Donnerstag, 22. Juni 2017

27. März 2017 19:37 Uhr

Eishockey

Ingolstadt stellt Larry Mitchell morgen als Sportdirektor vor

Für den Dienstag hat der DEL-Klub ERC Ingolstadt eine Pressekonferenz anberaumt. Zu deren Inhalt will der Klub noch nichts sagen. Doch es scheint klar: Mitchell wird ein Schanzer.

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Der ehemalige Cheftrainer der Augsburger Panther und Straubing Tigers, Larry Mitchell, steht vor einem Engagement in Ingolstadt.
Foto: dpa

Larry Mitchell, der ehemalige Trainer der Augsburger Panther und der Straubing Tigers, wird am Dienstag beim DEL-Klub ERC Ingolstadt vorgestellt. Der Verein lud in der Saturn Arena zu einer Pressekonferenz ein. Über deren Inhalt sagen die Ingolstädter noch nichts, doch es scheint klar zu sein: Bei dieser Gelegenheit wird Mitchell als neuer Sportdirektor vorgestellt.

Laut ERC-Geschäftsführer Claus Gröbner soll Anfang dieser Woche über diese Personalie eine Entscheidung fallen. Nach Informationen unserer Redaktion gilt es aber als gesichert, dass der ehemalige Trainer der Straubing Tigers (2015 bis 2017) und Augsburger Panther (Dezember 2007 bis Dezember 2014) sowie Wunschkandidat Gröbners, der 49-jährige Larry Mitchell, letztlich den Zuschlag erhalten hat.

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Mitchell passt genau ins Anorderungsprofil der Schanzer

Seit der Trennung des bisherigen Sportdirektors Jiri Ehrenberger, der in der kommenden Saison beim Zweitligisten Ravensburg Towerstars als Headcoach arbeiten wird, galt Mitchell – wie mehrfach berichtet – als aussichtsreicher Kandidat, da er dem Anforderungsprofil der Schanzer genau entspricht.

Vor allem in Sachen Import-Spieler zog der Deutsch-Kanadier immer wieder Hochkaräter an Land, die sich in der Deutschen Eishockey-Liga schnell einen Namen machten. Aber auch auf dem deutschen Sektor bewies Mitchell durchaus ein Näschen. „Welcher Trainer holt beispielsweise einen deutschen Nummer-eins-Torhüter aus der Oberliga wie seinerzeit Dennis Endras aus Landsberg? Auch andere Deutsche wie Florian Kettemer oder Benedikt Kohl wurden von Larry verpflichtet und haben sich unter ihm entsprechend weiterentwickelt“, so Lothar Sigl, Hauptgesellschafter der Augsburger Panther (arbeitete mit Mitchell sieben Jahre zusammen) im Interview. AZ

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