Montag, 20. Mai 2013

14. September 2011 17:44 Uhr

FC Bayern

Rossi ist die erste Prüfung für den deutschen Rekordmeister

Jupp Heynckes vertraut gegen Villarreal seiner Stammelf. Van Buyten und Badstuber sind gegen Guiseppe Rossi und Nilmar gefordert. Kroos, Müller, Ribéry und Gomez sollen wirbeln. Von Sebastian Hrabak

Es ist der Auftakt in eine aus Bayern-Sicht hoffentlich glänzende Champions-League-Saison. In der Gruppe A trifft der deutsche Rekordmeister am Mittwochabend (20.45 Uhr) im Auswärtsspiel auf den spanischen Klub FC Villarreal. Die Bayern können nahezu in Bestbesetzung antreten, da nur Superstar Arjen Robben und Ivica Olic dem Münchner Star-Ensemble fehlen.

Jupp Heynckes, der bereits mit Real Madrid als Trainer die Champions League gewann, schickt gegen die Submarinos eine etwas andere Elf als in der Bundesliga auf den Rasen von El Madrigal. Die Mannschaft überzeugte zwar gegen den SC Freiburg, den sie mit einem 7:0-Sieg aus der Allianz Arena schoss, aber Heynckes ist ein Freund der Rotation.

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In der Innenverteidigung agieren Badstuber und Van Buyten

So wird in Spanien neben Holger Badstuber Verteidiger Daniel van Buyten, der bereits 38 mal in der Champions League auflief, stehen. Jerome Boateng rückt auf die rechte Seite. Komplettiert wird die Bayern-Abwehr durch Kapitän Philipp Lahm, der gegen den SC Freiburg auch offensiv Akzente setze. Im Tor hofft Manuel Neuer, dass er wieder so einen geruhsamen Arbeitstag verleben darf, wie es in den letzten Bundesligaspielen fast schon für ihn zur Normalität wurde.

Schweinsteiger soll das Spiel ordnen

Im Mittelfeld bricht auch Heynckes seine Doppelsechs auf, die ihm in den letzten Spielen so viel Freude bereitet hat. Anstelle von Luiz Gustavo kommt Routinier Anatoliy Tymoshchuk ins Spiel. Unterstützt im defensiven Mittelfeld wird der ukrainische Abräumer von Bastian Schweinsteiger. Der Stratege soll aber in erster Linie aus der Schaltzentrale als Ideengeber für das Bayern-Spiels fungieren.

Auf der klassischen Zehn will Heynckes seinen Ziehsohn Toni Kroos sehen. Eine Alternative für den Jungnationalspieler gibt es derzeit im Bayern-Kader nicht. Kroos spielt sowohl im Verein als auch bei Jogi Löw überragend. Er genießt das Vertrauen des Trainers und nimmt die Verantwortung an. Flankiert wird die Bayern-Offensive auf den Außenbahnen auch gegen den FC Villarreal von Franck Ribéry über links und Thomas Müller über rechts. Auch diese beiden Herren stellen sich durch ihre ansprechende Form in den letzten Wochen selbst auf.

Gomez will seine Statistik weiter ausbauen

In vorderster Front versucht Mario Gomez einmal mehr, die Abwehrreihen des Gegners in Angst und Schrecken zu versetzen. 36 Tore in 37 Pflichtspielen - diese Statistik will der Torschützenkönig der vergangenen Saison auch gegen die Submarinos ausbauen. Ob er von Zapata und Gonzalo Rodriguez ebenso allein gelassen wird wie von Oliver Barth und Pavel Krmas vom SC Freiburg glaubt selbst Mario Gomez wahrscheinlich nicht. Dass die Abwehr um Torhüter Diego Lopez allerdings in dieser Saison nicht ganz sattelfest ist, zeigt das Torverhältnis von 2:7 nach zwei Spielen in der Primera Divison.

Nilmar und Rossi sind Gift für die Abwehr

Besonders aufpassen muss die Bayern-Abwehr auf den Millionen-Sturm des FC Villarreal. Guiseppe Rossi spielte sich mit seiner Qualität bereits auf den Wunschzettel von Pep Guardiola. Der Vertrag des Stürmers ist angeblich mit einer festen Ablöse von 50 Millionen Euro taxiert. Seit 2007 zieht er das Dress von Villarreal über. In 130 Partien für die Submarinos hat Rossi schon 52 Mal getroffen. Sein Partner im Villarreal-Sturm hört auf den Namen Nilmar. Seit 2009 spielt er für die Kanariengelben und war mit 16,5 Millionen Euro Ablöse der teuerste Einkauf in der Vereinsgeschichte. In 64 Partien gelangen dem brasilianischen Nationalspieler 22 Tore. Im Mittelfeld agiert noch der 35-jährige Marcos Senna, der mit der spanischen Nationalmannschaft Europameister 2008 wurde.

Schiedsrichter Cakir noch unerfahren in der Königsklasse

Der Schiedsrichter der Partie im El Madrigal ist der Türke Cüneyt Cakir. Der Versicherungsmakler leitete am 29. September 2010 seine erste Partie in der Champions League mit dem Spiel Rubin Kazan gegen FC Barcelona. Insgesamt leitete er bisher drei Champions-League-Spiele und drei Quali-Spiele, in denen er 22 Gelbe Karten gab aber weder Gelb-Rot noch glatt Rot zückte.

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