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01. April 2010 21:43 Uhr

Eishockey

Augsburger Panther siegen gegen Eisbären Berlin

Schnell, körperbetont und spannend: Das zweite Viertelfinal-Play-off zwischen den Augsburger Panthern und den Eisbären Berlin war Spitzensport nach dem Geschmack der Fans - und auch das Ergebnis passte: Die Augsburger gewannen.

Augsburger Panther gegen Eisbären Berlin (Bild: Siegfried Kerpf)
Foto: Siegfried Kerpf

Genau 7032 Zuschauer waren am Donnerstag im Augsburger Curt-Frenzel Stadion aus dem Häuschen. Sie erlebten ein begeisterndes Eishockeyspiel: schnell, körperbetont und spannend.

Das zweite Viertelfinal-Play-off zwischen den Panthern und dem Meister Eisbären Berlin war Spitzensport ganz nach dem Geschmack der heimischen Fans, denn auch das Ergebnis passte perfekt. Augsburg glich mit seinem 2:1 (0:0, 1:0, 1:1) in der Serie mit höchstens fünf Partien zum 1:1 aus. Damit steht bereits vor dem nächsten Berlin-Gastspiel am Samstag fest, dass die Panther am Montag (14.30 Uhr) ein weiteres Heimspiel haben werden.

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Die Augsburger, bei denen wie angekündigt Matt Ryan seinen kanadischen Landsmann Richard Rochefort ersetzte, begannen im Vorwärtsgang. Mit aggressivem Forechecking setzten sie die Gäste unter Druck. Die Eisbären hatten es nur ihrem überragenden Torhüter Rob Zepp zu verdanken, dass sie nicht früh in Rückstand gerieten. Der Deutschkanadier Zepp ist ein Konkurrent des Augsburgers Dennis Endras im Kampf um einen Platz in der Nationalmannschaft für die WM im Mai. Endras war wie sein Gegenüber in Bestform und hatte vor allem bei Augsburger Unterzahl viele Gelegenheiten sich auszuzeichnen.

Im Gegensatz zum 1:2 am Dienstag in Berlin, als alle Treffer im ersten Drittel fielen, landete der Puck diesmal erst in der 26. Minute im Tor. Die Szene davor war derart unübersichtlich, dass die beiden Schiedsrichter Rick Looker und Stephan Bauer zum Videostudium das Eis verließen. Nach bangen Sekunden durften die Panther-Fans jubeln: 1:0. Torschütze war Jeff Likens. Nur eine Minute später hatte Brett Engelhardt Pech, als sein Gewaltschuss an der Querstange des Berliner Gehäuses landete. Aber auch die Eisbären verpassten auf diese Weise den Ausgleich sehr zur Enttäuschung der knapp 400 mitgereisten Anhänger.

Im Schlussabschnitt domninierte Berlin - auch dank umstrittener Schiedsrichter-Entscheidungen. Tyler Beechey musste auf die Strafbank, eine Attacke gegen Matt Ryan blieb dagegen ungeahndet. Die Fans tobten - bis auch ein Berliner raus musste und Chris Collins nach nur wenigen Sekunden Überzahl in der 54. Minute zum 2:0 traf. "Ole, Super AEV" feierten sie ihr Team, 48 Sekunden vor Schluss verkürzte Denis Pederson für die Berliner auf 1:2. Da aber Stefan Ustorf anschließend zwei Strafminuten kassierte, war der Panthersieg perfekt. Von Peter Deininger

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