Beim FCA kam Benjamin Kern in der Hinrunde nicht einmal zum Einsatz und wechselte in der Winterpause zu Rot Weiß Ahlen. Dort avanciert er zum Hoffnungsträger im Abstiegskampf.
Beim FCA kam Benjamin Kern in der Hinrunde nicht einmal zum Einsatz. In der Winterpause wechselte er zu Rot Weiß Ahlen. Dort avanciert er zum Hoffnungsträger im Abstiegskampf.
Unter Holger Fach gehörte Bejamin Kern beim FCA noch zum Stammpersonal, doch in der laufenden Saison ließ der aktuelle Coach Jos Luhukay den Mittelfeldspieler nur noch auf der Bank Platz nehmen. Enttäuscht wechselte Kern in der Winterpause zum Tabellenletzen Rot Weiß Ahlen. Mit nur 8 Zählern und 11 Punkten Abstand auf einen sicheren Nichtabstiegsplatz schien dessen Zukunft in der dritten Liga nur noch durch ein Wunder abzuwenden zu sein. Kern aber glaubte an seinen neuen Arbeitgeber. "Wenn ich nicht sicher gewesen wäre, dass hier die vorhandene Qualität stimmt, wäre ich nicht gekommen", sagte der 26-Jährige gegenüber dem kicker.
Acht Spieltage später ist man in Ahlen hoch zufrieden mit den Neuzugang aus Augsburg. Er erzielte beim überraschenden 1:0 gegen den TSV 1860 das Siegtor und entwickelte sich darüber hinaus zum Führungsspieler. Laut Ahlen-Trainer Christian Hock brachte Kern die Leidenschaft mit, die der Mannschaft fehlte: "Vorher war auf dem Platz eher Totenveranstaltung".
So gelang Ahlen mit Kern eine furiose Aufholjagd: Fünf Siege und ein Unentschieden aus 8 Spielen. Der rettende 15te Platz ist mittlerweile lediglich vier Punkte entfernt, der Abstand auf den Relegationsplatz konnte sogar auf zwei Punkte verkürzt werden. "So eine Aufholjagd hat es wohl noch nie gegeben. Wenn wir das schaffen, setzen sie uns in Ahlen noch ein Denkmal.", sagt Kern über die mögliche Sensation Klassenerhalt.
Am Freitag hat Kern die Gelegenheit einen weitern Stein auf das Fundament dieses Denkmals zu setzen. Mit der TuS Koblenz trifft Ahlen auf einen direkten Konkurrenten im Abstiegskampf.
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