Am 2. November, zum Heimspiel der Augsburger Panther gegen Krefeld, hatder Aufsichtsrat der Deutschen Eishockey-Liga seinen Besuchangekündigt. Die Profiliga will sich in einem Gespräch mit derStadtspitze aus erster Hand über den Stand der Umbaumaßnahmeninformieren.
Augsburg (ms). Am 2. November, zum Heimspiel der Augsburger Panther gegen Krefeld, hat der Aufsichtsrat der Deutschen Eishockey-Liga seinen Besuch angekündigt.
Die Profiliga will sich in einem Gespräch mit der Stadtspitze aus erster Hand über den Stand der Umbaumaßnahmen informieren.
Wir sprachen mit Ligenleiter Gernot Tripcke aus Köln darüber, wie die DEL die Situation der Panther sieht.
Wer kommt von Seiten der DEL am 2. November nach Augsburg?
Tripcke: Vom DEL-Aufsichtsrat kommen der Vorsitzende Jürgen Arnold vom ERC Ingolstadt und sein Stellvertreter Herbert Frey aus Nürnberg. Ich will auch dabei sein, aber es ist noch nicht sicher, ob ich kommen kann.
Was will die DEL wissen?
Tripcke: Gegenstand des Gesprächs wird sein, wie weit der Ausbau vorangeschritten ist und wie die Pläne aussehen. Wir wollen sehen, ob die angedachten Maßnahmen angepackt wurden. Denn schließlich stehen die Panther unter Zeitdruck, sie spielen ja nur mit einer Ausnahmegenehmigung in der DEL.
Sportreferent Grab hat skizziert, dass die Machbarkeitsstudie II bis April nächsten Jahres fertig sein soll, bis August 2009 könnte der Stadtrat den Umbau des Curt-Frenzel-Stadions in Auftrag geben, der dann bei laufendem Spielbetrieb in den folgenden vier bis fünf Jahren realisiert werden könnte. Kann die DEL damit leben?
Tripcke: Ich glaube nicht, dass die DEL da mitspielt. Schließlich ist die Liga von einem Zeitraum von drei Jahren ausgegangen und ein Jahr davon ist fast vorbei. In diesem Sommer ist im Kabinentrakt ja etwas passiert. Im kommenden Frühjahr und Sommer sollte die Schließung des noch offenen Stadions angepackt und 2010 die Arbeiten abgeschlossen werden. Wenn ich höre, dass die Machbarkeitsstudie II erst im April 2009 fertig sein soll, dann frage ich mich, was seit dem Beschluss im Februar passiert ist.
Welche Konsequenzen kommen auf die Panther zu?
Tripcke: Diesen Zeithorizont werden die anderen Klubs kaum akzeptieren. Außerdem wird es für Augsburg immer schwerer, wirtschaftlich in der DEL mitzuhalten. Eine solche Verzögerung ist doch auch für die Panther nicht vertretbar.
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