In der letzten Saisonpartie des FCA kommt es nicht zum Finale um den Klassenerhalt. Im Zentrum des Interesses steht die Personalie Luhukay. Von Franz Neuhäuser
Das letzte Saisonspiel des FC Augsburg in der Bundesliga war bereits vor Monaten ausverkauft. Viele Fußballfans haben damit gerechnet, dass die Partie gegen den Hamburger SV zu einem Finale um den Klassenerhalt wird.
Sie haben sich getäuscht. In der Begegnung geht es nur noch darum, wer Fünfzehnter und wer Vierzehnter wird. Und dennoch werden die 30 660 Zuschauer gespannt wie selten zuvor die Augsburger Arena betreten. Die Frage, die sie bewegt, ist: Erfahren wir endlich etwas zur Trainer-Frage? Wie wird sich Jos Luhukay in seinem wahrscheinlich letzten Spiel auf der FCA-Bank verhalten, wie reagieren die Fans auf die überraschenden Entwicklungen in der sportlichen Führung? Und vor allem: Gibt es noch im Stadion eine klare Auskunft darüber, wie es nun weitergeht? Bleibt Luhukay Trainer beim FCA oder nicht? Nach allem, was inzwischen bekannt geworden ist, wird der 48-Jährige seine Zelte in Augsburg abbrechen.
Über die Beweggründe der Trennung ist auch gestern offiziell nichts gesagt worden. Alles deutet aber darauf hin, dass Luhukay schon vor längerer Zeit an den Abschied gedacht hat. Und dass die Vereinsführung sich bereits auf den Fall der Fälle eingestellt hat. Markus Weinzierl, Trainer des Drittligisten Jahn Regensburg, hat Kontakte zum FCA bestätigt. Auch für Weinzierl steht heute ein besonderes Spiel an. Regensburg kann gegen Jena die Teilnahme an den Aufstiegsspielen zur zweiten Liga perfekt machen. Möglich, dass Weinzierl aber in jedem Fall aufsteigt.
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