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05. Februar 2010 22:14 Uhr

Eishockey

Augsburger Panther: Sieg im Endspurt

Die Augsburger Panther gehen im Spiel gegen Hannover erst im letzten Drittel in Führung und siegen am Ende mit 5:3. Es war der letzte Einsatz von Endras vor den Olympischen Spielen. Von Peter Deininger

Panther
Foto: Ulrich Wagner

Für den Augsburger Eishockey-Nationaltorhüter Dennis Endras beginnt nächste Woche das Abenteuer Olympia. Erst Anfang März steht er seinen Panthern wieder in der DEL zur Verfügung, die "Abschiedsvorstellung" am Freitag gegen die Hannover Scorpions war eine spannende Angelegenheit zweier gleichwertiger Mannschaften.

Augsburg holte gegen die zweikampfstarken Gäste dreimal einen Rückstand auf und sicherte sich mit drei Überzahltreffern und einem spektakulären Schlussdrittel den Sieg. Das 5:3 (1:1, 1:2, 3:0) war ein wichtiger Schritt im Kampf um die Play-offs.

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Auch wenn der Mannschaftsarzt derzeit zu den meistbeschäftigten Menschen im Panther-Lager zählt, war der Spielberichtsbogen gestern nicht lückenhaft. 12 Stürmer und acht Verteidiger standen den ersatzgeschwächten Augsburgern (drei Ausfälle) zu Verfügung, weil Kooperationspartner EHC München Martin Buchwieser und Patrik Vogl per Förderlizenz für die Panther abstellte. Sie kamen allerdings nur selten zum Einsatz.

Trainer Larry Mitchell vertraute ebenso wie Kollege Hans Zach überwiegend auf drei Angriffsreihen. Beide Mannschaften kombinierten schnell - ohne sich zunächst die ganz großen Möglichkeiten zu erarbeiten. Die erste vergab der Augsburger Matt Ryan, der am glänzend reagierenden Ungarn Levente Szuper im Scorpions-Tor scheiterte.Eine schöne Einzelleistung in der 17. Minute brachte die Führung für Hannover. Thomas Dolak setzte sich hinter dem Panther-Tor gegen zwei Augsburger durch, kurvte vor das Gehäuse und überwand Endras.

Die Panther hatten bereits zwei Minuten die richtige Antwort: Connor James verwertete einen schönen Querpass von Tyler Beechey zum 1:1. Im zweiten Drittel lief dagegen aus Sicht der Panther vieles schief. Sie hatten Pech im Abschluss, waren im Gegenzug anfällig für Scorpions-Konter und mussten mit merkwürdigen Entscheidungen von Schiedsrichter Reik van Gameren (Berlin) leben. Während einer Strafzeit von Martin Buchwieser traf Klaus Kathan (28.) zum 1:2. Christian Chartier glich per Weitschuss aus (33.), doch nicht einmal eine Minute später bescherte Sascha Goc (Hannover) den Panthern den nächsten Rückstand.

Im Schlussabschnitt schlugen dafür die Panther im Powerplay eiskalt zu. Zunächst sorgte Chris Collins aus kurzer Distanz für den Ausgleich(42.), dann war Rhett Gordon mit einem Schlagschuss erfolgreich (51.). Hannovers Trainer Hans Zach nahm 64 Sekunden vor dem Ende seinen Torhüter vom Eis und wollte retten, was nicht mehr zu retten war. Brett Engelhardt schlenzte die Scheibe ins Scorpions-Gehäuse. Peter Deininger

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