Der Präsident ist zurück und der FC Augsburg hat Fakten geschaffen: Walther Seinsch verkündete zwei wichtige Personalien - und die Konkurrenz schaut in die Röhre.

Die Spannung war groß: Pessimisten erwarteten den Abschieds von Walther Seinsch. Optimisten gute Nachrichten. Die zuversichtlichen Fans des FC Augsburg behielten Recht: Der FCA-Präsident meldete sich nach seiner Krankheit zurück, außerdem verlängerten der Trainer und der Manager des Fußball-Zweitligisten ihre Verträge.
Der Pressetermin sorgte für viel Aufsehen, weil zum ersten Mal in diesem Jahr Präsident Walther Seinsch dabei war. Zu Jahresbeginn hatte er sich aus dem Tagesgeschäft zurückgezogen, um seine Depressionen behandeln zu lassen. Nun ist er wieder da - und er will es auch bleiben: "Der FCA ist neben meiner Familie mein Lebensinhalt", sagte er. Seinsch wird seinen Hauptwohnsitz in Lindau haben, dank der ausgebauten Autobahn könne er aber jederzeit schnell in Augsburg sein.
Zugleich verkündete der FCA zwei Personalien: Trainer Jos Luhukay und Manager Andreas Rettig haben ihre Verträge beim Fußball-Zweitligisten vorzeitig um ein Jahr verlängert. Sie sind nun bis zum 30. Juni 2012 an Augsburg gebunden. FCA-Aufsichtsratschef Peter Bircks war doppelt froh darüber: Zum einen hätten die Erfolge des FCA Begehrlichkeiten anderer Vereine geweckt. Zum anderen seien die Vertragsverlängerungen mit Luhukay und Rettig wichtig mit Blick auf Verhandlungen mit alten und neuen Spielern.
Bircks sprach von angenehmen Gesprächen mit Trainer und Manager. Es sei nie darum gegangen "monetäre Vorteile" herauszuschlagen, sagte der Aufsichstrats-Vorsitzende. (ötz/mb)
Artikel kommentieren
| Artikel bewerten: