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06. Mai 2009 23:00 Uhr

Russland gegen USA im Halbfinale der Eishockey-WM

Bern (dpa) - Titelverteidiger Russland und der einstige Erzfeind USA bestreiten bei der Eishockey-Weltmeisterschaft in Bern das erste Halbfinale.

Russland gegen USA im Halbfinale der Eishockey-WM
Foto: DPA

Der große Favorit Russland mühte sich gegen den kleinen Bruder Weißrussland zu einem 4:3 (0:0, 3:3, 1:0)-Erfolg, danach gewannen die Amerikaner etwas überraschend 3:2 (0:0, 3:2, 0:0) gegen Finnland. In den weiteren Viertelfinals am 7. Mai trifft Vizeweltmeister Kanada auf Lettland und Olympiasieger Schweden auf Tschechien.

Die Amerikaner revanchierten sich trotz des verdienten Rückstandes durch das siebte WM-Tor von Niko Kapanen (21.) für das letztjährige Viertelfinal-Aus gegen Finnland. Kapitän Dustin Brown (31.), T.J. Oshie (33.) und Ryan Suter (35.) drehten die Partie fast aus dem Nichts, Torhüter Robert Esche war ein starker Rückhalt. Hannes Hyvönen (38.) verkürzte nur noch gegen die US-Boys, die ihre vergangenen drei Turnierspiele verloren hatten, darunter war auch ein 1:4 gegen Russland.

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Erst der letztjährige WM-Held Ilja Kowaltschuk erlöste den 24- maligen Weltmeister gegen Weißrussland. Der Siegtorschütze des Vorjahres-Endspiels überwand den einstigen DEL-Profi Andrej Mesin in der 48. Minute mit einem haltbaren Schuss durch die Beine. «Ich denke, er hat ihn nicht richtig getroffen. Er kam ganz langsam, aber ich hatte mit einem harten Schuss gerechnet», sagte der Torwart.

Der vom Amerikaner Glen Hanlon trainierte Außenseiter stand erstmals seit 2006 in einem WM-Viertelfinale und hoffte lange auf eine Sensation wie beim olympischen Halbfinal-Einzug 2002. Konstantin Kolzow (23.) und Oleg Antonenko (34.) trafen zweimal zur Führung, dazwischen lag der Ausgleich durch Witali Proschkin (26.). «Ihr erstes Tor hat uns geschockt. Unsere Strategie war, früh zu treffen und sie zum Angreifen zu zwingen», sagte Kowaltschuk.

Witali Atjuschow (37.) und Alexander Frolow (38.) sorgten binnen 23 Sekunden für Russlands erste Führung, doch Ruslan Sarei (40.) glich bei 5:3-Überzahl sofort wieder aus. Der russische Keeper Ilja Brysgalow musste daraufhin Platz für Alexander Jeremenko machen, der anders als Mesin keinen Gegentreffer mehr zuließ.

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