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15. Januar 2012 19:02 Uhr

Auswärtsniederlage

Die Augsburger Panther haben wieder das Nachsehen

Die Augsburger Panther verlieren beim 1:5 in Krefeld auswärts zum 16. Mal in Folge. Fast noch schwerwiegender ist der Ausfall von Top-Stürmer Sergio Somma.

Larry Mitchell, Trainer der Augsburger Panther.
Foto: Siegfried Kerpf

Krefeld Es bleibt dabei: Die Panther bleiben in der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) auswärts harmlos. Das 1:5 (1:2, 0:2, 0:1) gestern Nachmittag bei den Krefeld Pinguinen war bereits die 16. Niederlage in Folge auf fremdem Eis.

Den Pinguinen genügte eine durchschnittliche Leistung gegen enttäuschende Augsburger vor rund 30 mitgereisten AEV-Anhängern unter den lediglich 3137 Besuchern im Krefelder Königspalast. Mit dem Sieg der Rheinländer sitzt der zuvor in die Kritik geratene KEV-Trainer Rick Adduono wieder fester im Sattel.

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Sein Gegenüber Larry Mitchell musste bereits am Freitag eine Hiobsbotschaft vernehmen. Die Freude über das 4:3 n.V. gegen das Spitzenteam aus Mannheim trübte eine schwere Verletzung von Sergio Somma.

Einer der erfolgreichsten Stürmer (13 Tore/13 Vorlagen) erlitt in den letzten Sekunden der Verlängerung nach einem Kniecheck eines Mannheimers einen Innenbandabriss am rechten Knie. „Über die genaue Behandlung kann ich erst am Montag entscheiden. Aber Somma fällt mindestens vier Wochen lang aus, im ungünstigsten Fall sechs bis acht Wochen“, lautet die niederschmetternde Prognose von Mannschaftsarzt Dr. Dietmar Sowa.

Trevelyan rückt in torgefährlichste Panther-Reihe

Für den Amerikaner rückte am Sonntag T.J.Trevelyan in den derzeit erfolgreichsten Panther-Sturm zu Brian Roloff und Mario Valery-Trabucco. Den Schwung aus dem Mannheim-Match konnten die Panther allerdings nicht mitnehmen und wirkten geradezu lethargisch. Der knappe 1:2-Rückstand nach den KEV-Treffern von Trepanier und Blank zur ersten Pause schmeichelte den Gästen. Mario Valery Trabucco war zwischenzeitlich der 1:1-Ausgleich gelungen. Das Schussverhältnis im ersten Abschnitt von 15:4 zugunsten der Pinguine unterstreicht, wo sich das Geschehen meist abspielte – vor dem Tor von AEV-Schlussmann Tyler Weiman.

Am kommenden Freitag bei den Hamburg Freezers

Das änderte sich auch nach der ersten Pause kaum. Trepanier mit seinem zweiten Überzahltor an diesem Nachmittag erhöhte auf 3:1. Bei diesem Treffer sah Weiman unglücklich aus. Der AEV-Torwart ließ den Puck über die Fanghand rutschen. Denis Shvidki gelang schließlich das 4:1.

Im letzten Drittel erhöhte zunächst Boris Blank auf 5:1, wenig später musste Krefelds Torwart Scott Langkow verletzt vom Eis und wurde durch Danijel Kovacic ersetzt. Die Entscheidung zugunsten der Gastgeber war allerdings längst gefallen. Am kommenden Freitag bei den Hamburg Freezers wird es für die Panther gewiss nicht leichter als gegen Krefeld, das trotz des Sieges in der Tabelle hinter den Augsburgern bleibt. (nie)

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