Donnerstag, 19. Oktober 2017

Augsburger Panther

20. März 2017 06:45 Uhr

Augsburger Panther

Stimmen zur Niederlage: "Augsburg muss jetzt etwas ändern"

Nach dem 0:3 gegen Nürnberg steht fest: Die Entscheidung fällt am Dienstag. Die Sticheleien gehen indes weiter. Die Stimmen zum Spiel.

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Im sechsten Spiel zwischen Augsburg und Nürnberg ging es mit harten Bandagen zur Sache. Hier beharken sich Trevor Parkes (Augsburger Panther) und Nichlas Torp (Nürnberg).
Foto: Siegfried Kerpf

Die Entscheidung zwischen Augsburg und Nürnberg fällt erst im dritten Spiel. In einer intensiv geführten Partie mit vielen Strafzeiten brennen zeitweise sogar den Trainern die Sicherungen durch, am Ende setzen sich die Ice Tigers mit 3:0 durch. Die Stimmen zum Spiel.

Reaktionen Augsburger Panther

Trainer Mike Stewart: „Beide Mannschaften haben um jeden Zentimeter gekämpft und Nürnberg hat die  bessere Tagesform gefunden. Wir haben unsere Chancen gehabt und bis zum Penalty war es verdammt eng. Es war eine offene Partie die wir für uns nicht entscheiden konnten. Aber jetzt freuen wir uns auf ein großes Spiel in Nürnberg. Es wird spannend.“

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Aleksander Polaczek: „Wir waren zu passiv, haben zu viel abgewartet und nicht unser Eishockey spielen können. Deswegen haben wir keinen Druck ausüben können. In den Play-offs weiß jeder, dass es noch eine Ecke härter und gemeiner wird aber wir lassen uns davon nicht unterkriegen. Auch wir können provozieren. Wenn wir so weitermachen wie bisher, werden wir als Sieger vom Eis gehen. Nürnberg wird am Dienstag auf Konter spielen, aber sie haben den Druck gewinnen zu müssen.“

Steffen Tölzer: „Nürnberg hat sehr gut gespielt und gut Druck ausgeübt. Das Spiel stand lange offen, da ist es natürlich ärgerlich dass dann das 2:0 gefallen ist. Wir sind auswärtsstark, deswegen habe ich keine Bedenken. Das heutige Ergebnis spiegelt nicht die Kräfteverhältnisse wieder. Es gibt Tage, in denen du nicht dein bestes Hockey spielen kannst. Heute war das bei uns so, aber am Dienstag sieht es wieder anders aus.“

Reaktionen Nürnberg Ice Tigers

Trainer Rob Wilson: „Es war ein Kampf. Ich habe immer gesagt, dass es eng wird. Hier treten zwei gute Teams gegeneinander an und keiner schenkt dem anderen was. Das ist für die Zuschauer gut. Unser Torwart Jochen Reimer hat uns heute den Sieg gesichert.“

Jochen Reimer: „In den Play-offs versucht man sehr defensiv zu spielen, das ist uns sehr gut gelungen. Unsere Verteidiger haben ganze Arbeit geleistet und jetzt sind wir froh dass wir das Spiel sieben zuhause zu haben. Wir standen ja schon mit dem Rücken zur Wand, es hätte auch das letzte Spiel der Saison sein können. Es war ein ganz wichtiger Auswärtssieg.“

Yasin Ehliz: „Ich glaube, Augsburg hatte heute den größeren Druck. Wir haben uns super vorbereitet. In den letzten Spielen hatten wir das Glück nicht und heute hat sich unsere Arbeit ausgezahlt. Wir haben uns heute vorgenommen dass wir aggressiver spielen und mehr Checks fahren, das haben wir super umgesetzt. Dass es hitzige Szenen gab – das gehört dazu, und es hat auch Spaß gemacht. Da hatten die Zuschauer auch was zu sehen. Das wird es am Dienstag auch wieder geben. Dass die Trainer da auch mitgemacht haben, war lustig.“

Marco Pfleger: „Wir haben im ersten Drittel gut gespielt, aber Meisner hat es wieder sehr gut gemacht. Deswegen habe ich gesagt, dass wir ein Arschlochtor brauchen. Und genau das ist dann passiert, es war dann auch der Schlüssel zum Erfolg. Mit Schönspielerei geht es halt nicht immer. Jetzt wird es im letzten Spiel ein ganz heißer Tanz. Wir müssen die dummen Strafzeiten weglassen und unser Spiel durchziehen. Beide haben Druck, aber wir haben das Momentum auf unserer Seite. Wir müssen nichts ändern. Augsburg muss was ändern weil die heute keine Chance gegen uns gehabt haben." eisl

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