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Eishockey: Panther verstehen sich schon prächtig

Eishockey

Panther verstehen sich schon prächtig

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    Die Augsburger Panther beim Fotoshooting im Curt-Frenzel Stadion.
    Die Augsburger Panther beim Fotoshooting im Curt-Frenzel Stadion. Foto: Ulrich Wagner

    Panther-Sportmanager Duanne Moeser geht mit einer langen Liste von Spieler zu Spieler und fragt nach dem Golf-Handicap. Das Spiel mit dem kleinen Ball soll am Wochenende Teil der Freizeitbeschäftigung in Straubing sein. Nach dem ersten Spiel beim Gäubodenturnier am heutigen Freitag gegen die gastgebenden Tigers (18 Uhr) haben die Eishockeyprofis am Samstag frei und sollen sich beim Golf, Darts oder Kartenspiel besser kennenlernen.

    Nationalverteidiger Tobias Draxinger, bisher Straubing und nun einer der zahlreichen Neu-Panther, fühlt sich wohl im Team. „Sicher müssen wir uns erst finden, aber wir sprechen sehr viel miteinander“, sieht der gebürtige Münchner keine Kommunikationsprobleme. Der 26-Jährige hat das in Berlin, Ingolstadt oder Straubing auch schon anders erlebt. „Es gab ausländische Profis, die haben kaum ein Wort mit den anderen gesprochen und sind nach der Arbeit immer schnell verschwunden.“ Selbst ein zurückhaltender Typ wie Christian Chartier sei dagegen vergleichsweise sehr aufgeschlossen.

    Draxinger hat sich schnell eingelebt. Von seiner Wohnung im Bismarckviertel fährt er meistens mit dem Roller ins Curt-Frenzel-Stadion, manchmal benutzt er auch seinen Oldtimer-Buggy. Die Spieler aus Übersee müssen sich an ihre neuen Dienstwagen erst gewöhnen. „Mit der Gangschaltung habe ich kein Problem“, sagt der Amerikaner Sergio Somma. „Dafür habe ich einen sehr schlechten Orientierungssinn. Zum Glück ist ein Navigationssystem im Auto.“

    Wie sich die Panther auf dem Eis zurechtfinden, werden die Spiele in Straubing zeigen. „Ich werde mit den Formationen spielen, die wir seit Sonntag testen“, kündigt Trainer Larry Mitchell an. Nach der Partie am Sonntag gegen Nürnberg oder Ingolstadt (13 Uhr) will er Bilanz ziehen und möglicherweise Umstellungen vornehmen.

    Neues Personal ist nicht zu erwarten, auch wenn Daryl Boyle dank seiner deutschen Großeltern nicht mehr unter das Ausländerkontingent fällt. „Wir werden nicht zeitnah am Transfermarkt tätig werden“, betont Hauptgesellschafter Lothar Sigl. „Wir bestreiten die Vorbereitung mit diesen Spielern“, sagt auch der Trainer – zumindest solange alle wichtigen Profis fit sind.

    Florian Schludi zählt nicht dazu und darf dennoch mit aufs Mannschaftsbild. Diesen Platz hatten die Panther für einen der Fans ausgelobt, die sich im Sommer eine Saison-Dauerkarte zugelegt haben. „Den Spaß mache ich gerne mit“, meint er lächelnd, nachdem er das Glatteis unfallfrei verlassen hat.

    Die Panther müssen anschließend noch trainieren. Verteidiger Draxinger freut sich auf die erste Saisonpartie gegen seine ehemaligen Kollegen. „Ich habe kürzlich mit dem Straubinger René Röthke telefoniert. Er hält sein Team für besser als im vergangenen Jahr. Ich glaube, dass die Tigers in der vergangenen Saison in der Offensive stärker einzuschätzen waren“, sagt der Verteidiger.

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