Montag, 29. Mai 2017

11:55 Uhr

FC-Bayern-News-Blog

FC Bayern: Kingsley Coman wollte den FC Bayern verlassen

Für Kingsley Coman lief es unter Trainer Ancelotti bisher schlecht. Er wollte daraus die Konsequenzen ziehen. Alle Nachrichten zum FC Bayern im News-Blog.

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  • Kingsley Coman wollte den FC Bayern verlassen.
  • Der FC Bayern will sich nach einem Bericht des Kicker nach nur einem Jahr wieder von Renato Sanches trennen. Auch Douglas Costa soll gehen dürfen.
  • Der FC Bayern hat angekündigt, nun auf dem Transfermarkt loszulegen. Uli Hoeneß hatte zuletzt bei der Meisterfeier die mögliche Verpflichtung von "Granaten" in Aussicht gestellt.

FC Bayern München: News zum Rekordmeister

28. Mai: Kingsley Coman wollte den FC Bayern verlassen

Bayern Münchens Flügelspieler Kingsley Coman hat nach seiner enttäuschenden Saison mit nur wenig Einsatzzeit mit einem Weggang geliebäugelt. "Ich habe darüber nachgedacht, den Verein zu verlassen, ja", sagte der 20 Jahre alte Franzose dem Kicker. "Das war ein kompliziertes Jahr für mich", räumte der EM-Finalist von 2016 ein. Ancelotti vertraute auf den Außenpositionen eher den Routiniers Arjen Robben und Franck Ribéry, zudem stoppte Coman eine Sprunggelenksverletzung am Ende der Hinrunde. "Vielleicht hat danach auch ein wenig das Vertrauen des Trainers gefehlt", sagte er. Weil die Mannschaft in der Phase funktionierte und harmonierte, sei es sehr schwer gewesen, seinen Platz und Spielzeiten zurück zu bekommen.

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Ein Gespräch mit den Vereinsbossen habe dazu geführt, dass es Coman weiter bei Bayern versucht und der Verein die Kaufoption für den von Juventus Turin ausgeliehenen Profi für 21 Millionen Euro zog. "Sie hätten das nicht gemacht, wenn ich im Kopf gehabt hätte, den Verein zu verlassen", sagte der Spieler. "Sie haben mir das Gefühl gegeben, dass sie mir auf lange Sicht vertrauen, auch schon nächste Saison."

Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge: "Jetzt geht es los auf dem Transfermarkt"

Laut Karl-Heinz Rummenigge, dem Vorstandsboss des FC Bayern, startet der Verein nun in die entscheidende Phase des Transfergeschäfts. Im Interview mit dem hauseigenen Sender FCBayernTV sagte er: "Wir haben die Personalpolitik mit Carlo Ancelotti und dem Aufsichtsrat beschlossen. Bei uns stehen Personalentscheidungen an. Jetzt geht es los auf dem Transfermarkt."

Das Ausscheiden gegen den BVB im Pokal empfindet Rummenigge immer noch als unglücklich: "Beide Mannschaften haben ein Weltklassespiel gezeigt, wir haben vielleicht unsere beste Saisonleistung gezeigt. Wir sind ein bisschen blöd ausgeschieden." Auch das Ausscheiden gegen Real Madrid in der Champions League liegt ihm immer noch schwer im Magen: "In über 40 Jahren Profi-Fußball habe ich noch keine solche Schiedsrichterentscheidung erlebt. Es waren fünf klare Fehlentscheidungen zu unserem Nachteil."

24. Mai: FC Bayern startet am 1. Juli die Saisonvorbereitung

Trainer Carlo Ancelotti nimmt mit den Fußballprofis des FC Bayern München am 1. Juli die Vorbereitung auf die Saison 2017/18 auf. Das erste Testspiel bestreitet der deutsche Meister fünf Tage später beim BCF Wolfratshausen. Statt in ein Trainingslager gehen die Münchner in diesem Sommer wieder auf eine Asienreise mit insgesamt vier Spielen in China und Singapur. Gegner sind der FC Arsenal (19. Juli in Shanghai), AC Mailand (22. Juli/Shenzhen), FC Chelsea (25. Juli/Singapur) und Inter Mailand (27. Juli/Singapur). 

Die neue Bundesliga-Saison beginnt am 18. August. Traditionell wird sie mit einem Heimspiel des deutschen Meisters eröffnet.

FC Bayern zurrt Pläne fest: "Jetzt geht es los auf dem Transfermarkt"

Der FC Bayern München hat mit seinen Führungsgremien konkrete Planungen beschlossen, wie er nach dem Karriereende von Philipp Lahm und Xabi Alonso die Qualität seines Luxuskaders erhalten und weiter ausbauen möchte. "Bei uns stehen Personalentscheidungen an. Jetzt geht es los auf dem Transfermarkt", kündigte Bayern-Chef Karl-Heinz Rummenigge auf der Homepage des Vereins an. Die Personalpolitik sei mit Trainer Carlo Ancelotti und dem von Uli Hoeneß angeführten Aufsichtsrat "besprochen und auch schon beschlossen" worden. "Wir werden auch im nächsten Jahr eine sehr wettbewerbsfähige Mannschaft haben, die um Titel mitspielen wird", so Rummenigge.

Über die bereits feststehenden Neuzugänge Niklas Süle und Sebastian Rudy verlor der Bayern-Chef lobende Worte. "Das ist ein Spieler, der uns in Zukunft gut zu Gesicht stehen wird", sagte Rummenigge über Süle. Rudy nannte er einen Garanten dafür, dass Hoffenheim es in die Champions-League-Qualifikation geschafft habe.

22. Mai: Laut Kicker dürfen Renato Sanches und Douglas Costa gehen

Für satte 35 Millionen Euro war Europameister Renato Sanches von Benfica Lissabon zum FC Bayern gekommen. Die Vorschusslorbeeren konnte der 19-Jährige aber nur selten rechtfertigen. Nun scheint es so zu sein, dass der Portugiese für gewogen und zu leicht befunden wurde. Der Kicker berichtet in seiner Montagsausgabe, dass Sanches die Bayern im Sommer verlassen soll. Auch Douglas Costa soll gehen dürfen.

Kein Thema scheint hingegen eine Verpflichtung von Linksverteidiger Marvin Plattenhardt zu sein. Die Welt hatte berichtet, dass der Berliner, der im Aufgebot für den Confed-Cup steht, für 14 Millionen Euro nach München wechseln soll. Dem widersprach nun sein Berater Herbert Briem: „Es gab und gibt keinen Kontakt zum FC Bayern“, wird er im Kicker zitiert.

21. Mai: Hoeneß: Um den Kader zu verstärken, braucht man Granaten

Den deutschen Fußball-Meister FC Bayern München erwartet ein spannender Transfersommer. "Wir haben einen Kader, wenn man den verstärken will, muss man schon ziemliche Granaten kaufen. Und deswegen muss man auch perspektivisch denken. Es wird sicherlich einen Mix geben zwischen erfahrenen Spielern und Spielern mit Zukunft. Und das herauszufinden, wird die Kunst sein", sagte Präsident Uli Hoeneß am Samstagabend im Bayerischen Fernsehen.

"Das Problem ist, dass man sich in einem Markt bewegt, der über Summen diskutiert und wo auch Summen bezahlt werden, die wir bisher nicht für möglich gehalten haben. Das macht die Sache nicht leichter."

Bislang haben die Münchner Sebastian Rudy und Niklas Süle von 1899 Hoffenheim verpflichtet. "Wir reden natürlich über das Gesamtkonzept. Da gibt es Abgänge und Zugänge. Das werden wir jetzt in den nächsten Wochen sicherlich besprechen. Karl-Heinz Rummenigge, Michael Reschke, der Trainer, ich werde auch dazu eingeladen, und dann schauen wir mal, was dabei rauskommt", sagte Hoeneß.

20. Mai: Kapitän Lahm feierlich verabschiedet - Auch Alonso und Starke gehen

Der FC Bayern München hat seinen langjährigen Kapitän Philipp Lahm im großen Rahmen verabschiedet. 75.000 Zuschauer feierten den 33 Jahre alten Weltmeister vor seinem letzten Spiel als Fußball-Profi. Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge und Präsident Uli Hoeneß bedankten sich bei einem der erfolgreichsten Spieler in der langen Vereinshistorie. Seinen Sohn Julian hatte Lahm dabei an der Hand. 

Außer Lahm wurden am Samstag vor dem Bundesliga-Spiel des deutschen Fußball-Meisters gegen den SC Freiburg auch Xabi Alonso nach drei Jahren beim FC Bayern und Tom Starke nach fünf Jahren beim Club als Profis verabschiedet. Alonso wird ebenso wie Lahm zunächst seine Zeit als Privatmann genießen, Starke arbeitet künftig als Koordinator der Torwarttrainer in der Nachwuchsabteilung. Geehrt wurde auch der bisherige Assistenzcoach Hermann Gerland, der künftig als sportlicher Leiter beim Nachwuchs arbeitet.

Bayern verabschiedet Lahm und Alonso - Augsburg kämpft um Rettung

Am letzten Spieltag der Fußball-Bundesliga steht das Heimspiel des FC Bayern München am Samstag (15.30 Uhr) gegen den SC Freiburg ganz im Zeichen des Abschieds von Kapitän Philipp Lahm. Der Weltmeister beendet in der heimischen Allianz Arena seine Karriere ebenso wie Teamkollege Xabi Alonso.

Auch Ersatztorhüter Tom Starke und Co-Trainer Hermann Gerland sagen den Bayern-Profis "Servus". Sportlich steht der FC Bayern schon als Meister fest und wird im Stadion und am Abend auf dem Marienplatz den fünften Titel in Serie feiern.

Hier lesen Sie mehr über den Abschied von Lahm: Philipp Lahm beendet Karriere: Wie er zum Ausnahmespieler wurde

19. Mai: FC Bayern nimmt Lahm in Hall of Fame auf

Der FC Bayern München hat Philipp Lahm in seine Hall of Fame aufgenommen. Der 33-Jährige, der am Samstag seine Karriere beendet, ist der erste so geehrte Profi beim deutschen Fußball-Rekordmeister seit Oliver Kahn im Jahr 2008. 

Der langjährige Kapitän des FC Bayern und der deutschen Nationalmannschaft steht damit in einer Reihe mit den größten und populärsten Spielern der Bayern, wie Franz Beckenbauer, Gerd Müller, Sepp Maier, Karl-Heinz Rummenigge, Uli Hoeneß, Lothar Matthäus, Giovane Elber oder Mehmet Scholl. 

"Philipp Lahm ist einer der verdientesten Spieler in der neueren Geschichte des FC Bayern. Sowohl auf dem Platz, als auch daneben in seiner Eigenschaft als Kapitän war er eine absolut wichtige Person im Club", sagte der Vorstandsvorsitzende Rummenigge laut Mitteilung vom Freitag. "Er verdient diese Auszeichnung, die ihn mit den ganz Großen des FC Bayern auf eine Stufe stellt."

Schweinsteiger zum Abschied von Lahm: "Wir hatten eine super Zeit"

Fußball-Weltmeister Bastian Schweinsteiger hat seinem Kumpel Philipp Lahm vor dessen Abschiedsspiel im Bayern-Trikot ein kleines Loblied gesungen. "Er hat eine Wahnsinnskarriere hingelegt", sagte der frühere Bayern-Profi, der jetzt bei den Chicago Fire in den USA spielt, in einem Interview der "Bild"-Zeitung. 

"Wir haben das erste Profi-Spiel miteinander gemacht. 2002 wurden wir gegen RC Lens eingewechselt. Danach habe ich mit keinem anderen so viele Spiele gemacht wie mit Philipp", erzählte der 32-Jährige. "Wir hatten eine super Zeit. Auch abseits des Platzes." Er freue sich für Lahm, "dass er glücklich ist". 

Philipp Lahm bestreitet an diesem Samstag (15.30 Uhr) vor den eigenen Fans gegen den SC Freiburg sein letztes Bundesligaspiel für den FC Bayern München. Der Weltmeister von 2014 wird seine Laufbahn mit dem Gewinn seines achten deutschen Meistertitels beenden.

Alarm bei Lewandowski beim Duell um die Torjäger-Kanone

Nach eigener Auskunft ist die Torjäger-Kanone den beiden Rivalen nahezu egal. Doch das stimmt natürlich nicht. Robert Lewandowski und Pierre-Emerick Aubameyang wollen diese Kanone für den besten Bundesliga-Torschützen der Saison unbedingt. Und noch einmal mehr, weil es eine Art Privat-Duell zwischen den beiden ist.

"Wenn Aubameyang zwei Tore macht, herrscht bei Lewandowski Alarmstufe eins", erzählte Bayern Münchens Präsident Uli Hoeneß der "Sport Bild". Und Gonzalo Castro sagte über seinen Dortmunder Teamkollegen Aubameyang: "Klar will er die Torjägerkanone. Lewandowski hat sie ihm letztes Jahr weggeschnappt - diesmal brennt er darauf, sie mit nach Hause zu nehmen."

18. Mai: Neue Trikots für den FC Bayern

Adidas und der FC Bayern München haben am Donnerstag das neue Heimtrikot des Rekordmeisters für die Saison 2017/18 vorgestellt. Das Jersey sei eine Hommage an die Spielkleidung der Siebziger Jahre. Eine Zeit, in der Beckenbauer, Breitner und Co. zahlreiche nationale und internationale Trophäen sammelten und den Grundstein legten für den bis heute anhaltenden Weltruhm des Clubs. Das neue Trikot fällt auf durch weiße Längsstreifen auf dem typischem FC Bayern Rot.

Die weißen Streifen auf den Schultern und den Ärmeln runden den Streetwear-tauglichen Look ab. Auch auf dem neuen Shirt ist der Leitspruch des FC Bayern  „Mia san Mia“ – in den Kragen eingearbeitet. Der FC Bayern wird den neuen Dress in seinem letzten Saisonspiel gegen den SC Freiburg am 20. Mai vor heimischer Kulisse zum ersten Mal tragen.

Nachwuchszentrum "FC Bayern Campus" eröffnet im August

Das Nachwuchsleistungszentrum "FC Bayern Campus" wird  am 1. August als neue Talentschmiede des deutschen Fußball-Meisters eröffnet. "Es war seit vielen Jahren unser Traum, wie viele große Clubs auf der Welt, auch ein Nachwuchsleistungszentrum zu haben, einen Bayern-München-Campus. Es ist jetzt gelungen, es fast fertig zu stellen", sagte Präsident Uli Hoeneß am Mittwoch bei einer Pressekonferenz im Nachwuchsleistungszentrum. Ende Juli sollen die Bauarbeiten am rund 70 Millionen Euro teuren Projekts abgeschlossen sein. 

Im FC Bayern Campus sollen die Stars von Morgen ausgebildet werden, damit wieder mehr eigene Talente wie zuletzt David Alaba vor sieben Jahren den Sprung ins Profiteam schaffen. "Wir tun alles dafür, dass wir in Zukunft hier erfolgreicher sind. Es wird immer eine Maxime sein: Wir müssen besser sein als die anderen, und wie wir das schaffen, werden wir sehen", sagte Präsident Hoeneß. Mehr zum "FC Bayern Campus" lesen Sie hier.

17. Mai: Bayern-Kapitän Lahm vor Abschiedsspiel: "Vorfreude und Bammel"

Bayern Münchens Kapitän Philipp Lahm geht mit einem unbekannten und ungewohnten Gefühl in sein letztes Spiel als Fußball-Profi. "Vor dem Samstag habe ich eine Riesen-Vorfreude, aber auch ein bisschen Bammel, das muss ich ehrlich sagen", berichtete der 33-Jährige drei Tage vor seinem Karriereende in München. "Ich weiß nicht, was da so alles auf mich zukommt. Ich lasse mich einfach überraschen." Mit der Partie des 34. Spieltags in der Bundesliga gegen den SC Freiburg wird der Abwehrspieler seine Vereinskarriere beenden.

"Ich freue mich auf das letzte Spiel, das letzte Mal mit der Mannschaft zusammen zu sein, mit den Fans, mit den Betreuern im Stadion, noch einmal rauszulaufen. Was drumherum passiert kann ich nicht beeinflussen", sagte er bei einem Sponsorentermin am Mittwoch. Groß feiern lässt sich Lahm aber nicht nur im Stadion, wo er die Meisterschale entgegen nimmt. Nach der Party in der Arena geht es noch einmal auf den Rathaus-Balkon.

Kimmich zu Wechsel-Spekulationen: "Möchte Bayern nicht verlassen"

Fußball-Nationalspieler Joshua Kimmich hat sich zum FC Bayern München bekannt und deutlich auf Berichte über angebliche Wechselwünsche reagiert. "Fakt ist, dass ich Bayern nicht verlassen möchte", sagte der Defensivprofi am Mittwoch in München. Tags zuvor hatten zwei Stuttgarter Zeitungen gemeldet, dass der 22-Jährige im Sommer vom Rekordmeister zu einem anderen Verein wechseln werde. 

Bayerns Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge bezeichnete die Spekulation am Mittwoch erneut als "ungeheuerliche Falschmeldung". Laut Rummenigge sind rechtliche Schritte gegen die Blätter eingeleitet. Die Laufzeit von Kimmichs Vertrag sei bekannt, sagte Rummenigge mit Blick auf das bis 2020 datierte Arbeitspapier. "Ich bin überzeugt, dass das nicht das Ende der Fahnenstange ist. Ich kann mir vorstellen, dass er noch Jahre beim FC Bayern verbringen wird."

Philipp Lahm wird laut Bunte zum zweiten Mal Vater

Philipp Lahm wird zum zweiten Mal Vater - das vermeldete die Bunte. Dem Magazin sagte der 33-Jährige, dass seine Frau Claudia und er ein zweites Kind erwarten. Im Jahr 2012 war bereits Sohn Julian auf die Welt gekommen. Damit hat Lahm auch gleich eine Aufgabe, die er nach seinem fußballerischen Ruhestand im Sommer angehen kann. Es soll diesmal übrigens ein Mädchen werden.

Tom Starke wird Torwart-Koordinator und Torwart-Trainer im Nachwuchsleistungszentrum

Zuletzt sah es so aus, als ob Tom Starke seine Karriere doch noch fortsetzen könnte. Daraus wird nun nichts: Der Verein gab bekannt, dass der 36-Jährige künftig Torwart-Koordinator und Torwart-Trainer im Nachwuchsleistungszentrum des FC Bayern werden wird. Laut Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge steht auch fest, mit welchem Torwart-Trio der FCB in die neue Saison gehen wird: "Manuel Neuer, Sven Ulreich und Christian Früchtl." Damit scheinen die Wechselambitionen von Sven Ulreich der Vergangenheit anzugehören.

Die Trainerpositionen für die U17-, U19- und U23-Mannschaft des deutschen Rekordmeisters werden zur kommenden Saison neu besetzt. Tim Walter übernimmt die Amateure, Holger Seitz die U17. Sebastian Hoeneß, Sohn von Dieter Hoeneß, trainiert künftig die U19 und kommt von RB Leipzig. Danny Schwarz, der seit Ende März interimsmäßig die Amateure trainierte, wird wieder Chefcoach der U16. 

Starke hatte zuletzt wieder für die Bayern-Profis gespielt, nachdem sich Neuer und Ulreich beide verletzt hatten. Auch am Samstag zum Saisonausklang gegen den SC Freiburg wird der 36-Jährige wieder im Tor stehen.

16. Mai: Medien: Bayern dementiert Kimmich-Wechsel

Fußball-Nationalspieler Joshua Kimmich verlässt nach Informationen der Stuttgarter Nachrichten und der Stuttgarter Zeitung angeblich den FC Bayern München schon in diesem Sommer. Die Zeitungen berichteten am Dienstag, Kimmich sei unzufrieden und habe auf einen Wechsel gedrängt. Im Gespräch soll demnach ein Wechsel zu seinem Ex-Club RB Leipzig oder Manchester City sein. In England ist der ehemalige Bayern-Trainer Pep Guardiola der Coach. Der Vertrag von Kimmich beim FC Bayern läuft noch bis 2020.

Der Verein dementierte umgehend: Kimmich, der einen Vertrag bis 2020 hat, werde auch in der kommenden Saison beim FC Bayern spielen. In einer Pressemitteilung sprach Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge von einer "ungeheuerlichen Falschmeldung". Der FC Bayern werde umgehend rechtliche Schritt gegen die Berichterstattung der Stuttgarter Nachrichten einleiten.

BR überträgt die Meisterfeier des FC Bayern

Im Vorjahr gab es noch Ärger zwischen dem Bayerischen Rundfunk und dem FC Bayern, weil der deutsche Rekordmeister für die Übertragungsrechte Geld von dem Sender eingefordert hatte. Hintergrund: Erstmals hatte die Stadt München dem Verein die Hälfte der Gesamtsumme in Höhe von 600.000 Euro in Rechnung gestellt. Davon ist dieses Jahr nichts mehr zu hören.  Denn neu ist in diesem Jahr: Der Verein produziert die Bilder von der Feier gleich selbst und stellt sie allen Sendern kostenlos zur Verfügung. Zu sehen gibt es die Meisterfeier auf der Seite des FC Bayern und ab 19.15 Uhr am Samstag im kostenlosen Live-Stream des Bayerischen Rundfunks.

Trainer Gerland: Lahm gehört in "Jahrhundertelf des FC Bayern"

Vor seinem letzten Spiel als Fußballprofi ist Philipp Lahm von seinem Münchner Coach Hermann Gerland geadelt worden. "Er gehört auf jeden Fall in die Jahrhundertelf des FC Bayern. Auf eine Stufe mit den ganz Großen", sagte der einstige Jugendtrainer und aktuelle Assistent von Carlo Ancelotti in einem Interview auf der Homepage des deutschen Rekordmeisters. Weltmeister Lahm beendet nach der Saison seine Karriere, das Heimspiel des 34. Spieltags am Samstag gegen den SC Freiburg ist die Abschiedsvorstellung des Verteidigers.

Gerland hatte Lahm im Sommer 2001 entdeckt und von der Jugend bis zur zweiten Mannschaft der Bayern geführt. Danach wurde Lahm zu einem der besten Defensivspieler der Welt und krönte seine Laufbahn 2013 mit dem Gewinn der Champions League sowie ein Jahr später mit dem WM-Titel mit der Nationalmannschaft in Brasilien.

"Über all die Jahre hat Philipp eine Leistung vollbracht, die unvorstellbar gut ist", sagte Gerland. "Er war pünktlich, er war fleißig. Er hat immer überragend trainiert und nie über irgendwelche Spieler geschimpft, weder früher noch jetzt als Superstar."

15. Mai: Bayern wollen angeblich 100 Millionen Euro für neue Spieler ausgeben - Demichelis beendet seine Karriere

Greift der FC Bayern München tief in die Tasche, um seinen Kader zu verstärken? Wie welt.de berichtet, will der deutsche Meister 100 Millionen Euro für neue Spieler ausgeben. Es soll ein Stürmer verpflichtet werden, der Top-Torjäger Robert Lewandowski entlastet. Außerdem wird bei den Bayern angeblich bezweifelt, dass Kingsley Coman und Douglas Costa das neue Traumpaar auf Außenbahnen werden. Bei Costa stünde angeblich schon ein Verkauf im Sommer zur Disposition.

Währenddessen hat Ex-Bayern-Profi Martín Demichelis mit 36 Jahren seine Fußball-Karriere beendet. Der Innenverteidiger des spanischen Erstligisten FC Málaga gab am Montag seine Entscheidung bekannt. "Dieser Tag kommt irgendwann für uns alle. Für mich ist er heute gekommen. Das ist das Ende", sagte der 50-fache argentinische Nationalspieler auf einer Pressekonferenz im Stadion La Rosaleda. Mehrfach musste sich der sichtlich bewegte Demichelis mit dem Taschentuch die Tränen abwischen, es gab Beifall von Journalisten und Teamkollegen.

"Ich hänge die Stiefel heute an den Nagel", sagte er mit stockender Stimme. Wie kam er zu der Entscheidung? "Ich habe in den Beinen weniger Kraft, ich kann mich nicht so gut konzentrieren wie früher." Er werde ab sofort nur noch Fan sein, vor allem des FC Málaga. "Meine beiden Töchter sind hier zur Welt gekommen."

Demichelis wechselte 2003 von seinem argentinischen Stammclub River Plate nach München. Er spielte bei den Bayern bis 2010. In 174 Pflichtspielen erzielte er 13 Treffer. Von München ging er zunächst nach Málaga, trug anschließend die Trikots von Atlético Madrid, Manchester City und Espanyol Barcelona, bevor er dieses Jahr nach Málaga zurückkehrte.  

14. Mai: Fernduell um Torjägerkrone: Lewandowski im Vorteil

Im Wettballern um die Torjägerkrone geht Robert Lewandowski mit einem knappen Vorteil ins Saisonfinale. Mit seinem Doppelpack beim 5:4 in Leipzig knackte der Bayern-Star wie schon im Vorjahr die magische 30-Treffer-Marke und liegt damit ein Tor vor seinem Rivalen Pierre-Emerick Aubameyang. Der Dortmunder musste es beim 1:1 in Augsburg bei einem Treffer bewenden lassen, hat aber schon vier mehr als in der vergangenen Bundesliga-Spielzeit erzielt.

Gelingt dem Stürmer aus Gabun im Heimspiel gegen Werder Bremen am kommenden Samstag zumindest noch ein Tor, würden wie nur 1973/1974 zwei Spieler auf mindestens 30 Tore in einer Saison bringen. Damals waren es Gerd Müller und Jupp Heynckes.

Lewandowski zumindest ist bereit für das finale Fernduell, das ihm nach 2014 und 2016 seine dritte Torjägerkanone bringen soll. "Ich hoffe auf ein offensives Spiel", sagte der Pole vor dem Schlussakt der Münchner gegen den SC Freiburg. Die bereits als Meister feststehenden Bayern können dann alles auf diesen Titel für Lewandowski ausrichten, für die Dortmunder dagegen geht es vor allem noch um Platz drei und die direkte Champions-League-Qualifikation. "Ohne Auba können wir unsere Saisonziele nicht erreichen", sagte Trainer Thomas Tuchel bereits.

13. Mai: Bayern dreht verrücktes Spiel - 5:4 beim starken RB Leipzig

Der FC Bayern hat beim Torfestival in der Red-Bull-Arena mit zwei Last-Minute-Treffern von David Alaba und Arjen Robben eine Niederlage bei RB Leipzig gerade noch verhindert. Der deutsche Fußball-Rekordmeister drehte in der Nachspielzeit ein total verkorkstes Spiel und siegte am Samstag noch mit 5:4 (1:2) gegen den groß auftrumpfenden Bundesliga-Neuling. 

Leipzig hatte zuvor den deutschen Fußball-Meister nach den Sticheleien von Uli Hoeneß mit einer mehr als Champions-League- würdigen Galavorstellung abgestraft. Die Mannschaft von Trainer Ralph Hasenhüttl glänzte über weite Strecken gegen das topbesetzte Münchner Starensemble. Nach dem schnellsten Liga-Tor der Leipziger durch Marcel Sabitzer nach 65 Sekunden sorgten Timo Werner (29./65. Minute) per Elfmeter und Yussuf Poulsen (47.) kamen die Bayern erst in der Schlussphase auf Touren. 

Nach dem zwischenzeitigen Ausgleich durch einen diskussionswürdigen Elfmeter durch Robert Lewandowski (17.) und dem Treffer durch Thiago (60.) erzielte Lewandowski (84.) den Anschluss, ehe Alaba (90.) und Robben 90.+3) den Sieg klar machten.  

12. Mai: Badstuber nicht zurück zu Bayern - Zukunft liegt im Ausland

Die Zukunft des langjährigen Bayern-Profis Holger Badstuber liegt vermutlich im Ausland. Der 31-malige Fußball-Nationalspieler kehrt nach einem kurzen Gastspiel in Gelsenkirchen nicht zu den Münchnern zurück. "Es war von Anfang an klar, dass Holger Badstuber nach seiner Ausleihe an den FC Schalke 04 eine neue Erfahrung wahrscheinlich im Ausland suchen will", erklärte der Münchner Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge am Freitag. Badstuber, der beim deutschen Rekordmeister einen Vertrag bis zum 30. Juni 2017 besaß, ist bis Saisonende an Schalke ausgeliehen.

Der FC Bayern wünsche "Holger Badstuber alles Gute und bedankt sich bei ihm für sein vorbildliches Engagement in den knapp 15 Jahren an der Säbener Straße", erklärte Rummenigge. Schon im Winter war über einen Wechsel von Badstuber nach England spekuliert worden.

Zu den vertraglichen Details hatten sich die Münchner im Januar, als das Leihgeschäft mit Schalke verkündet wurde, nicht geäußert. Teamkollegen wie Philipp Lahm, Franck Ribéry oder Thomas Müller hatten damals aber auf eine Rückkehr des langjährigen Weggefährten gehofft. "Ich wünsche ihm nur das Beste und dass er im Sommer mit viel Spielpraxis zurückkommt", hatte etwa Ribéry gesagt.

Mehr lesen Sie hier: Nicht zurück zu Bayern: Badstubers Zukunft liegt im Ausland

FC Bayern: Benatia bleibt in Turin - Juventus zieht Kaufoption

Fußballprofi Medhi Benatia wechselt endgültig vom deutschen Meister FC Bayern München zu Juventus Turin. Wie die Münchner am Freitag mitteilten, zog der Champions-League-Finalist die Kaufoption und verpflichtete den Abwehrspieler fest. Der 30 Jahre alte marokkanische Nationalspieler ist seit Saisonbeginn an Juventus ausgeliehen und erhält bei den Italienern einen Vertrag bis zum Sommer 2020. Nach Bayern-Angaben muss der italienische Rekordchampion eine fix vereinbarte Ablösesumme von 17 Millionen Euro bezahlen. Als Leihgebühr waren schon drei Millionen Euro geflossen.

 

RB Leipzig will gegen den FC Bayern Aufsteiger-Rekord knacken

RB Leipzig muss auch im letzten Heimspiel der Saison am Samstag gegen den deutschen Meister FC Bayern München zwar auf Abwehrchef Willi Orban verzichten. Trainer Ralph Hasenhüttl gab dennoch neue Ziele aus: Rang zwei absichern und den nächsten Aufsteiger-Rekord brechen. Denn mit einem Sieg gegen den Rekordmeister könnten die Sachsen mit 69 Punkten die bisherige Bestmarke des 1. FC Kaiserslautern aus dessen Meistersaison 1997/1998 (68 Zähler) löschen.

"Dieses Ziel wollen wir erreichen. Sollten wir den Rekord knacken, wird er wohl sehr, sehr lange Bestand haben. Denn ich glaube nicht, dass ein Aufsteiger noch einmal so eine Saison hinlegt wie wir. Das war außerordentlich", sagte Hasenhüttl.

11. Mai: Badstuber hat auf Schalke keine Zukunft

Nach seinem Aus beim FC Schalke steht Holger Badstuber vor einer schwierigen Zukunft. Der 31-malige Fußball-Nationalspieler wollte sich mit seiner Ausleihe vom FC Bayern zu den Königsblauen mehr Spielpraxis verschaffen und seiner früheren Top-Form annähern. Für den im Winter verpflichteten Abwehrspieler haben die Schalker über den Sommer hinaus jedoch keine Verwendung.

"Der Trainer hat das gestern mit ihm besprochen. Holger wird am Samstag verabschiedet", sagte Schalke-Manager Christian Heidel am Donnerstag. Coach Markus Weinzierl erklärte, Badstuber habe "sehr verständnisvoll reagiert. Wir haben in Matija Nastasic einen guten Linksfuß in der Innenverteidigung. Aber Holger muss immer spielen, er hat durch viele Verletzungen schon viel Zeit verloren."

Badstuber hatte in der Hinrunde dieser Saison gerade einmal 28 Liga-Minuten für den FC Bayern absolviert. Die Vorbereitung auf die Rückrunde absolvierte der 28-Jährige dann noch mit den Münchnern, ehe sich Schalke die Dienste des gebürtigen Memmingers für ein halbes Jahr sicherte. Sein Debüt für die Königsblauen gab Badstuber dann ausgerechnet gegen den deutschen Fußball-Rekordmeister.

Jérôme Boateng - wie ist sein Status beim FCB?

Jérôme Boateng, ein Name, der für "Stammplatz" steht - eigentlich. Umso verwunderlicher, dass Trainer Carlo Ancelotti im Pokal-Halbfinale gegen den BVB auf den Abwehr-Hünen verzichtete. Laut Kicker soll Boateng darüber so gar nicht erfreut gewesen sein: Er wolle laut dem Fachmagazin jetzt wissen, "welchen Stellenwert er beim Rekordmeister genießt". Er schließe einen Wechseln nicht aus, wenn keine Einigung gefunden werden könne.

Mats Hummels sehr zufrieden mit erstem Jahr beim FC Bayern

Mats Hummels kam diese Saison für 35 Millionen Euro von Dortmund zum FC Bayern - und hat die Erwartungen erfüllt. Auch er selbst ist zufrieden. "Wenn ich nur das Persönliche nehme, die eigene Leistung und das Standing, das ich mir erarbeiten konnte, war es ein sehr gutes Jahr", urteilte Hummels bereits vor den noch ausstehenden Bundesligapartien bei RB Leipzig und gegen den SC Freiburg. 

Im Gegensatz zum 19 Jahre jungen Europameister Renato Sanches aus Portugal, dessen Sockelablöse ebenfalls 35 Millionen Euro betrug, spielte Hummels im Münchner Meisterjahr eine Hauptrolle im Münchner Starensemble. In 42 der bislang 48 Pflichtspiele stand er auf dem Platz. "Ich habe unheimlich viel gespielt und konstant Leistung gebracht", sagte Hummels. Er sei sehr zufrieden, wie es für ihn in München nach zuvor acht Spielzeiten in Dortmund gelaufen sei.

10. Mai: Adrien Rabiot soll Kandidat für die Bayern sein

Holt der FC Bayern München Adrien Rabiot von Paris Saint-Germain? Unter anderem SportBild berichtet, dass der 22-jährige Mittelfeldspieler im Fokus des deutschen Rekorsmeisters gerückt ist. Schließlich ist der Verein auf der Suche nach einem neuen Sechser.

Bayern-Trainer Carlo Ancelotti kennt Adrien Rabiot gut - er verhalf ihm 2012 zum Debüt. Gegenüber SportBild lobte der Bayer-Trainer den Spieler - angeblich gebe es aber keinen Kontakt.

9. Mai: Schlüsselbeinbruch: Saison-Aus für Bayerns Javi Martínez

Der FC Bayern muss in den verbleibenden Saisonspielen bei RB Leipzig und gegen den SC Freiburg auf Abwehrspieler Javi Martínez verzichten. Der spanische Nationalspieler zog sich bei einer Bergwanderung in seiner Heimat einen Schlüsselbeinbruch zu, wie der Fußball-Bundesligist am Dienstag mitteilte. Der 28-Jährige wurde bereits in München operiert. Zur genauen Ausfallzeit machte sein Club zunächst keine Angaben. Martínez hatte dem Rekordmeister schon am vergangenen Samstag beim 1:0-Sieg gegen Absteiger SV Darmstadt 98 wegen einer Erkältung gefehlt. Den Gewinn des 27. Meistertitels hatte der FC Bayern bereits am viertletzten Spieltag perfekt gemacht.

Renato Sanches: "Meine erste Saison war nicht sonderlich gut"

Es war nicht seine Saison: In seiner ersten Spielzeit bei den Bayern konnte Neuzugang Renato Sanches nur selten überzeugen - wenn er denn überhaupt spielte. Dass sich viele mehr von ihm erhofft hätten, ist auch dem Spieler selbst nicht verborgen geblieben. "Ehrlich gesagt war meine erste Saison hier nicht sonderlich gut, das muss man ganz klar so sagen", zitiert der Kicker den Portugiesen. Aufgeben ist für Sanches nach eigenen Angaben dennoch keine Option. "Davon lasse ich mich nicht unterkriegen", sagt er. "Ich bin sicher, dass die kommende Saison auch in individueller Hinsicht besser laufen wird für mich."

Sanches war vor Beginn der aktuellen Saison als Shootingstar der Europameisterschaft zum FC Bayern gewechselt. Mit Portugal hatte er bei der EM 2016 den Titel geholt. Zudem war er zum besten Nachwuchsspieler des Turniers gewählt worden.

7. Mai: Neuer plant Rückkehr beim FC Bayern zum Start der Vorbereitung

Fußball-Weltmeister Manuel Neuer plant nach seinem Fußbruch für Anfang Juli die Rückkehr ins Tor des FC Bayern. "Ich gehe davon aus, dass ich zur neuen Saison von Anfang an in der Vorbereitung dabei bin", sagte der 31 Jahre alte Torwart am Sonntag bei einem Termin in der Erlebniswelt des Vereins in der Allianz Arena. "Bisher läuft alles nach Plan. Ich denke, dass ich noch zwei, drei Wochen auf Krücken laufe", sagte Neuer. Trainer Carlo Ancelotti wird die Vorbereitung am 3. oder 4. Juli beginnen.

Torwart-Oldie Tom Starke rettet Sieg gegen SV Darmstadt 98

Im März 2014 spielte Keeper Tom Starke zuletzt für den FC Bayern in der Bundesliga - nun bekam der 36-Jährige gegen den SV Darmstadt 98 mal wieder einen Einsatz. Weil Stammkeeper Manuel Neuer und dessen Vertreter Sven Ulreich verletzt fehlten, musste Starke von Beginn an ran - und rettete mit seiner Parade beim Foulelfmeter von Hamit Altintop (86.) den Sieg. Nun kann sich der Torwart-Oldie sogar eine Vertragsverlängerung bei den Münchnern vorstellen. "Da ist noch alles offen", erklärte er nach der Partie.

"Wir waren glücklich darüber, dass Starke so eine sensationelle Leistung, Qualität und Charakter gezeigt hat. Er hat nie gespielt, aber er war bereit", sagte Trainer Ancelotti. Mit einem parierten Elfmeter des Ex-Bayern Hamit Altintop kurz vor Spielende rettete der 36 Jahre alte Starke den pflichtgemäßen Sieg des deutschen Serienmeisters.

5. Mai: Ancelotti lässt die Jungen los

Beim FC Bayern läutet Trainer Carlo Ancelotti nach dem Gewinn des 27. Meistertitels schon mal die Zukunft ein. Im Heimspiel gegen Darmstadt 98, das am Samstag (15.30 Uhr) nur mit einem Sensationssieg in München den auch rechnerischen Abstieg aus der Fußball-Bundesliga womöglich noch einmal abwenden könnte, dürfen sich die Youngster Renato Sanches (19) und Joshua Kimmich (22) als Mittelfeldduo beweisen. Das gab es zuvor nur in der Anfangsphase der laufenden Saison. Der 20-jährige Kingsley Coman dagegen fällt mit einer Knöchelblessur am Fuß aus. Aber auch dem Franzosen sagte Ancelotti für die kommende Spielzeit schon mal "mehr Einsätze" zu. 

Mehr Nachwuchsförderung ist eine der Aufgaben, die der Italiener von den Bayern-Bossen ins Pflichtenheft für sein zweites Trainerjahr beim deutschen Rekordmeister geschrieben bekommt. Die konkreten Planungen für die Saison 2017/18 sollen bei einem Meeting in der kommenden Woche festgezurrt werden. Der Urlaub beginnt früher als erhofft schon in zwei Wochen, die Saisonvorbereitung soll Anfang Juli starten. Auch über neue Spieler werde gesprochen, kündigte Ancelotti an, ohne sich an der Gerüchtebörse mit teuren Profis wie dem Chilenen Alexis Sanchez (28) vom FC Arsenal zu beteiligen. Ancelotti weiß, was er möchte: "Ich bin mir sicher, dass der Verein die selbe Meinung hat."

Einig sind sie sich in München, dass Kimmich - wie schon in der deutschen Nationalmannschaft - zum Nachfolger von Philipp Lahm aufgebaut werden soll. "Ihn werden wir als rechten Verteidiger ausprobieren. Er kann eine gute Option sein für uns ohne Lahm", sagte Ancelotti. Von einem "verlorenen Jahr" bei dem in der Rückrunde nur noch sporadisch eingesetzten Kimmich könne keine Rede sein, meinte Ancelotti: "Er hat sich verbessert und Erfahrung gesammelt."

Neuer Bayern-Kapitän: Ancelotti lässt Team und Verein entschieden

Carlo Ancelotti will nicht im Alleingang über den Nachfolger von Philipp Lahm als Kapitän des FC Bayern München entscheiden. "Die Mannschaft und der Club entscheiden das - nicht ich", sagte der Trainer am Freitag in München. Der 33 Jahre alte Lahm beendet seine Fußball-Karriere am Ende der laufenden Saison. 

Erster Vertreter von Lahm ist aktuell der derzeit verletzte Torwart Manuel Neuer. Als dritter Kapitän fungiert Angreifer Thomas Müller.

Julian Brandt erteilt dem FC Bayern eine Absage

Leverkusens Außenstürmer Julian Brandt wird im Sommer nicht zum FC Bayern wechseln. Dem Nachrichtenmagazin Focus sagte der gebürtige Bremer: „Wenn du wechselst, ist es natürlich nicht garantiert, dass du spielst. Und ich glaube, dass es sehr wichtig ist, in der nächsten Saison auf sehr viele Spiele zu kommen. Das ist hier in Leverkusen auf jeden Fall gegeben.“

Aufgeschoben scheint in diesem Fall aber nicht aufgehoben zu sein: Brandt, der Anfang 2014 vom VfL Wolfsburg zu Leverkusen gewechselt war, hat in seinem Vertrag dem Vernehmen nach eine Ausstiegsklausel verankert. Diese besagt, dass er im Sommer 2018 für 12,5 Millionen Euro den Verein wechseln darf - eine vergleichsweise geringe Summe für Brandt, dessen Marktwert schon jetzt bei 20 Millionen Euro liegt. Alle Transfer-Infos finden Sie übrigens in unserem News-Blog.

4. Mai: Bayern-Torjäger Lewandowski ist Vater einer Tochter geworden

Bayern Münchens Stürmer Robert Lewandowski (28) und seine Frau Anna haben eine Tochter bekommen. Das teilte der polnische Nationalspieler am Donnerstag in den sozialen Netzwerken mit. Das Mädchen heiße Klara, schrieb der aktuell beste Torschütze der Fußball-Bundesliga bei Twitter.

Auf Instagram stellte Lewandowski ein Foto von sich und seiner in ein Handtuch eingewickelten Tochter mit dem Kommentar: "Stolzer Papa von Klara. Ein wundervolles Gefühl." Nach Angaben des FC Bayern sind Mutter und Tochter "allesamt wohlauf".

Proud Daddy of Klara. Wonderful feeling ❤️ @annalewandowskahpba ❤️ #rl9

Ein Beitrag geteilt von Robert Lewandowski (@_rl9) am

3. Mai: Müller: Thiago ist Vater geworden

Bayern-Star Thiago ist Vater geworden. "Sein Sohn Gabriel ist heute Morgen gesund und munter zur Welt gekommen", teilten die Münchner am Mittwoch mit. Der kleine Gabriel wurde in eine große Fußball-Familie geboren, denn sein Onkel Rafinha spielt für den FC Barcelona. Und Gabriels Opa hat auch eine große Karriere hinter sich: Mazinho wurde im Jahr 1994 mit Brasilien Weltmeister.  Thiago wechselte im Sommer 2013 vom FC Barcelona zum FC Bayern. Zuletzt verlängerte er seinen Vertrag vorzeitig bis ins Jahr 2021.

Nach der Meisterkür will der FC Bayern in den ausstehenden drei Saisonspielen noch einmal seine Ausnahmestellung in der Fußball-Bundesliga dokumentieren. "Wir wollen einfach nochmal Spaß haben. Wir haben noch zwei Heimspiele, in denen wir was für unsere Fans tun wollen und ihnen eine gute Show bieten möchten", sagte Weltmeister Thomas Müller am Mittwoch in München. "Das einzige Auswärtsspiel ist dann zufällig gegen unseren Konkurrenten aus Leipzig dem wir gerne zeigen würden, dass wir die Nummer 1 in Deutschland sind."

Die Münchner treffen in den kommenden drei Wochen noch auf Darmstadt 98 (H), RB Leipzig (A) und SC Freiburg (H). "Natürlich versuche ich auch in den nächsten Spielen alles zu geben. In meinem Bereich gehört da als Hauptaufgabe das Tore vorlegen und Tore schießen dazu", sagte Müller, der als erst fünfter Bayern-Profi die Marke von 100-Bundesliga-Treffern erreichen kann. Aktuell steht der 27-Jährige bei 96 Toren.

Dazu werde man auch den Teamkollegen Robert Lewandowski unterstützen, damit dieser die Torjägerkanone holen könne, sagte Müller. Lewandowski führt diese Wertung mit 28 Treffern vor dem Dortmunder Pierre-Emerick Aubameyang (27 Tore) an.

2. Mai: Lewandowski  hat die 30-Tore-Marke im Visier - Müller will die 100 voll machen

Im Kampf um die Torjägerkanone jagen Robert Lewandowski vom FC Bayern München und Pierre-Emerick Aubameyang von Borussia Dortmund auch die 30-Tore-Marke. Erst einmal erzielten zwei Spieler 30 Tore in einer Saison, Gerd Müller und Jupp Heynckes in der Spielzeit 1973/74. Lewandowski hat in der laufenden Saison bislang 28 Mal getroffen, Aubameyang kommt auf 27 Tore.

Im Saison-Endspurt winkt Thomas Müller noch eine besondere Marke. Der 27-Jährige kann in den letzten drei Spielen dieser Saison auf 100 Tore für den FC Bayern München in der Fußball-Bundesliga kommen. Derzeit steht er bei 96 Bundesligatoren. Die Rekordtorschützen des FC Bayern im Überblick: 1. Gerd Müller, 365 Tore. 2. Karl-Heinz Rummenigge 162 Tore, 3. Roland Wohlfarth 119 Tore, 4. Dieter Hoeneß 102 Tore, 5. Thomas Müller 96 Tore.

FC Bayern München: Das waren die News bis Ende April 

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