Donnerstag, 25. Mai 2017

16. Mai 2017 14:53 Uhr

FC Augsburg

Abstiegskampf: Das passiert bei den Konkurrenten des FC Augsburg

Was machen eigentlich die Konkurrenten des FC Augsburg im Bundesliga-Abstiegskampf? Hier erfahren Sie alle Neuigkeiten über die Mainzer, die Wolfsburger und den HSV.

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Auch der VfL Wolfsburg muss um den Klassenerhalt bangen.
Foto: Peter Steffen (dpa)

In unserer Rubrik „Die Klassenkämpfer“ erfahren Sie – nicht immer bierernst – Aktuelles über die Konkurrenten des FC Augsburg im Bundesliga-Abstiegskampf.

FSV Mainz 05

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Sie, liebe Leser, wundern sich jetzt. Haben die in der Sportredaktion den Verstand verloren? Mainz, immer noch ein Klassenkämpfer? Okay, ganz verkehrt ist dieser Ansatz nicht. Aber: Die Historie lehrt, nichts ist unmöglich. In der Saison 1977/78 hat Borussia Mönchengladbach gegen Dortmund 12:0 gewonnen. Daher: Achtung, ihr Mainzer. Lieber nicht zu früh freuen. Ihr spielt gegen hoch motivierte Kölner, die unbedingt in den Europapokal wollen. Verliert ihr zweistellig, steht ihr womöglich, also eventuell, vielleicht auf dem Relegationsplatz.

VfL Wolfsburg

Arme Wolfsburger. Weil VW in einen Abgasskandal verstrickt ist und Kunden mit Milliarden entschädigen muss, fehlt Geld für die Fußballer. Der Etat soll um 20 bis 25 Millionen sinken, bei Spielertransfers wird massiv gespart, Großverdiener wie Luiz Gustavo und Ricardo Rodriguez sollen den Klub verlassen. Damit nicht genug: Sollten die Wolfsburger tatsächlich absteigen, würden sie weitere Euros verlieren. In der Geldrangliste der Deutschen Fußballliga (DFL) bekämen sie statt knapp 70 noch 30 Millionen Euro. Und die Profis fahren künftig Polo.

Hamburger SV

Mit welchem Selbstverständnis Hamburg den Abstiegskampf angeht, hat Heribert Bruchhagen verdeutlicht. Kein Wort verliert der Vorstandschef darüber, dass die Hamburger sich nach etlichen Spielzeiten am Abgrund den Abstieg verdient hätten. Wie argumentiert stattdessen Bruchhagen gegenüber dem Deutschlandfunk? „Ich denke, dass die Fernsehanstalten und Medien sehr, sehr daran interessiert sind, dass der HSV fester Bestandteil der Bundesliga ist.“ Vielleicht hat er damit gar nicht so unrecht. Ohne Millionen-Verprasser, Größenwahn und HSV-Skandale würde der Bundesliga tatsächlich etwas fehlen.

 

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Ein Artikel von
Johannes Graf

Augsburger Allgemeine
Ressort: Sport


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Das ist der FC Augsburg

Der FC Augsburg geht aus einer Fusion zwischen dem BC Augsburg und des TSV Schwaben Augsburg im Jahr 1969 hervor. Anfangs spielte der FCA in der Bayernliga. 1973 stieg der FCA in die zweitklassige Regionalliga auf.

 

Es folgten die "goldenen Jahre" des FC Augsburg. Mit dem ehemaligen Weltstar Helmut Haller etablierte man sich in der Regionalliga und spielte kurzzeitig um den Aufstieg in die Erste Bundesliga mit. 1979 stieg man allerdings wieder in die Bayernliga ab. Bis 1983 folgten Ab- und Aufstiege, ehe man über Jahrzehnte hinweg in der Bayern Liga (später Regionalliga) verschwand.

 

Erst nach dem Einstieg des einstigen Unternehmers Walther Seinsch im Jahr 2000 ging es beim FC Augsburg wieder bergauf. 2006 stieg die Mannschaft in die Bundesliga auf, 2011 folgte der erstmalige Aufstieg in die Erste Bundesliga. In der Bundesligasaison 2014/15 erreichten die Augsburger sensationell den fünften Platz und qualifizierten sich so erstmals für die Europa League.

 

Vorstandsvorsitzender des FC Augsburg ist Klaus Hoffmann. Die Mannschaft wird trainiert von Manuel Baum. Geschäftsführer sind Peter Bircks und Stefan Reuter. Der FCA trägt seine Heimspiele in der  30.660 Personen fassenden WWK-Arena aus.

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