Freitag, 24. November 2017

06. November 2017 06:33 Uhr

Kommentar

Die Personalpolitik des FC Augsburg greift

Der FC Augsburg hat die Erwartungen übertroffen. In der nächsten Transferperiode wartet zwar dennoch Arbeit auf Manager Stefan Reuter. Dennoch wird der unbequeme Weg jetzt belohnt.

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Neuzugang Michael Gregoritsch hat sich auf Anhieb beim FC Augsburg etabliert.
Foto: Ulrich Wagner

Vor der laufenden Bundesligarunde war das Leistungsvermögen des FC Augsburg schwer einzuschätzen. Die einen sahen im Klub aus Schwaben einen sicheren Absteiger, andere trauten ihm den Ligaverbleib zu. Dass sich die Mannschaft nach einem Drittel der Saison derart gefestigt zeigt und im sorgenfreien Tabellenmittelfeld seinen Platz gefunden hat, überrascht die einen wie die anderen.

Zum jetzigen Zeitpunkt hat die Mannschaft die Erwartungen übertroffen, sie präsentierte sich in allen elf Begegnungen konkurrenzfähig, auch gegen Dortmund, Leipzig oder Hoffenheim fiel sie nicht ab. Anteil daran hat eine durchdachte Personalpolitik. Zwar muss Sportgeschäftsführer Stefan Reuter weiterhin Altlasten der jüngeren Vergangenheit beseitigen – in der Winterpause wird er versuchen, seinen aufgeblähten Kader zu verkleinern –, doch das Grundgerüst des Kaders überzeugt.

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Max, Gouweleeuw oder Finnbogason wachsen an ihrer Verantwortung, mit Khedira, Heller und Gregoritsch haben sich drei Neuzugänge etabliert. Der FCA wird jetzt dafür belohnt, dass er im Sommer einen unbequemen Weg gegangen ist und altgediente, bei Fans beliebte Profis abgegeben hat. Für den Umbruch und den Zusammenhalt opferte er Erfahrung. Derzeit mit Erfolg.

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Ein Artikel von
Johannes Graf

Augsburger Allgemeine
Ressort: Sport


FCA-Trainer
Ist Manuel Baum der Richtige?


Das ist der FC Augsburg

Der FC Augsburg geht aus einer Fusion zwischen dem BC Augsburg und des TSV Schwaben Augsburg im Jahr 1969 hervor. Anfangs spielte der FCA in der Bayernliga. 1973 stieg der FCA in die zweitklassige Regionalliga auf.

 

Es folgten die "goldenen Jahre" des FC Augsburg. Mit dem ehemaligen Weltstar Helmut Haller etablierte man sich in der Regionalliga und spielte kurzzeitig um den Aufstieg in die Erste Bundesliga mit. 1979 stieg man allerdings wieder in die Bayernliga ab. Bis 1983 folgten Ab- und Aufstiege, ehe man über Jahrzehnte hinweg in der Bayern Liga (später Regionalliga) verschwand.

 

Erst nach dem Einstieg des einstigen Unternehmers Walther Seinsch im Jahr 2000 ging es beim FC Augsburg wieder bergauf. 2006 stieg die Mannschaft in die Bundesliga auf, 2011 folgte der erstmalige Aufstieg in die Erste Bundesliga. In der Bundesligasaison 2014/15 erreichten die Augsburger sensationell den fünften Platz und qualifizierten sich so erstmals für die Europa League.

 

Vorstandsvorsitzender des FC Augsburg ist Klaus Hoffmann. Die Mannschaft wird trainiert von Manuel Baum. Geschäftsführer sind Peter Bircks und Stefan Reuter. Der FCA trägt seine Heimspiele in der  30.660 Personen fassenden WWK-Arena aus.

Der Spielplan des FC Augsburg 2017/16

Die Torschützenkönige der Bundesliga