Felix Magath hat am Ende der Transferfrist noch einmal tief in den Gelbeutel gegriffen. Was der FC Bayern kritisiert, ist laut des Trainers des FC Schalke 04 absolut notwendig gewesen.

Felix Magath (57) blockt Kritik an seinen teuren Transfers ab. "Mit Planlosigkeit oder Hektik hat das nichts zu tun", sagt der Trainer des FC Schalke 04 gegenüber dem kicker. Magath hat so viel Geld für neue Spieler ausgeben, wie keiner seiner Vorgänger. Allein für Klaas Jan Huntelaar musste Schalke 14 Millionen Euro an den AC Mailand zahlen - der kostenspieligste Transfer in der Vereinsgeschichte.
"An seiner internationalen Klasse besteht gar kein Zweifel", bekräftigt Magath seine Entscheidung, den Holländer zu den Königsblauen zu holen. Er ist sich sicher, dass Huntelaar "Aufmerksamkeit auf sich ziehen wird, was Raúl nutzen kann."
Dieser überzeugte in den ersten beiden Spielen des FC Schalke 04 nicht gerade. Zwar kam Raúl ablösefrei von Real Madrid, sein Gehalt dürfte jedoch eines der höchsten im Verein sein. Magath ist trotzdem von dem Spanier überzeugt: "Er kam erst spät, kann noch nicht so fit sein wie die anderen. Seine Qualität steht aber außer Frage."
Und auch sonst lässt der Schalker Trainer nichts auf seine Neuzugänge kommen. Bei Christoph Metzelder, ebenfalls schlecht in die Saison gestartet, ist er sich sicher, dass "er eine Verstärkung für uns sein wird." Der Offensiv-Allrounder José Manuel Jurado, 13 Millionen wert, sei ein "Top-Mann mit großer Perspektive" und der 29-jährige Nicolas Plestan "kann der Abwehr Stabilität geben".
Ob sich Magaths Optimismus auszeichnet, zeigt sich am 10. September, wenn der FC Schalke bei der TSG Hoffenheim die ersten Punkte der Saison mit nach Hause nehmen kann.
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