Mit großem Abstand hat Thomas Greilinger die Wahl zum "Panther des Jahres" gewonnen. Insgesamt wurden 365 Stimmen abgegeben.

Die Leser der Neuburger Rundschau haben entschieden: Thomas Greilinger war in der abgelaufenen Saison der Deutschen Eishockey-Liga der beste Spieler des ERC Ingolstadt.
Bei unserer nichtrepräsentativen Umfrage im Internet wurden insgesamt 365 Stimmen abgegeben, der gebürtige Deggendorfer vereinte davon ganze 264 auf sich. Damit setzte er sich mit deutlichen 72 Prozent der Stimmen deutlich gegen seine vier Konkurrenten Markus Janka (9 Prozent), Derek Hahn (8), Tim Hambly (7) und Jeff Likens (4) durch.
Greilinger ließ sich im Laufe der Saison 2011/2012 auch von Verletzungen (im September zog er sich einen Meniskusriss zu und wurde operiert, im Februar verletzte er sich an der Leiste) nicht aus der Bahn werfen und absolvierte in der Hauptrunde 47 Spiele. Dabei war er mit 22 Toren und 32 Assists der gefährlichste Angreifer der Ingolstädter Panther.
In der ligaweiten Statistik landete er damit auf dem zweiten Platz hinter Wolfsburgs Norman Milley. In den Play-offs lief der Nationalspieler dann zu Hochform auf. In neun Partien erzielte er zehn Tore und gab sieben Vorlagen und hatte damit erheblichen Anteil am Erreichen des Halbfinales der Ingolstädter.
Während sich Greilinger momentan mit seinen Teamkollegen der deutschen Nationalmannschaft auf die am 5. Mai beginnende Weltmeisterschaft in Finnland vorbereitet, brodelt in seiner oberbayerischen Heimat weiter die Gerüchteküche, wer in der kommenden Saison das Trikot des ERC Ingolstadt tragen wird. Neuester Kandidat für eine Verpflichtung ist offenbar Andy Hedlund von den DEG Metro Stars. Wie bild.de berichtete, ist Ingolstadts Sportdirektor Jim Boni offenbar an einer Verpflichtung des 33-Jährigen interessiert.
Boni hatte jüngst in einem NR-Interview erklärt, dass er noch auf der Suche nach einem ausländischen Verteidiger sei. Zumindest, was die Nationalität betrifft, passt der US-Amerikaner Hedlund voll ins Anforderungsprofil des Sportdirektors. Und auch die Statistiken, in 57 Spielen kam Hedlund in der vergangenen Saison auf 16 Tore und 17 Assists, sprechen für ihn. Der 1,89 Meter große und 98 Kilogramm schwere Verteidiger gilt zudem als äußerst effektiver Powerplay-Spezialist - daran mangelte es den Ingolstädtern in der vergangenen Spielzeit. (bmi)
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