Bayern-Manager Uli Hoeneß poltert von Dubai aus in Richtung David Beckham und AC Mailand. Außerdem will er den Konflikt mit Hoffenheim künftig nur noch auf dem Platz austragen und erteilt allen Vereinen eine Absage, die glauben, Lukas Podolski zum Schnäppchen-Preis haben zu können.

Uli Hoeneß will die Kraftprobe mit Tabellenführer 1899 Hoffenheim in der Bundesliga-Rückrunde auf sportlichem Wege ausftragen und ist von der Titelverteidigung des FC Bayern überzeugt. «Wir werden Meister. Wir sind schon gefühlter Herbstmeister. Vier Tore Rückstand sind ja für Bayern nichts», sagte der Manager am Mittwoch in Dubai.
Auch nach seinem geplanten Wechsel vom Manager- ins Präsidentenamt Ende 2009 werde er weiterhin «sehr aktiv für den Verein arbeiten». Vom wechselwilligen Lukas Podolski erwartet er ein «Signal» und warnte zugleich den 1. FC Köln: «Alle, die glauben, mit Lukas ein Schäppchen machen zu können, werden sich täuschen.»
Zudem hat der Bayern-Manager das zweimonatige Gastspiel von David Beckham beim AC Mailand und die Partie gegen den Hamburger SV in Dubai als Farce abqualifiziert. «Ich habe gedacht, dass der Unterschied zwischen Bayern und Milan ist, dass bei den einen Fußball gespielt wird und bei den anderen ein Film gemacht wird, wie in Hollywood», sagte Hoeneß am Mittwoch in Dubai. Er würde so etwas nicht mitmachen. «Ich bin als Fußball-Manager angestellt und nicht dafür, um zu schauen, dass die Frau Beckham ein großes Appartement in einem Hotel hat, dass ihren Wünschen entspricht.» Die Partie gegen den HSV, die Mailand im Elfmeterschießen gewann, sei für ihn kein Fußballspiel gewesen, sondern eine «Inszenierung»
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