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08. Oktober 2009 16:25 Uhr

Augsburger Panther

Grab sieht Umbau des Stadions im Zeitplan

Peter Grab sorgt für Klarheit. Rund um den Umbau des Curt-Frenzel-Stadions kam es zu Verwirrungen. Der Sportreferent beruhigt nun die Gemüter: Alles ist im Zeitplan. Zudem hat er eine gute Nachricht für die Fans. Von Peter Deininger

Peter Grab, der Kultur- und Sportreferent der Stadt Augsburg.

Sportreferent Peter Grab hat ins kleine Sitzungszimmer des Rathauses geladen, "um für Klarheit zu sorgen". Seine Kernbotschaft: "Wir sind bei den Planungen für den Umbau des Curt-Frenzel-Stadions voll im Zeitplan." Daran hatte es Zweifel gegeben, als bekannt geworden war, dass die Osttribüne zur blauen Kappe erst im Frühjahr abgerissen wird und nicht bereits im November, wie noch im Sommer allgemeine Voraussage war.

Genauigkeit geht vor Eile heißt die Devise. "Wir versuchen alles so einzutakten, dass der Spielbetrieb der Panther so wenig wie möglich tangiert ist", betont Baureferent Gerd Merkle und versichert: "Bis 31. August 2012 wird aus dem Stadion eine geschlossene Arena." So hat es die Stadt der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) versprochen, und daran wird nicht gerüttelt. Das hat Sportreferent Grab auch in einem Gespräch mit DEL-Geschäftsführer Gernot Tripcke diese Woche noch einmal deutlich gemacht. Derzeit werden die ursprünglichen Pläne von der Augsburger Gesellschaft für Stadtentwicklung (AGS) und dem Architekturbüro Öttl + Hermann optimiert.

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Fassungsvermögen Bislang war für die Halle eine Reduzierung von 7778 auf 5350 Zuschauer geplant. "Wir haben uns aber zu Herzen genommen, dass viele Panther-Fans mehr als 3170 Stehplätze wünschen", sagt Grab als regelmäßiger Forumsleser, der nun von "3500 plus X" ausgeht. Eine genaue Zahl will er nicht nennen, denn nun sei die Panther-Geschäftsführung am Zug. Sie muss sich entscheiden, ob sie auf so viele Sitzplätze verzichten kann. Panther-Geschäftsführer Max Fedra will sich nicht äußern, weil er die neuen Überlegungen nicht im Detail kennt. "Das Architekturbüro überarbeitet die Vorplanung und will uns demnächst nicht nur Fragmente liefern, sondern ein schlüssiges Gesamtkonzept. Darauf warten wir." Sportreferent Grab hat nach einem Bericht in der Fachzeitung eishockeynews , in dem der DEL-Geschäftsführer an die Zusagen der Stadt erinnerte, eine Erklärung mit Gernot Tripcke erarbeitet. Sein Credo: Alles im grünen Bereich.

Baubeginn "Wenn wir mit dem Abriss der Osttribüne im November beginnen würden, wäre sie zu einem Zeitpunkt fertig, wenn die Panther gar nicht spielen. Wir wollen, dass die Panther die Ränge so lange wie möglich nutzen können", so Manfred Deutschmann (AGS). Laut Baureferent Merkle sollen Ende Februar die Bauzäune errichtet werden, ab April "wird dann unter Volldampf gearbeitet". Merkle geht davon aus, dass die Tribüne innerhalb von fünf Monaten erneuert wird und den Panthern zum DEL-Beginn im September zur Verfügung steht.

Finanzen Bei seinem Projektbeschluss im April hat der Stadtrat die Planer beauftragt, die Kosten für den Umbau zu reduzieren. Nach aktueller Schätzung soll er 16,2 Millionen Euro (netto) kosten - rund 870 000 Euro weniger als ursprünglich veranschlagt. Peter Deininger

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