Freitag, 25. Juli 2014

27. Juni 2014 17:24 Uhr

FC Augsburg

Bircks: Keine Abstimmung über Viagogo

FCA-Geschäftsführer Peter Bircks geht nicht davon aus, dass es eine Abstimmung über Viagogo geben wird. Fans wollen eine außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen.

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Peter Bircks beschäftigt seit Wochen die Kritik an der Zusammenarbeit zwischen dem FC Augsburg und dem Ticket-Zweitvermarkter Viagogo.
Foto: Ulrich Wagner

Die FCA-Fans, die der Zusammenarbeit des Bundesligisten mit dem Ticket-Zweitvermarkter Viagogo kritisch gegenüber stehen und beenden wollen, haben anscheinend dazu keine rechtliche Handhabe. Diese Meinung vertritt FCA-Geschäftsführer Peter Bircks in einem Interview, das in der Mittwochsausgabe der Augsburger Allgemeinen erscheint.

Er geht davon aus, dass es keine Abstimmung über die Zusammenarbeit mit dem Ticket-Zweitvermarkter Viagogo geben wird. „ Eine Abstimmung über oder gegen eine Zusammenarbeit mit einem Partner, welchen Couleurs auch immer, kann und darf nicht Gegenstand einer Mitgliederversammlung des e. V. sein.“

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Am Donnerstag hatten die Organisatoren der Fan-Initiative „fcafans-gegen-viagogo“ dem Verein über tausend Unterschriften von Mitgliedern übergeben, die eine außerordentliche Mitgliederversammlung zum Thema Kooperation mit Ticket-Handelsplattformen einberufen wollen.

Verstärkungen dank Viagogo

Ob der Verein verpflichtet ist, eine außerordentliche Mitgliederversammlung überhaupt einzuberufen, stellt Bircks, der auch Aufsichtsratsvorsitzender des Vereins ist, in Frage. Er will lieber auf die Initiatoren zugehen „und den Vorschlag unterbreiten, das Thema Viagogo auf der nächsten ordentlichen Mitgliederversammlung auf die Tagesordnung zu setzen, allein schon, um Kosten zu sparen, Gelder, die dem e. V. an anderer Stelle z. B. in der Nachwuchsarbeit fehlen würden.“

Die Zusammenarbeit mit Viagogo verteidigt er noch einmal vehement und verweist auf die finanziellen Vorteile für den Bundesligisten. So hätte der FCA zum Beispiel ohne die Mittel von Viagogo in der Winterpause den Südkoreaner Dong-Won Ji nicht verpflichten können.

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Das ist der FC Augsburg

Der FC Augsburg geht aus einer Fusion zwischen dem BC Augsburg und des TSV Schwaben Augsburg im Jahr 1969 hervor. Anfangs spielte der neugegründete FC Augsburg in der drittklassigen Bayernliga. 1973 stieg der FCA in die zweitklassige Regionalliga auf. Es folgten die "goldenen Jahre" des FC Augsburg. Mit dem ehemaligen Weltstar Helmut Haller etablierte man sich in der Regionalliga und spielte kurzzeitig um den Aufstieg in die Erste Bundesliga mit. 1979 stieg man allerdings wieder in die Bayernliga ab. Bis 1983 folgten Ab- und Aufstiege, ehe man über Jahrzehnte hinweg in der Bayern Liga (später Regionalliga) verschwand. Erst nach dem Einstieg des einstigen Unternehmers Walther Seinsch im Jahr 2000 ging es beim FC Augsburg wieder bergauf. 2006 stieg die Mannschaft in die Bundesliga auf, 2011 folgte der erstmalige Aufstieg in die Erste Bundesliga.

Präsident des FC Augsburg ist Walther Seinsch. Die Mannschaft wird trainiert von Markus Weinzierl. Geschäftsführer sind Peter Bircks und Stefan Reuter. Der FCA trägt seine Heimspiele in der  30.660 Personen fassenden SGL-Arena aus.

Wie schneidet der FC Augsburg ab?
Wo landet der FCA in der Saison 2014/15?

Fußball-Bundesliga: Liste der deutschen Meister

FC Bayern München (24 Meisterschafteten); 1. FC Nürnberg (9); Borussia Dortmund (8); FC Schalke 04 (7); Hamburger SV (6); VfB Stuttgart (5), Borussia Mönchengladbach (5); 1. FC Kaiserslautern (4); Werder Bremen (4);VfB Leipzig;(3); SpVgg Fürth (3); 1. FC Köln (3); Berliner TuFC Viktoria 1889 (2); Hertha BSC (2); Hannover 96 (2); Dresdner SC (2); Berliner TuFC Union 1892; Freiburger FC; FC Phönix Karlsruhe; Karlsruher FV; Holstein Kiel; Fortuna Düsseldorf; Rapid Wien; VfR Mannheim; Rot-Weiss Essen; Eintracht Frankfurt; TSV 1860 München; Eintracht Braunschweig; VfL Wolfsburg (je 1)

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