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27. November 2009 22:15 Uhr

Frankfurt hält Meister Berlin in DEL auf Distanz

Berlin (dpa) - Die Frankfurt Lions haben die Tabellenführung in der Deutschen Eishockey-Liga behauptet und Meister Eisbären Berlin auf Distanz gehalten. Der Spitzenreiter bezwang im Hessen-Derby die Kassel Huskies mit 7:5.

Damit haben die Frankfurter weiter zwei Punkte Vorsprung vor dem Titelverteidiger aus Berlin, der sich daheim zu einem 6:5 gegen Ingolstadt mühte. Im Verfolger-Duell rang Wolfsburg die Adler Mannheim mit 3:2 nach Verlängerung nieder und festigte damit Rang drei. Eine wahre Strafenflut gab es beim 7:3 der DEG Metro Stars gegen Schusslicht Krefeld.

Die Frankfurter setzten in ihrer mit 7000 Zuschauern ausverkauften Halle ihre beeindruckende Serie gegen Kassel fort. Zum 21. Mal hintereinander gewannen die Lions ein Heimspiel gegen die Huskies. Derek Hahn (8. Minute), Simon Danner (16.), Jeff Ulmer (20.) sowie Doppel-Torschütze Christoph Gawlik (32./42.), Nicholas Angell (47.) und Joey Tenute (60.) sicherten den Gastgebern den Erfolg. Coach Rich Chernomaz mahnte trotz der starken Form seiner Mannen jedoch zur Vorsicht. «Es ist mir momentan egal, ob wir Tabellenführer sind», meinte Chernomaz.

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Die Eisbären bleiben nach ihrem Arbeitssieg den Frankfurtern auf den Fersen. Zum sechsten Mal in Serie gelang den Hauptstädtern auf eigenem Eis ein Erfolg gegen Ingolstadt. Zweimal Andy Roach (26./60.), Alexander Weiß (9.), Steve Walker (16.), Jeff Friesen (33.) und André Rankel (42.) trafen für die Hausherren, die allerdings in der Defensive erstaunlich anfällig bei den Kontern der Oberbayern waren.

In Wolfsburg lieferten sich die Gastgeber und der DEL-Rekordmeister aus Mannheim einen offenen Schlagabtausch. Die Niedersachsen führten lange, ehe Marcus Kink (56.) die Adler in die Verlängerung rettete. Dann aber bescherte Ken Magowan den Wolfsburgern mit seinem siebten Tor im siebten Spiel in Folge doch den Heimsieg (64.).

Die Düsseldorfer entschieden das Straßenbahn-Duell gegen Krefeld zwar deutlich für sich. Doch kurz vor Schluss eskalierte die Partie. Zunächst prügelten sich Nationalspieler Daniel Kreutzer und Gäste- Profi Daniel Pietta. Weil es danach zu weiteren Rüpeleien auf dem Eis kam, verhängte Schiedsrichter Roland Aumüller (Ottobrunn) insgesamt 159 Strafminuten.

Die Hamburg Freezers wahrten mit dem spektakulären 8:4 bei den Kölner Haien den Anschluss ans Tabellen-Mittelfeld. Kimmo Kuhta war mit zwei wichtigen Treffern (27./36.) Mann des Tages. Augsburg kassierte mit dem 3:4 in Iserlohn die fünfte Pleite hintereinander. Bereits am Vortag hatte Nürnberg 4:1 in Hannover gewonnen.

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