José Mourinho feuert die Spekulationen um einen Wechsel weiter an. Der Trainer von Real Madrid sagte: "Wenn ich im Sommer gehe, dann mache ich kein Jahr Urlaub. Ich werde arbeiten. Wenn nicht hier, dann woanders." Gegen Ajax Amsterdam überzeugte Real mit einem 4:1 zum Abschluss der Vorrunde in der Fußball-Champions-League.
In den vergangenen Tagen war spekuliert worden, ob Bundestrainer Joachim Löw zum spanischen Rekordmeister wechseln könnte. Diesen Gerüchten erteilte Löw Medienberichten zufolge eine Absage.
Der deutsche Nationaltrainer Joachim Löw und der Italiener Carlo Ancelotti seien die Kandidaten, die Real-Präsident Florentino in Erwägung ziehe, berichtete das Madrider Sportblatt "Marca". Der 53-jährige Ancelotti, derzeit bei Paris St. Germain unter Vertrag, sei die erste Wahl, schrieb "Marca" ohne Angabe einer Quelle.
Löw: Ansehnlicher Fußball
Für ihn spreche, dass er bei Juventus Turin und beim AC Mailand Erfahrungen im Ligafußball und in der Champions League gesammelt habe. Löw sei der zweite Kandidat. Den Madrilenen gefalle am DFB-Trainer, dass er für einen ansehnlichen und offensiven Fußball eintrete. Sein Nachteil sei, dass er bei keinem großen Verein als Trainer gewirkt habe.
Auch Löws Co-Trainer Hansi Flick soll Medienberichten zufolge dementiert haben, nach Hoffenheim zu gehen. Der Verein hatte vor Kurzem Trainer Markus Babbel entlassen. Zur Bild-Zeitung habe Flick gesagt: "Ich habe einen Vertrag beim DFB. Wir haben noch eine große Aufgabe vor uns mit der WM 2014, deshalb stellt sich die Frage überhaupt nicht.“ Ähnlich sei auch die Haltung von Löw zum wiederkehrenden Thema Real. (AZ/dpa)