Der FC Augsburg hat bei seinen Auswärtsaufgaben nicht immer überzeugt. Das soll sich bei der TuS Koblenz ändern. Dabei trifft der FCA auf einen alten Bekannten. Von Herbert Schmoll

Jos Luhukay redet nicht um den heißen Brei herum. "Wir haben zuletzt auswärts nicht gut gespielt", blickt der Trainer des FC Augsburg auf die Begegnungen bei Union Berlin (0:0) und Hansa Rostock (0:1) zurück.
Aber unzufrieden zeigte sich der Fußball-Lehrer mit seinen Schützlingen nicht, denn immerhin brachten sie vier Punkte aus diesen beiden Spielen mit nach Hause. Am Samstag (13 Uhr) tritt der Tabellendritte wieder auswärts an, diesmal bei der TuS Koblenz.
Den Koblenzern steht das Wasser bis zum Hals, die Mannschaft von Trainer Petrik Sander liegt auf dem vorletzten Tabellenplatz. Luhukay warnt: "Koblenz hat sich stabilisiert, gerade in dieser Situation sind Mannschaften fähig auch ein Spitzenteam zu schlagen." Trotzdem gibt sich der Augsburger Coach optimistisch: "Unsere Qualität im Kader und die individuelle Stärke sollten den Ausschlag für uns geben." Bis auf den gesperrten Andrew Sinkala (Gelbrote Karte) stehen dem FCA alle einsatzfähigen Akteure zur Verfügung. Jos Luhukay wird in Koblenz seine Blicke auch auf Edmond Kapllani richten. Der albanische Nationalspieler wurde in der Winterpause vom FCA nach Koblenz ausgeliehen und erzielte für seinen neuen Klub bereits zwei Treffer. Luhukay lächelnd: "Er hat in seinem Vertrag keine Klausel, dass er gegen den FCA kein Tor schießen darf."
Sonderzug nach BremenObwohl der genaue Termin noch nicht feststeht, (23. oder 24. März) laufen beim FCA die Vorbereitungen für das Pokal-Halbfinale bei Werder Bremen auf Hochtouren. Für die Fahrt an die Weser bietet der Verein mit finanzieller Unterstützung unserer Zeitung den Fans einen Sonderzug an. Der Fahrpreis, in Anlehnung an das Gründungsjahr des Klubs, beträgt 19,07 Euro.
Anmeldungen für den Sonderzug sowie die Bestellung von Eintrittskarten sind ab Freitag (12 Uhr) möglich unter www.fcaugsburg.de
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