Nach dem 1:0-Zittersieg am Dienstag gegen Hamburg durften sich die Pantherprofis erholen. Kraft schöpfen, heißt die Devise, denn 15 Spiele stehen noch an, ehe es für die Augsburger Panther Urlaub oder Play-off heißt. Was für den AEV spricht, weiß Peter Deininger. Von Peter Deininger

Von Peter Deininger
Augsburg - Nach dem 1:0-Zittersieg am Dienstag gegen Hamburg durften sich die Pantherprofis erholen. Trainer Larry Mitchell gab seinen Eishockeyspielern am Mittwoch frei. Kraft schöpfen für den DEL-Endspurt von 15 Partien, heißt die Devise. Denn am Ende der Pflicht namens Vorrunde wollen die Augsburger Anfang März mit der Kür in den Play-offs beginnen.
Um was geht es?
Die ersten Sechs der Vorrunde sind für das Viertelfinale um die deutsche Meisterschaft qualifiziert. Die Teams auf den Rängen sieben bis zehn spielen in den Vor-Play-offs zwei weitere Endrundenplätze aus. Für die Mannschaften auf den Plätzen elf bis 16 ist die Saison beendet.
Was spricht für die Panther?
Bilanz Augsburg hat sich auf Rang sieben mit 60 Punkten bereits ein Polster gegenüber den Teams ab Platz elf verschafft. Ein Beispiel: Der ERC Ingolstadt (Platz elf) hat zehn Punkte Rückstand und müsste deshalb im Endspurt vier Spiele mehr gewinnen als die Panther.
Schlüsselspieler Das 0:11 in Berlin ist Vergangenheit, die Panther haben ihre Defensive stabilisiert. Torhüter Dennis Endras blieb fünfmal ohne Gegentor, besser war nur der Mannheimer Fred Brathwaite (6). Das Herbstschnäppchen Chris Collins entwickelt sich immer mehr zum Punktehamster: Neun Tore, 12 Vorlagen in 18 Spielen kann der US-Profi vorweisen. Der Kanadier Scott Barney wirkt zwar manchmal ungelenk, ist mit 15 Treffern aber zum Torjäger geworden.
Verletzungen Seit den Blessuren der Verteidiger Christian Chartier und Steffen Tölzer blieben die Augsburger von Hiobsbotschaften verschont. Gegen Hamburg fehlte Stürmer Thomas Jörg. Vereinsarzt Dietmar Sowa geht davon aus, dass der lädierte Muskel im Oberschenkel des Angreifers bis Freitag wieder belastbar ist. "Wahrscheinlich kann Jörg in Düsseldorf spielen."
Special Teams Wer im Eishockey Erfolg haben will, muss gerade im Powerplay und in Unterzahl Stärke zeigen. "Seit Dezember haben wir unsere Werte erheblich verbessert", freut sich Trainer Larry Mitchell.
Neuling Verteidiger Eric Werner hat seinen Trainer gegen Hamburg überzeugt. Obwohl er unter den Folgen der Zeitverschiebung leidet, hat sich der US-Profi gut ins Team integriert. "Ich war überrascht, wie stark er im Zweikampf war."
Es gibt aber auch einige Punkte, die gegen die Panther sprechen
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