich schon am nächsten Doppel-Spieltag für die WM 2018 in Russland qualifizieren.

Mehr lesen Sie hier: Heimrekord für Löw beim Torspaß gegen San Marino

9. Juni: Mustafi vor Confed Cup: "Fahren schon dorthin, um zu gewinnen"

Fußball-Weltmeister Shkodran Mustafi hat vor dem Start des ungeliebten Confed Cups in Russland den Titel als Ziel ausgegeben. "Das Turnier ist stark besetzt, aber wir fahren schon dorthin, um zu gewinnen. Der Confed-Cup-Titel fehlt Deutschland ja auch noch", sagte der Verteidiger vom FC Arsenal in einem am Freitag veröffentlichten Interview bei "t-online.de". Mit Blick auf die Weltmeisterschaft im kommenden Jahr sei es "wichtig, dass wir nach dem Turnier die richtigen Schlüsse ziehen", sagte Mustafi. 

Bundestrainer Joachim Löw verzichtet beim Confederations Cup vom 17. Juni bis zum 2. Juli auf praktisch alle Top-Stars. Die einzigen Weltmeister im Aufgebot sind Mustafi, Julian Draxler und Matthias Ginter. "Es ist nicht das gleiche wie eine Welt- oder Europameisterschaft, aber für uns ist es eine gute Gelegenheit, vielleicht die ein oder andere neue Variante auszuprobieren. Außerdem können wir bereits in den WM-Stadien spielen, das ist sicher auch kein Nachteil", sagte Mustafi, der während des Confed Cups in Russland Stellvertreter von Kapitän Julian Draxler sein wird.

8. Juni: 23 Bundesliga-Profis beim Confed Cup

23 Bundesliga-Profis und der Drittliga-Aufsteiger Stefan Marinovic von der SpVgg. Unterhaching sind in diesem Monat beim Confederations Cup in Russland dabei. Das geht aus den offiziellen Kaderlisten hervor, die der Fußball-Weltverband FIFA am Donnerstag veröffentlichte. Weltmeister Deutschland stellt mit 15 Spielern aus der 1. Liga das größte Kontingent.

Zudem stehen im Kader von Bundestrainer Joachim Löw acht im Ausland beschäftigte Profis. Auf der FIFA-Liste verzeichnet ist auch Leroy Sané von Manchester City. Der Deutsche Fußball-Bund jedoch hatte den Angreifer nach eigenen Angaben nicht für das Turnier vom 17. Juni bis 2. Juli gemeldet. Löw hatte den Verzicht auf eine Nachnominierung für Sané (Operation an der Nase) bereits direkt nach dem 1:1 im Testspiel in Dänemark angekündigt und nur 22 Spielernamen der FIFA übermittelt.

Für Australien sind Mathew Leckie von Erstliga-Absteiger FC Ingolstadt und Mitchell Langerak vom Aufsteiger VfB Stuttgart nominiert. Im Kader Kameruns steht Jacques Zoua vom Zweitligisten 1. FC Kaiserslautern, bei Chile spielen Arturo Vidal (FC Bayern München) und Charles Aranguiz (Bayer Leverkusen).

Mexiko setzt auf Marco Fabian (Eintracht Frankfurt) und Javier "Chicharito" Hernandez (Bayer Leverkusen). Im Tor der Neuseeländer steht Marinovic aus Unterhaching. Für Portugal läuft Raphael Guerreiro (Borussia Dortmund) auf. Gastgeber Russland setzt als einziges Team ausschließlich auf Spieler aus der heimischen Liga. Der Ex-Schalker Roman Neustädter von Fenerbahce Istanbul wurde von Russlands Trainer Stanislaw Tschertschessow nicht berücksichtigt.

6. Juni: Deutschland mit 1:1 in Confed-Cup-Testspiel gegen Dänemark

Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft ist in ihrem Confed-Cup-Testspiel in Dänemark ohne zahlreiche Top-Stars nicht über ein 1:1 hinausgekommen. Joshua Kimmich verhinderte mit seinem Treffer in der 88. Minute zumindest die erste Niederlage für den Weltmeister in dieser Saison. Vor 15.488 Zuschauern in Kopenhagen hatte Christian Eriksen die Gastgeber in der 18. Minute in Führung geschossen.

Am Samstag steht für die Auswahl von Bundestrainer Joachim Löw in Nürnberg das WM-Qualifikationsspiel gegen San Marino an. Der Confederations Cup in Russland beginnt für die DFB-Elf am 19. Juni mit der Partie gegen Australien in Sotschi.

Mehr lesen Sie hier: Kimmich rettet gegen Dänemark den Start ins Sommer-Experiment

5. Juni: DFB-Team startet in Confed-Cup-Vorbereitung

Ohne den erkrankten Timo Werner ist die deutsche Fußball-Nationalmannschaft zum Testländerspiel nach Dänemark abgereist. Der 21-Jährige von RB Leipzig fehlt Bundestrainer Joachim Löw morgen in Kopenhagen wegen Magen-Darm-Beschwerden. Der Offensivakteur soll aber im WM-Qualifikationsspiel am Samstag in Nürnberg gegen San Marino wieder zum DFB-Aufgebot gehören.

Löw hat somit noch 21 Spieler in seinem Kader, der mit dem Test gegen die Dänen die Vorbereitung für den Confederations Cup in Russland beginnt.

25. Mai: Portugal mit Ronaldo, aber ohne Bayern-Star zum Confed Cup

Ohne Bayern-Profi Renato Sanches nimmt Europameister Portugal die Vorbereitung für den Confederations Cup in Russland auf. Sanches fehlt im 24-Mann-Aufgebot, das Trainer Fernando Santos in Lissabon bekanntgab.

Weltfußballer Cristiano Ronaldo von Real Madrid und Borussia-Dortmund-Profi Raphael Guerreiro sind dagegen dabei. Santos muss zum Ablauf der Frist für die Bekanntgabe des endgültigen Confed-Cup-Kaders am 31. Mai einen Namen streichen.

Überraschend nicht nominiert ist Stürmer Éder. Der 29-Jährige von OSC Lille hatte in der Verlängerung des EM-Endspiels das 1:0-Siegtor gegen Gastgeber Frankreich erzielt.

17. Mai: Mit diesem Kader reist Deutschlanbd zum Confed Cup

Joachim Löw macht aus der WM-Generalprobe ein Mega-Experiment. Mit sechs Neulingen, darunter dem 29 Jahre alten Sandro Wagner von 1899 Hoffenheim, tritt die deutsche Fußball-Nationalmannschaft beim Confederations Cup in Russland an.

Der Bundestrainer nominierte neben Wagner erstmals auch Lars Stindl (Mönchengladbach), Marvin Plattenhardt (Hertha), Kerem Demirbay (Hoffenheim), Amin Younes (Amsterdam) und Diego Demme (Leipzig) für das Turnier vom 17. Juni bis 2. Juli.

Mehr zum Kader lesen Sie hier: Confed-Cup 2017: Deutschland-Kader in der Übersicht

AZ, dpa, afp

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