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Petkovic und Co: Fed Cup: Die Zeichen stehen auf Sieg

Petkovic und Co

Fed Cup: Die Zeichen stehen auf Sieg

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    Treffen im Fed Cup aufeinander: Melanie Oudin (li) aus den USA und die deutsche Top-Spielerin Andrea Petkovic.
    Treffen im Fed Cup aufeinander: Melanie Oudin (li) aus den USA und die deutsche Top-Spielerin Andrea Petkovic.

    Die Teamchefinnen der Fed-Cup-Mannschaften von Deutschland und den USA taten wie ihnen befohlen. Es gehört zu den beharrlichen Ritualen des Sportbetriebs, sich im Vorfeld einer wegweisenden Begegnung gegenseitig die Favoritenrolle zuzuschieben. Und so verwiesen Barbara Rittner und Mary Joe Fernandez ganz brav auf die Stärken der jeweils anderen Mannschaft. „Wir sind Außenseiter“, preschte Fernandez hervor. „Die Amerikanerinnen sind auch so noch sehr gefährlich“, erwiderte Rittner sogleich, nachdem bekannt wurde, dass dem US-Team neben Venus Williams nun auch die Weltranglisten-41. Bethanie Mattek-Sands nicht zur Verfügung steht.

    Niederlage ein Rückschlag für das deutsche Frauentennis

    Objektiv betrachtet lässt die Ausgangssituation jedoch nur einen Schluss zu: Deutschland ist der klare Favorit im Fed-Cup-Relegationsspiel in der Stuttgarter Porsche-Arena. Alles andere als ein Sieg gegen die ersatzgeschwächte amerikanische Mannschaft wäre ein Rückschlag für das deutsche Frauentennis, zumal das Team ein weiteres Jahr in der „zweiten Liga“ der Länderwertung spielen müsste. Mit einem Aufstieg in die erste Weltgruppe würden dagegen Duelle gegen die „Großen“ im aktuellen Frauentennis winken, Nationen wie Russland, Belgien oder Italien. Die Chancen, dass es klappt, sind gleich in mehrfacher Hinsicht gut.

    Zwar verloren die deutschen Tennisfrauen acht von zwölf Begegnungen gegen die USA, drei der vier Siege erkämpften sie sich jedoch auf Sand. Auf roter Asche geht es auch am Wochenende in Stuttgart zur Sache. Für Deutschland spricht zudem die Aufstellung. Das Team tritt im Gegensatz zu den USA in Bestbesetzung an. Andrea Petkovic, Nummer eins der Deutschen und neue Weltranglisten-19., dürfte nach ihren Siegen über Caroline Wozniacki und Jelena Jankovic genug Selbstbewusstsein getankt haben, um die jungen amerikanischen Gegnerinnen Melanie Oudin (19 Jahre) und Christina McHale (18) in Schach zu halten. Auch Julia Görges, die vor knapp zwei Monaten beim Sieg der Deutschen gegen Slowenien ihren ersten Sieg für das Nationalteam feiern konnte, spielt eine gute Saison. Die deutsche Mannschaft komplettieren Sabine Lisicki und Anna-Lena Grönefeld.

    Ein weiterer Erfolgsfaktor für einen deutschen Triumph könnte der Heimvorteil werden. Das deutsche Frauentennis erlebt dank der Siege von Petkovic gerade so etwas wie einen Aufschwung. Die Porsche-Arena dürfte somit gut gefüllt sein, wenn die Senkrechtsstarterin zum Schläger greift. Und wer weiß, vielleicht packt die 23-Jährige bei einem Sieg ja doch noch einmal ihren legendären Petko-Tanz aus.

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